astrologie-gerzmann.de
astrologie-gerzmann.de

11.11.2020

Hekate, Donald Trump und der Stern der Weisen

Seit Beginn der Präsidentschaftswahlen in den USA werfen wieder einmal die tagespolitischen Ereignisse ihre unheilvollen und dunklen Schatten voraus. Einer dieser Schatten ist der am diesjährigen „Volkstrauertag“ stattfindende Neumond, also die Konjunktion von Sonne und Mond am 15.11.2020 auf 23° Skorpion. Ein Tierkreisgrad, der in der MRL als ein Saturn/Mondknoten-GSP gedeutet wird und der auf „Trennungen“ (von Ideologien) und „Begegnung mit dem Tode“ hinweist. Diese Formel sollte niemanden beunruhigen oder ängstigen. In erster Linie sind damit die zeitlich-räumlichen Bestimmungsgrenzen des Saturn gemeint, die als Schicksal in die Lebenslinien der Gestalt des Gewachsenen und seiner Geschehen eingeschrieben sind, und die das Leben auf seine Endlichkeit hin sowohl ausweiten als auch begrenzen.

 

Zu allen Zeiten wurden die zunehmenden und abnehmenden Licht- und Dunkelphasen von Sonne und Mond als eine Grundgeste des Geschehens von Leben, Tod und Wiedergeburt verstanden und wahrgenommen. Das führt zu weitreichenden symbolischen Implikationen, die auf tief im Menschen und der Natur verankerte Erinnerungsschichten hinweisen, die noch heute als ererbtes Erfahrungsgut mitschwingen und sämtliche damit in Verbindung stehenden Bewusstseins- und Seelenzustände mit erzeugen. Der Mythos lebt.

 

So auch der von der antiken griechischen Göttin „Hekate“, der als „Herrin über Geburt, Leben und Tod“ in Neumond- und Vollmondnächten gedacht und geopfert wird. Als Göttin des „Übergangs zwischen der Welt der Lebenden und der Toten“ (23° Skorpion) wird sie auch als Meisterin der „Verwandlungs- und Zauberkünste und der Magie“ angerufen. Das bringt natürlich auch die „schwarzen“ Zauberinnen, Hexen und Magier auf den Plan, die sich mit Hilfe dämonischer Kräfte immer wieder die Welt unterwerfen wollen, indem sie versuchen den Menschen ihren Willen aufzuzwingen, sie zu versklaven, auszubeuten und ihre Lebensenergien auszusaugen. Wer genau hinschaut, der kann im Hintergrund diese Kräfte auch in den Zumutungen der tagespolitischen Ereignisse wirken sehen, sei es in der „Corona-Pandemie“, der Migrationspolitik, bis hin zu den verräterischen und betrügerischen Angriffen auf Donald Trump vor und während der US-Präsidentschaftswahl 2020. Es sind genau diese Kräfte, die die Skorpion-Sonne von Joe Biden gegen den Löwe-Aszendenten von Donald Trump aufgestellt haben, und diesen mit allen Mitteln an die Macht bringen wollen. Aber das stellt sich nach dem aktuellen Stand der Dinge als ein hoffnungslos gescheitertes Unterfangen heraus. Denn würde dieser offen vorgetragene Wahlbetrug bis zuletzt wirklich gelingen und Joe Biden ins Weiße Haus einziehen, so würde das Land erst recht in eine Spaltung hineingetrieben, die es nachhaltig zerstört.

Da die Häuserspitze des vierten Hauses im Radix von Donald Trump auf 23° Skorpion liegt, sticht der 15.11. als Datum für ihn besonders heraus. Während also mit weiteren Angriffsversuchen (auch okkulter Art) gegen ihn und seine Familie gerechnet werden kann, wird die Trump-Administration versuchen die entsprechenden Schutzmaßnahmen einzuleiten, um sich auf allen Ebenen für eine Gegenoffensive in Stellung bringen zu können. Wohin das führen wird bleibt abzuwarten. Aber es herrscht ein pandemischer Krieg der weltweit an der Corona-Front ausgefochten wird, und der gezielt im US-Wahljahr 2020 von Beginn an als ein geplanter Umsturzversuch gegen Donald Trump inganggesetzt wurde. Er wusste also genau wovon er spricht, wenn er schon im Vorfeld auf die Versuche eines Wahlbetrugs von Seiten der Demokraten hinwies.

 

Ohne zu weit vorgreifen oder schwarzmalen zu wollen, sollten die durch den Bruchteil der Öffnung dieses Neumond-Zeitfensters einfließenden Kräfte und Energien als das gesehen und erkannt werden, was sie hinsichtlich ihrer dunklen Aspekte darstellen und sind. Denn das ist eine nicht zu unterschätzende, wirkungsvolle Voraussetzung zur Bannung und Ausschaltung ihrer diesseitigen, destruktiven Einmischungen und zerstörerischen Folgeerscheinungen. Dann lichten sich die Nebel – und die dunklen Schatten und Phantome beginnen sich aufzulösen und zu verschwinden.

 

Das wird auch die zwischen dem 19.-24. Dezember zu verkündende Weihnachtsbotschaft sein, wenn die erneute Jupiter/Saturn-Konjunktion am 21.12. auf 0,5° Wassermann akut wird und die vorherige vom 29.05.2000 auf 23° Stier (=Saturn/Mondknoten), ablösen wird. (Diese Konstellation wird auch Donald Trump vor Gericht in die Hände spielen, wenn Saturn/Jupiter als Spiegelpunkt auf 29,5° Stier liegend, im Quadrat zu seinem Aszendenten stehen.) Diese Ablösung wird in vielerlei Hinsicht eine Befreiung sein, auch wenn die Unvereinbarkeiten und Brüche im sozialen und internationalen, politischen Gewebe von vielen zunächst als schmerzhaft erfahren werden müssen, weil das, was von seinem Ursprung her mit einer bestimmungsfremden Ideologie (Saturn/Pluto) nicht zusammenwachsen kann, unvermeidlich auseinanderbrechen wird. Das bleibt dem Saturn/Uranus-Quadrat vom Wassermann zum Stier geschuldet, das ab Februar 2021 noch bis ins darauffolgende Jahr andauert. In der MRL wird diese Konstellation auch als eine „steckengebliebene Revolte“ beschrieben. Es riecht also nach weiteren konflitkgeladenen Umsturzversuchen und Revolten weltweit, in denen die alten Machthaber ihre alten Ideologien und Strukturen (Saturn/Pluto) mit aller Gewalt gegen die sich dagegen auflehnenden „Kollektive“ (Uranus im Stier) zu verteidigen versuchen. Ob eine solche spannungsgeladene Atmosphäre durch weitere faule Kompromisse oder mittels noch instabileren, „formalen Arrangements“ zu befrieden sein wird, bleibt zweifelhaft.

 

Freuen wird uns also nichtsdestotrotz auf das diesjährige Weihnachten, das so viele deutsche Corona-Politiker mit ihrer gehässigen Parole „Weihnachten fällt dieses Jahr aus“ schon seit Wochen kaputt zu reden versuchen. Aber vergebens. Denn mit der am 21.12. auf 0,5° Steinbock stehenden Christus-Sonne öffnet sich wiederum – wenn auch flüchtig – ein neues Zeitfenster, durch das im Verbund mit Saturn/Jupiter im Wassermann neue energetische Ströme und Freiheitsimpulse in die „Gefüge der Zeit“ einstrahlen. Wer sich im Verhältnis zum eigenen Anlagebild mit diesen Impulsen synchronisieren und diese im eigenen Bewusstsein und Empfinden aufgreifen kann, der steht unter einem guten Stern – weil: der Mythos lebt.

 

© Günther Gerzmann

18.08.2020

Warntag 2020 kommt

Warntag 2020, 10.09.2020, 11.00 MES, Berlin

Auf der Webseite des „Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe“ steht unter der Überschrift „Warntag 2020 kommt“ folgender Hinweis: „Am 10. September 2020 wird pünktlich um 11Uhr erstmals seit der Wiedervereinigung ein landesweiter Probealarm mit allen vorhandenen Warnmöglichkeiten, wie Radio, Fernsehen, sozialen Medien, der Warn-App NINA, Sirenen, Lautsprecherwagen sowie auch die digitalen Werbetafeln durchgeführt. Auf Grundlage eines Beschlusses der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden. Er soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu stärken. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr.“

 

Bei der durch die gewählte Uhrzeit unvermeidlich entstehenden Assoziation des 11.September 2001, dürfte es sich um keinen Zufall handeln. Damals wurden auch an diesem Tag großangelegte Katastrophenschutz- und Einsatzübungen durchgeführt. Ebensowenig findet dieser „Probealarm“ wohl auch nicht zufällig in der Zeit der „Defender Europe 2020“-Operation und der BRD/EU-Ratspräsidentenschaft statt. (Auf die Gefährlichkeit und das Katastrophenpotential dieser 6 Monate habe ich in dem Artikel „Die zweite Welle“ hingewiesen.) Zum Zwecke einer diesbezüglichen Lagebeurteilung sei hier nochmals an den Mars-Lauf durch den Widder erinnert, der noch bis zum 07.Januar 2021 anhält und der sich – durch die Rückläufigkeit bedingt – mehrmals in einer Quadratstellung zum Pluto/Saturn befindet. Dies deutet auf eine zunehmend bedrohlicher werdende, weltpolitische Situation hin (eine zweite Coronawelle/Beirut und Israel/die US-Wahlen im November), sodass diese Konstellationen in der Summe ein hohes Maß an kriegerischen Gewalt- und Zerstörungsenergien erkennen lassen, die mit Eintritt der Sonne in die Waage und den Skorpion nochmals gezielt zum Einsatz gebracht werden könnten. Nicht weniger beunruhigend sind die noch verbleibenden 5 Monate der Merkel/BRD-Ratspräsidentschaft, in denen die anvisierten Struktur- und Systemwechsel innerhalb Europas weitestgehend abgeschlossen sein sollten (Pluto auf 24° Steinbock). Was einen schon geplanten zweiten „Shutdown“ betrifft, so spricht der am 10.September auf dem Saturn/Neptun-GSP von 28° Widder stehende Mars, Bände (Konkurs/Auftauchen von Rechtsfragen/depressive Stimmungslage usw.). Hier fällt auf, das dieser Mars einen gradgenauen Spiegelpunkt zu dem auf 2° Fische stehenden Merkur im Radix des aktuellen „Äquinoktiums“ vom 20.03.2020 bildet, womit sich auch dieses Konkursgeschehen – ob mit oder ohne einen weiteren Shutdown – beschleunigen und in eine nächste, akute Phase übergehen wird. (Näheres hierzu findet sich in dem Text „Die Freiheit des Einzelnen und der Völker“.)

Schon diese wenigen Hinweise lassen darauf schließen, das einem solchen „Probe-Alarm“ ein wesentlich konkreteres Gefährdungspotential zugrunde liegt, als es zunächst den Anschein hat. Denn wo ein solcher Großalarm ausgelöst wird, herrscht Krieg. Und der entscheidende Hinweis, mit welchem Feind wir es (unter anderen) diesmal zu tun haben, wird in der „Warntag 2020“-Ankündigung offen ausgesprochen, wo die „Aktualität des Themas Warnung“ in einen direkten Zusammenhang „mit dem Corona-Virus“ gesetzt wird. Wie in allen großen Kriegen haben die Covid19-Hintergrundmächte ihre Angriffsstrategien auch diesmal in einem weltweiten Maßstab koordiniert und miteinander abgestimmt. Doch die Lage für die NWO-Eliten, die den Corona-Teufel auf die Menschheit losgelassen haben, spitzt sich weiter zu – und wieder einmal lassen sie die Erde brennen.

Doch gemeinsam mit den auf ihr noch frei lebenden Menschen vollzieht sie einen von Grund auf alles verändernden Wandlungsprozess, der erst sein Ende findet, wenn die aus den Ursprungsquellen der Zeit wieder hervortretenden Gestalten unmittelbar zu wirken beginnen und als neue Weltströmung den weiteren Verlauf der Geschichte der Erde vorantreiben werden (Uranus im Stier). Auch die Schlange häutet sich und mit ihr ziehen die Jäger aus. Aber ehe sie sich versehen und die ersten erschlagen haben, werden sie die Gejagten sein.

Schauen wir wieder auf das Radix, so fallen die Aspekte des Neptun zum Sonne/Mond-Quadrat ins Auge, sowie die Neptun-Spiegelpunkt-Opposition zu Merkur in H11. (Auch im Radix des Beginns der BRD/EU-Ratspräsidentschaft sind ein Neptun/Sonne/Merkur sowie ein Mond im achten Haus verzeichnet.)

Welche unterbewussten Mechanismen und Erfahrungen werden also durch diese Konstellationen in den Menschen angestoßen und wachgerufen? Wenn die drei Prinzipien des „seelischen“ Quadranten (Mond/Sonne/Merkur) auf dieser Weise gleichzeitig mit Neptun verbunden sind, so steigern sich die damit im Zusammenhang stehenden „Revier- und Lebensängste“ um ein Vielfaches. Neben einer „betäubten seelischen Eigenart“ (Mond/Neptun), die sich mittels einer „hormonellen Tarnung weder empfinden noch erleben darf“ (Sonne/Neptun), ist es die „Betäubung der Wahrnehmung“ (Merkur/Neptun) im Sinne der Angst, sich gemäß der Eigenemotionen „gegenüber den Gesetzen der zuständigen Herde“ seelisch auszusteuern und zu verhalten. Das sei hier nur kurz angerissen, um auf den daraus sich ergebenden Effekt der „Übernahme von Anpassungsrollen“ hinzuweisen, wie sie den kollektiven Vorstellungen gemäß angeboten und als „Scheinidentitäten“ übernommen und ausgeübt werden. Die neueste Variante einer herdenkonformen Anpassungsrolle ist der von der Corona-Angst besetzte und gesteuerte, potentielle Virus-Träger, der ohne aufzubegehren sich den behördlichen Anweisungen und Maßnahmen einer weltweit ihr Programm durchsetzenden Virus-Diktatur klaglos unterwirft – mit fatalen Folgen für jede Gesellschaft. Die ungeheure Dramatik der auf diese Weise fremdbestimmten coronadressierten „Maskenmenschen“, kann nicht scharf genug gesehen und verurteilt werden (so wie z.B. eine „Maskenpflicht“ für Kinder in den Schulen usw.). Und während sie uns zum Maskentragen zwingen wollen, lassen die Planer und Geschäftemacher der Krise die ihrigen fallen. Das wird ihnen zum Verhängnis.

Es wäre also hinsichtlich der durch eine Jungfrau-Sonne noch zu steuernden Selbsterhaltungsmechanismen tatsächlich gesünder, sich zu den „Anderen“ zu zählen.

 

Ferner weisen die Mars/Pluto/Saturn-Quadrate – neben einer realen Bedrohungsgefahr – in aller Deutlichkeit auf einen Versuch hin, die Menschen in einen jederzeit beliebig abrufbaren, dauerhaften Angst- und Panikmodus zu versetzen, mit dem Ziel, die noch intakten Wahrnehmungs- und Abwehrmechanismen des Einzelnen weiter zu schwächen und auszuschalten. Hier wären auch die Mars/Venus/Uranus-Quadrate zu berücksichtigen, die als die typischen Übergriffskonstellationen eine dementsprechende Aggressions- und Revierabwehrschwäche mit sich bringen. An diesen neuralgischen Punkten kann das System gezielt zugreifen und die Öffentlichkeit auf die „Bedrohungen“ durch z.B. weitere erneut in Umlauf gebrachte Virus-Wellen, einschwören (Pluto als Herrscher von H1 in H3). Von einer anderen Seite her zeigt das auch der Mond im achten Haus, wo versucht wird, das Leben vollständig der Kontrolle eines staatlichen Gewaltmonopols zu unterstellen, um den Einzelnen als Anonymus widerstandslos den Mechanismen der Ausübung kollektiver Regelungszwänge unterwerfen zu können (Mond im Zwilling). Ob das gelingt? Wir werden sehen.

Ebenso bleibt zunächst noch offen, was dieser erstmalige Großalarm über die Sonne und den Merkur in H11 noch alles zum Ursprung bringen und zutage fördern wird. Wie wäre es z.B. mit einer schmerzhaften Sonne/Mond/Neptun-Niederlage derjenigen Kräfte in der BRD, die glauben, durch eine endgültige Entmachtung der Deutschen weiterhin die gottgleiche Kontrolle über deren Leben und Schicksal ausüben und behalten zu können? Das ist eine aus diesem Radix ohne weiteres zu ziehende Schlussfolgerung. Es würde auch eine Niederlage für die bestimmungslos zu kulturfreien Zonen mutierten Sozialgeflechte in der BRD bedeuten. Denn auch hier gilt, dass jede aus einem Vorstellungszwang gespeiste Manie durch die Wirklichkeit die sie ausschließt, früher oder später korrigiert werden und unweigerlich zusammenbrechen muss. Das ist ein in der Konsequenz unvermeidliches Geschehen, wenn die der Schöpfung innewohnenden Grenzen der Bestimmung des Gewachsenen (auch im persönlichen Schicksal) nicht eingehalten und ins Unbegrenzt-Grenzenlose (einer Vorstellung) verschoben werden. Das werden auch die NWO-Strategen und Multilateralisten noch bitter erfahren müssen.

 

Hinsichtlich des Sonne/Mond/Neptun-Machtkampfes lassen sich die das BRD-System in Alarmbereitschaft versetzenden Niederlagenängste in einer dem Reichsmythos zugrundeliegenden astralen Sonnensymbolik bildhaft zusammenfassen: „Der König kehrt zurück“!

Früher oder später.

 

© Günther Gerzmann

05.07.2020

Die zweite Welle: Der Auftrag zur Vernichtung Deutschlands und Europas

Beginn der EU-Ratspräsidentschaft, 1.07.2020, 00.00h, MES, Brüssel

Am 1. Juli 2020 übernahm die BRD/Merkel-Regierung für ein halbes Jahr den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft in Brüssel.

Die schon im Vorfeld bekannt gegebenen Themenschwerpunkte sollen – laut Merkel – die „Corona-Pandemie“, und – laut Seehofer – die „Neuregelung und Fortführung der Migrationsbewegungen“ nach Europa bilden. Hat irgendjemand etwas anderes erwartet?

Dass die von Berlin aus betriebene Gespensterherrschaft einer anonymen Schattenregierung über Deutschland nun über ganz Europa ausgebreitet werden soll, ist ein dunkles Vorzeichen. Denn insgeheim laufen die Vorbereitungen zur Durchführung eines geplanten Corona-Massenimpfungsprogramms sowie die Lenkung weiterer Migrationsströme auf dem europäischen Kontinent auf Hochtouren. Die „Migration als Waffe“ ist und bleibt die größte Herausforderung für Deutschland und Europa, auch wenn mittels der inszenierten Klima- und Corona-Debatten diese Bedrohung von den Systemmedien komplett totgeschwiegen und in den Hintergrund gedrängt wird. (Ein aussichtsloses Unterfangen, wie die jüngsten Ereignisse in Stuttgart, Göttingen und London zeigen.) Nach wie vor ist es die UN-Agenda der „Umvolkung Europas“ (mit dem Islam als Speerspitze) mit der Merkel und Co. Beauftragt sind und die im Verlaufe ihrer EU-Ratspräsidentschaft noch weiter vorangetrieben werden soll. (Hier möchte ich nochmal auf die Artikel „Gedanken zur Migrationsideologie“ und „Hinweise zu Angela Merkels Flüchtlingspolitik“ aus dem Jahre 2016 hinweisen.) Gibt es ein effektiveres Mittel den Blick der Öffentlichkeit davon abzulenken, als eine Pandemie, die für „alle“ gleichermaßen eine Gefahr darstellt, Einheimische wie Migranten? Und ist es zur Ausrottung des Virus nicht unerlässlich zu erkennen, dass wir alle „nur“ Menschen sind und die Corona-Krise nur gemeinsam werden überstehen können, indem wir alle zusammenhalten und zusammenrücken, unabhängig von Herkunft, Kultur und Religion? Tatsächlich werden solche perfiden und kranken Ideen in TV-Talkshows und im Internet verbreitet und diskutiert. Dem steht der unverhohlen offene Rassismus-Slogan „Black Lives Matter“ in nichts nach.

 

Die Struktur des Häuserbildes weist eindeutige Parallelen zu dem Berliner „Äquinoktium“ vom 20.03.2020 auf. Fast scheint es so, als würden in die von Berlin aus gesteuerten Planungen und Machenschaften die verdrängten „Regulative des Wirklichen“ reflexartig mit eingebaut, deren Wirken die Katastrophen des eigenen Untergangs unweigerlich nach sich ziehen. (In der MRL nennt Döbereiner das einen „unterbewussten Ereigniswunsch“) Insofern ist der Mond/Uranus- und Jupiter/Pluto-Vernichtungsauftrag in letzter Konsequenz die Durchführung eines Selbstauslöschungsprogramms (Mars/Neptun in H1).

 

Dreh- und Angelpunkt des Geschehens ist die Mond/Uranus-Opposition von H8 zu H2, sowie die Sonne/Merkur-Konjunktion auf 9,5-10° Krebs (ebenfalls noch im Orbis eines Mond/Uranus-GSP). Der als Herrscher des fünften Hauses in H8 stehende Mond befindet sich im „Würgegriff“ des Skorpion und der Waage. Das Leben steht unter dem Zwang die Vorstellungswelt derjenigen Protagonisten nachvollziehen zu müssen, die die Gestalt der Gegenwart als gewachsenes Dasein gegen ihr Prinzip verändern und zum Modell „ihres neuen Europas“ umformen wollen. Die Venus in H3 bildet einen gradgenauen Spiegelpunkt mit Pluto/Jupiter, die aus dem Untergrund des zwölften Hauses verdeckt die Regie über die das öffentliche Bewusstsein (und die Kollektive) besetzenden Informationsprogramme ausüben (eine echte Virus-Strategie), mit dem Ziel, das Leben jedes Einzelnen zu verbrauchen und ihrer Kontrolle und Herrschaft zu unterwerfen.

So wird schon seit Wochen in dem MSM die Panik-Parole von der „zweiten Welle“ verbreitet. Diese wird auch dringend benötigt, will man versuchen, das seit Jahrzehnten geplante „Impfungsprogramm“ doch noch in die Tat umzusetzen (in Kombination mit dem Maskenverkauf sollen so auch die leer gewordenen Kassen wieder aufgefüllt werden). Wie eingangs erwähnt, steht die Mond/Uranus-Auftragslage damit in direkter Verbindung. Das erklärt auch das hartnäckige Festhalten einiger Pharma-Lobbyisten an der Herstellung eines „geeigneten Impfstoffes“, während gleichzeitig in einer groß angelegten WHO-Desinformationskampagne die Effizienz der z.B. von den Amerikanern alternativ zur Impfung ins Spiel gebrachten Wirkstoffe als unwirksam und gefährlich gebrandmarkt und diskreditiert werden. Dass es sich neben der „Black Lives Matter“-Kampagne auch hierbei um einen verzweifelten Versuch handelt, die amerikanischen Präsidentschaftswahlen zu beeinflussen, um die Wiederwahl Donald Trumps mit allen Mitteln zu verhindern (auch mit einer zweiten Corona-Welle), liegt auf der Hand. Dieses Ziel wird auch die BRD-Ratspräsidentschaft verfolgen, sodass ein unvermeidlicher Machtkampf zwischen der Multilateralismus-Verfechterin Angela Merkel und Donald Trump stattfinden wird. „Defender Europe“ hat gerade erst begonnen.

Obwohl Donald Trump mit einem Uranus/Pluto- und einem Sonne/Mond/Neptun-Transit einerseits, andererseits mit einer akuten Sonne/Mond/Neptun-Radixauslösung in diese Wahl gehen muss – und damit seine Wiederwahl auf Messers Schneide steht –, scheint ein erneuter Wahlsieg auch aufgrund eines völlig unzureichenden Profils seines demokratischen Herausforderers Joe Biden, relativ ungefährdet. Es sei denn...?

 

Auch die BRD-Elite muss ihre EU-Ratspräsidentschaft mit einem Sonne/Merkur-SP zum Neptun antreten. Und im tiefsten Sinne des Wortes handelt es sich hierbei um eine auf Leben und Tod erbittert geführte „Königs-resp. Königinnen-Konkurrenz“ um die Macht im „Revier Europa“. So weist dieses Radix auf einen hinterhältig geführten Angriff der NWO-Hexen und ihrer verbündeten Armeen hin, die verzweifelt versuchen, so viele Seelen wie möglich einzufangen und in ihren unabwendbaren Untergang mitzureißen (Mond in H8), um sie an die in ihrer Schattenwelt hausenden Hades-Unholde zu verfüttern (Pluto in H12), die sich von den Leiden und Schmerzen und Strömen millionenfach unschuldig vergossenen Blutes immer noch ernähren und durch die Zeit tragen lassen. Das ist nicht nur als Gleichnis zu verstehen. Ebenso wenig, wie das Bild einer unsichtbaren und ungreifbaren, grenzüberschreitenden Viren-Armee , die sich weltweit ausbreiten und die Menschen in Angst und Schrecken versetzen soll (Merkur/Uranus-GSP am AC; Uranus in H2).

In einer öffentlichen Rede hat Merkel schon von „einer großen Transformation“, die dieses Jahr stattfinden soll, gesprochen. Diese erneut als Kriegserklärung aufzufassende Drohung richtet sich nicht nur an die Deutschen und die Europäer (und an Trump und Putin) – sie fordert auch die überpolitischen Schicksalsmächte heraus, so wie den immer unaufhaltsamer anwachsenden „Zorn des Poseidon“, im Bilde des Mars/Neptun in H1.

Dass dieser die Aufhebung der in Europa zu einem Großteil schon zerstörten Städte, Ortschaften und Reviere mittels weiterer, durch die EU-Politik erzeugten Flüchtlingswellen, noch befördert (Merkur/Neptun-SP), scheint nur gerecht, angesichts einer Realität, die sich, weit entfernt von den ursprünglichen Quellen des Lebens, als eine widernatürliche, widergöttliche Macht auf der Erde herausgebildet hat. Doch werden diejenigen, die sich im Sinne einer Konkurrenz mit den Göttern auf eine solche Strategie eingeschworen und organisiert haben (Sonne/Neptun), untergehen. An der Grenze der Zeit (Jupiter/Pluto auf der Spitze H12 zu H11) heben sich die Planspiele und Ideologien irdisch-gebundener Machtstrukturen in ihrer Durchführbarkeit auf. Dort bleiben sie als die ungelösten „Modelle des Gegenwartslosen“ zurück (Pluto in H12), in denen die an diese Strukturen noch gebundenen, unerlösten Seelen, gemeinsam ihre Hadesfahrt vollziehen. Wer diesen Prozess nicht als Klärung und Bereinigung begreift und durchführt, den zieht das Unbereinigte – laut Rudolf Steiner – erneut in den Sog einer weiteren Inkarnation. Das ist eine These. (Aber vielleicht ja deshalb das ständige Hineingeboren werden so vieler in die Unerlöstheit auch familiärer Modelle und genetischer Erbstrukturen?) Wen es allerdings schon jetzt zu einer Lösung drängt, der sei nochmal an den von Rudolf Steiner verfassten Satz erinnert: „Unerlöst bleibt nur der, dessen freier Wille sich abwendet von der Bestimmung des Menschenwesens.“

 

Die kommenden 6 Monate verheißen für die Europäer nichts Gutes. So mussten die Deutschen vor allem seit dem Sommer 2015 bitter erfahren, dass die in den vergangenen fünf Legislaturperioden verordnete BRD-Unterdrückungs- und Zensurpolitik von einer durchideologisierten Riege empathieloser entseelter Parteifunktionäre, widerstandslos ausgeführt wurde (und wird). Was bleibt ist die Sehnsucht nach einem wirklichen Leben in Freiheit, die es zurück zu gewinnen gilt, fernab von den Erniedrigungen und Einsperrungen durch bösartige Mächte, die den Menschen in ihre Gewalt bringen, ausbeuten und versklaven wollen.

Für die Aufgabe, die Tyrannis dieser Mächte zu durchbrechen, braucht es die Kraft und die Bereitschaft jedes Einzelnen, der aus einem genügend geklärten Empfinden und Bewusstsein heraus dazu fähig ist, in aller gebotenen Konsequenz vorbehaltlos und ohne Angst für seine Existenz und Freiheit (und die der anderen) einzustehen. Dazu bedarf es keiner Heldentaten. Es genügt, sich von der Fesselung durch kollektive Denk- und Sprachverbote innerlich so weit zu befreien, dass die verkümmerten Denk- und Sprachprozesse mit neuen Energien versorgt, und die auf das Erkennen der Wahrheit ausgerichteten Wahrnehmungssinne wiederhergestellt und durchlässig gemacht werden. Dann strömt neues Licht ein. Davor schrecken die den Corona-Maskenball veranstaltenden EU-Vampire vehement zurück. Auch beten hilft.

 

Dass der Maskenzwang nicht zum Schutze der Menschen vor einer Ansteckung verordnet wurde, sondern als ein Mittel zur Isolation und Abtrennung des Einzelnen, sowohl vom physischen, als auch vom geistigen Atmungsstrom (Uranus) – das haben viele schon erkannt und mitzuteilen versucht.

Ein hierzu sinngemäß vergleichbares Bild beschreibt auch Ernst Jünger in „Der Waldgang“: „Der höhere Rhythmus der Geschichte kann überhaupt dahingehend gedeutet werden, dass der Mensch sich periodisch wiederentdeckt. Immer sind Mächte, die ihn maskieren wollen, bald totemistische, bald magische, bald technische. Dann wächst die Starre und mit ihr die Furcht. Die Künste versteinern, das Dogma wird absolut. Doch seit den frühesten Zeiten wiederholt sich das Schauspiel, dass der Mensch die Maske abnimmt, und dem folgt Heiterkeit, wie sie der Abglanz der Freiheit ist.“ (S. 35) Dem gilt es in mehrfacher Hinsicht auch heute wieder Rechnung zu tragen, indem man den magischen Bann der Masken als eine Lüge durchschaut – und aus der Hades-Starre einer okkulten Seelengefangenschaft wieder zu erwachen versucht.

Das obliegt der souveränen Entscheidungsfähigkeit eines jeden Einzelnen. Für die NWO-Seelenfänger und -Händler läuft die Zeit ab. Das macht sie so gefährlich. Doch der freigewordene Mensch findet sich und seine Bestimmung in der Gegenwart zeitlos-schöpferischer Schicksalsgestalten und -mächte, die ihn beschützen und ihm das ins Unendliche hineinreichende Maß der Dauer seiner irdischen Existenz, zumessen. Das macht „ihn“ so gefährlich.

 

© Günther Gerzmann

16.05.2020

Die Freiheit des Einzelnen und der Völker

Äquinoktium, 20.03.2020, 03.49h GMT, Berlin

Die gegenwärtigen Ereignisse in Deutschland rund um die Corona-Hysterie lassen sich anhand des „Äquinoktium“ vom 20.03.2020 besonders gut darstellen. Ein Äquinoktium zeigt den Eintritt der Sonne in das Tierkreiszeichen Widder, also das Erreichen des Frühlingspunktes auf der Ekliptik (0° Widder). Mittels dieses zu errechnenden Zeitpunktes lassen sich ein MC sowie ein Aszendent bestimmen, jeweils bezogen auf die geographische Länge und Breite eines Ortes. Die in einem solchen Radix verzeichneten Konstellationen behalten im Sinne einer aktuellen/mundanen Struktur für ein Jahr ihre Gültigkeit, bis die Sonne den gesamten Tierkreis durchlaufen und nach einem Jahr erneut den 0° Widder-Frühlingspunkt erreicht hat. Da es sich um die Jahresstrecke handelt, steht jedes Haus – mit Beginn des ersten Hauses am 20.03. - für eine Zeitstrecke von 4 Wochen.

 

Es kann heute hilfreich sein, die sich unabwendbar ankündenden Veränderungen auf der Erde einmal aus dem Blickwinkel eines Dichters wie Friedrich Hölderlin anzuschauen, will man beim Betrachten der Verbreitung des „Corona-Informations-Virus“ und seiner Folgen nicht nur an der Oberfläche kratzen und an dieser hängenbleiben:

 

 

„Denn über der Erde wandeln

Gewaltige Mächte,

Und es ergreift ihr Schicksal

Den, der es leidet und zusieht,

Und ergreift den Völkern das Herz.“

 

Diese Strophe aus dem Gedicht „Sonst nämlich, Vater Zeus...“ ist eine treffliche Schilderung des Uranus im Stier in H2. Die in dieser Anlage einzubeziehende Mond-Konjunktion mit dem Wassermann-AC sowie die Widder-Sonne in H1 runden dieses Bild dahingehend ab, dass das Leitmotiv dieser Radix-Struktur in Richtung Aufdeckung und Sichtbarmachung des „unsichtbaren Feindes der Völker“ gedeutet werden kann (Widder-Sonne in H1/Mars in H12). In einem früheren Artikel habe ich schon darauf hingewiesen, dass in „Babylon Berlin“ vor der Wiedereinsetzung einer originär deutschen Regierung „Dämonen“ ausgetrieben werden müssten. Dieses Horoskop zeigt den Prozess einer solchen Austreibung, die als das entscheidende Hintergrundgeschehen im Verborgenen stattfindet. Es sind die von Hölderlin erkannten „gewaltigen Mächte“ (Neptun/Uranus/Saturn), von denen die im Untergrund arbeitenden plutonischen Menschenfeinde jetzt enttarnt, beim Namen genannt und – zu gegebener Zeit – ans Licht der Öffentlichkeit gezogen werden (Sonne/Merkur als Herrscher von H7 in H1). Schon in den beiden Anlageherrschern Uranus/Neptun ist das Bild des Auftauchens einer versunkenen/verdrängten Wahrheit enthalten. In Verbindung mit dem Saturn/Uranus-Quadrat wird die Zerreißung und Aufspaltung der Gesellschaft in die Parteien der Corona-Virus-Verfechter und die der „anderen“, sowie die Lähmung und der Stillstand in den kollektiven Ballungsräumen und den Zentren ihrer Macht zwingend (Uranus/Venus in H2). Es kann also keine Rede davon sein, dass der weltweit verhängte Corona-Shutdown ausschließlich eine Strategie der alten plutokratischen Führungseliten sein soll, als Vorbereitung für einen nächsten entscheidenden Schritt in ihre „Neue Weltordnung“. (Das ausgerechnet die vom Merkel-Regime verhängten Zwangsmaßnahmen zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit, der Niedergang der Wirtschaft usw. zu einem erneuten Aufflammen der Liebe der Deutschen zu ihrer Kanzlerin geführt haben sollen, ist wohl nur – sollte es so sein – mit dem Stockholm-Syndrom hinreichend zu erklären.) Denn obwohl das Corona-Szenario in das Muster einer weiteren Umsetzung dieser Planungen hineinpasst, so haben sie es jetzt mit einer Gegnerschaft zu tun, die in der Lage ist, die Angriffe von Seiten dieser bösartigen Mächte abzuwehren und deren eigene Waffen gegen sie selber zu richten und anzuwenden.

 

Diejenigen, die immer noch gezielt mit der Schaffung einer die Menschheit endgültig versklavenden Eine-Welt-Regierung drohen, erzeugen die Angst und Resignation, die jedes Virus und jede Ideologie brauchen, um die inneren Widerstandskräfte des Einzelnen – und damit der Gemeinschaften – destabilisieren und brechen zu können. Widerstandskräfte, die sich im Ganzen in ihrer Potenz ab dem Moment erhöhen, wo es gelingt, diese als einen selbsttätigen Klärungsprozess des Bewusstseins und des Empfindens in jedem noch verunsicherten und verängstigten Individuum anzustoßen und wachzurufen. Die heilsame Wirkung eines solchen Prozesses kann in einem doppelten Sinne einen so hohen Grad an Immunität erzeugen, dass die Einflüsterungen und Täuschungen der WHO-Schlange und ihrer Helfershelfer als solche erkannt und abgewehrt werden können. Und während ihre Lage immer aussichtsloser und ihre Vorgehensweise immer restriktiver werden, sprechen sie offen aus und geben zu, ein schon seit Jahrzehnten geplantes Zwangsimpfungsprogramm anordnen und durchführen lassen zu wollen. Auch das lässt die dunklen, dämonischen Züge der scheinbar in Berlin noch herrschenden Machtbürokratie zum Vorschein kommen, der gegenüber sich das eigene Menschsein erneut herausbilden und bewähren muss, will man nicht Alles leichtfertig aufs Spiel setzen und verlieren. Eine solche Entscheidung trifft jeder für sich allein. Doch wer seine Seele verkauft, der verkauft das an das eigene Schicksal gebundene Seelenheil so vieler Anderer gleich mit. Das ist das Unheil der Welt.

 

Von denjenigen, die sich ihrer geistig-seelischen Grundkräfte wieder bewusst geworden sind und diese wirkungsvoll als ein Mittel des Widerstandes und der Abwehr gegen den Feind einzusetzen wissen, schreibt Ernst Jünger in „Der Waldgang“: „... denn es verbergen sich Wölfe in der grauen Herde, das heißt: Naturen, die noch wissen, was Freiheit ist. Und diese Wölfe sind nicht nur an sich stark, sondern es ist auch die Gefahr gegeben, dass sie ihre Eigenschaften auf die Masse übertragen, wenn ein böser Morgen dämmert, so dass die Herde zum Rudel wird. Das ist der Albdruck der Machthaber.“ (S.22) Dieses Gleichnis wirft ein eigenartiges Licht auf die vereinzelt im Osten Deutschlands wieder aufgetauchten und zum Abschuss freigegebenen Wölfe. Es ist Morgendämmerung.

Das bisherige Bild vervollständigt sich allerdings erst, schaut man auf den eher unauffällig in H1 stehenden Merkur, der als Funktion des Widder/Stier/Zwillinge-Verbundes die Charakteristik dieses Radix eindeutig mitbestimmt. Der steht nämlich auf dem Saturn/Neptun-GSP von 2,5° Fische und weist als Herrscher des Zwillings und der Jungfrau auf die geregelte Abwicklung eines schon längst überfälligen Konkurses der Weltwirtschaft und der BRD-Systemstrukturen im besonderen hin. So wird der landesweit verhängte Stillstand des öffentlichen Lebens die Zahl der zu erwartenden Insolvenzen vor allem kleinerer Betriebe und Privathaushalte noch deutlicher als bisher in die Höhe treiben. Ein erster Höhepunkt wird der Monat vor Beginn des nächsten Äquinoktium im März 2021 sein, wenn sowohl im Fügungs- als auch im Phänomensrhythmus sämtliche Konstellationen des 1 und 12H direkt überlaufen und nochmals ausgelöst werden. Sollte im Zuge einer schon geplanten zweiten Corona-Welle alles noch routinemäßig weiterlaufen, so wird vor dem Hintergrund des Saturn/Neptun-GSP (die schwache Rechtsposition) mit einem weiteren Versuch zu rechnen sein, die Maßnahmen zur Einschränkung individueller Freiheiten und Grundrechte noch einmal drastisch zu verschärfen und voranzutreiben.

 

Doch spart der Himmel niemanden in seiner Schuld stehenden aus, sodass dieser Merkur als Schicksalsbote auch in die Hallen und Paläste der Mächtigen vordringen und ihnen die Nachricht über das Ende der „Rechtmäßigkeit“ (!?) ihrer Herrschaft verkünden wird. Damit erübrigen sich auch die Fragen nach einer verfassungsrechtlichen Grundlage und nachweislichen Legitimität aller in der Politik an verantwortlicher Stelle noch handelnden Personen/Gruppierungen etc., welche die Deutschen – mit dem hereinbrechen der Migrationswelle im Jahre 2015 verstärkt – hinterrücks dem Vollzug der Gewalt einer willkürlichen Parteienherrschaft ausgeliefert und unterworfen haben.

 

Das in einer so hoffnungslos erscheinenden Lage die Rufe nach Rechtsformen und Gesetzen, die den Schutz und die Sicherheit der Deutschen wieder ermöglichen und garantieren sollen, immer lauter werden, ist nachvollziehbar. Ebenso klar ist es aber auch, dass diese Rufe in den Parlamenten und Parteibunkern auf taube Ohren stoßen und ungehört verhallen werden. Das ist das Elend und die (Corona-)Ohnmacht aller heute noch in Knechtschaft lebenden Europäer. Wenn aber die unterdrückte und verloren geglaubte Stimme der Völker damit beginnt ihren Peinigern millionenfach entgegen zu schreien, wird es für diese zu spät sein. Das sollten auch die zur Corona-Stasi degradierten Streifenpolizisten wissen, wenn sie zu viert eine siebzehnjährige Demonstrantin auf den Boden drücken und ihr die Schulter brechen, oder ein älteres Ehepaar, das in der Sonne auf einer Parkbank sitzend ein Eis isst, bedrängen und drangsalieren. Das wird nicht mehr länger widerstandslos hinzunehmen sein. Diese hinterhältigen Nachstellungen, Bedrohungen und Übergriffe – natürlich alles nur zum Schutz der Bürger – sind die letzten noch verbliebenen Mittel, derer sich ein niedergehendes und in Auflösung begriffenes System zu bedienen weiß. „The storm is upon us“. Auch über Deutschland und Europa wird dieser Sturm hinwegfegen.

 

Schauen wir noch einmal auf den Merkur, so darf nicht übersehen werden, dass dieser den Pluto in H12 über einen Spiegelpunkt mit in das Saturn/Neptun-Konkursgeschehen einbezieht. Hier sieht man nichts anderes, als die Festsetzung der vom Geldfluß abgeschnittenen Finanzeliten und den Zusammenbruch ihrer plutokratischen, imperialistischen Machtstrukturen. Das lässt sich auch am Neptun in H1 sowie am Jupiter als Herrscher von H10 in H12 ablesen, gemäß der MRL-Formel: „Gehe zurück vor den Ursprung und fange neu an.“ (Ein Prozess, der auch auf das nächste mit einem Krebs-Ascendenten und einem Mond in H12 beginnende Äquinoktium noch länger einwirkt. Dazu später mehr.)

 

Zwischen dem Geschehen des 1 und 12H steht der in Kunjunktion mit dem AC hervorgehobene Wassermann-Mond, der als Herrscher von H6 in den Konflikt der Aufhebung und Wandlung der Lebensumstände des Einzelnen sowie der kollektiven Geflechte, eingebunden ist. In Analogie zum Wassermann/Uranus-Prinzip des Ursprungs drängen sich bei Betrachtung dieses Mondes eine Fülle von Bildern auf, die alle in Richtung einer „Befreiung des Lebens von der Überlagerung und Unterdrückung durch vorherrschende Ideologien und Herdenleitmuster“ weisen. Dem stehen die Jahrhunderte alten Planungen und Machenschaften der Saturn/Pluto-Mächte in H12 entgegen, die auf die Zerstörung der als Natur gewachsenen Gestalt der Welt und die Gefangennahme des freien Menschen abzielen. Das ist der bedingungslos geführte, globale Kampf, der hinter den Kulissen der Corona-Krise im Verborgenen ausgefochten wird. (Das schließt auch die aus der Dunkelheit der Hölle des rituellen Missbrauchs weltweit noch zu rettenden Kinder mit ein.)

 

Erwähnenswert ist noch die in der Mond-Anlage latent enthaltene Mond/Uranus-Komponente, hinsichtlich der aus einer „Reinheits-Neurose“ resultierenden „Ansteckungsängste“. Hier beginnt das böse Spiel mit der Angst der Menschen vor Krankheit und Tod: es wird die tödliche Gefahr einer Ansteckung als Informationsvirus in das öffentliche Bewusstsein gebracht, und als Programm, im Sinne der Ausübung einer kollektiven Zwangsneurose, auf den Einzelnen als Vorstellung übertragen (Merkur/Pluto-SP). Wer sich von dieser Angst gefangennehmen lässt, der sitzt in den Vorstellungsmodellen und Verbotskäfigen seiner Unterdrücker fest (und er wird daran erkranken). Bis das Blatt sich wendet. Was dann geschieht, unterliegt nicht mehr der Kontrolle der bisherigen Kräfte.

 

Auch wenn die paranoiden Züge der Corona-Dressur im Verhalten vieler Menschen immer deutlicher in Erscheinung treten, werden die Protagonisten in den politischen Schaltzentralen dieses Experiment nicht als Erfolg für sich verbuchen können und eine weitere bittere Niederlage hinnehmen müssen. Eine Führungselite, der nichts mehr heilig ist (außer Geld), und die nicht mehr weiß, was sie in Gottes Namen und zum Wohle der Allgemeinheit zu unterlassen hat, ist dem Untergang geweiht. Der Shutdown nach dem Shutdown wird ihnen dann erst recht den Angstschweiß ins Gesicht treiben. „Denn noch lebt Christus“. (Hölderlin in seinem Gedicht „Patmos“)

 

Solange sich der Drang wieder ins echte Leben zu kommen durchzusetzen und zu behaupten weiß, ist noch nichts verloren. Ganz im Gegenteil, denn das in der Radix-Struktur enthaltene Befreiungsmotiv ist als ein für das Gegenwartsgeschehen revolutionäres Vorzeichen zu deuten. Allerdings kann es sich bei einer solchen Revolution nicht nur um die Fragen der Neuregelung des sozialen Organismus oder der Wiedereinsetzung sämtlicher inzwischen erloschener Grund- und Menschenrechte usw. handeln. Das auch, doch müssen von jedem die für eine solche Befreiung unverzichtbaren Herzkräfte mit einfließen, die den Menschen sowohl auf der physischen, als auch auf der metaphysischen Seite seines Wesens, wieder lebens- und entwicklungsfähig machen. Dazu bedarf es der inneren Ruhe und Aufgeschlossenheit gegenüber den Schicksalsgestalten, die noch mit den tieferliegenden Bewusstseins- und Seelenschichten verhaftet sind, und die das Leben und Dasein des Einzelnen (und der Völker) neu ausrichten und re-organisieren können.

 

Schauen wir noch einmal auf Friedrich Hölderlin, der in einigen Passagen seines Gedichtes „Die Titanen“ eine fast märchenhaft anmutende Welt schildert, die uns heute wieder einmal gestohlen wurde, nach der sich aber alle zurücksehnen, und die für die zukünftige Entwicklung des Menschen als ein freies Wesen auf der Erde unter allen Umständen wieder zurückgewonnen werden muss:

 

„Mich aber umsummet

Die Bien und wo der Ackersmann

Die Furchen machet, singen gegen

Dem Lichte die Vögel. Manche helfen

Dem Himmel. Dieses siehet

Der Dichter. Gut ist es, an andern sich

Zu halten. Denn keiner trägt das Leben allein.“

 

© Günther Gerzmann

18.02.2020

Die bereinigte Schuld

05. Mai 1955, 12.00h MEZ, Bonn

In dem Artikel „Die Hochwasserkatastrophe und die BRD“ vom 12.06.2016 habe ich die Mond/ Neptun-Konjunktion im BRD-Radix von 1955 wie folgt beschrieben: „Hier zeigt sich das Bild des Unterworfenseins unter die Absichten und Pläne der Besatzungsmächte, die im Sinne einer psychologischen Kriegsführung das Ihrige noch dazu beitragen, durch einen propagandistisch eingeimpften Komplex von Schuld und Sühne die Deutschen in die seelisch gebrochene Haltung einer ewigen Niederlage zu zwingen. Es ist die Gefangenschaft in der Übertragung dieses Komplexes (Pluto/Saturn-Quadrat von H1 zu H4), aus der es herauszutreten und die es zu bereinigen gilt.“

Wie vehement die zielgerichtete Ausschaltung der Deutschen und des Deutschen Reiches nach 1945 weiter vorangetrieben wurde, zeigt eine von Karl Jaspers verfasste Schrift aus dem Jahre 1946(!) mit dem Titel „Die Schuldfrage: Von der politischen Haftung Deutschlands“. Dieser Titel verrät schon das Programm der Festschreibung der Schuld sowie der alleinigen Haftung Deutschlands für alles zwischen 1939 bis 1945 Geschehene. Ganz im Sinne der Fortführung des „Versailler Diktats“ ist das Erschreckende und Abstoßende eines solchen Schuldspruchs auch darin zu sehen, das die üblichen Verdächtigen unter den plutokratischen Initiatoren und Profiteuren beider Weltkriege sich (bis heute) hinter dem von ihnen und ihren Helfershelfern gewebten Lügenschleier einer deutschen Kollektivschuld zu verbergen suchen, während sie gleichzeitig auf der Bühne der Weltgeschichte das Stück des ewig unschuldigen Opferlamms ungeniert und niederträchtig weiter inszenieren und öffentlich aufführen. Selbiges gilt auch für diejenigen europäischen Länder und Regierungen, die Deutschland damals den Krieg erklärten, und die noch heute in den Chor der Denunzianten des Deutschen Reiches bedenkenlos mit einstimmen, mit dem Ziel, ihre vermeintlichen Wiedergutmachungsansprüche gegenüber Deutschland auch ewig zementieren und mittels politisch-ideologischer Gewalt auf erpresserische Weise durchsetzen zu können. Wir werden sehen.

 

Auch wenn Karl Jaspers in seinem Buch auf die „Mitschuld der Alliierten“ hinwies, so machte er seine um den Schuldbegriff im allgemeinen herumgesponnene, relativierende Philosophie als Orientierung für die Deutschen schon allein dadurch unwirksam und unannehmbar, dass er „die deutsche Schuld“ als eine solche behauptete und widerspruchslos voraussetzte. Das liest sich stellenweise dann so, als stünde ein englischer oder amerikanischer Offizier hinter ihm, der damit droht ihn erschießen zu lassen, sollte er auch nur mit einem Wort von der alliierten Propaganda abweichen: „Seien wir uns klar: Dass wir leben und überleben, verdanken wir nicht uns selbst; dass wir neue Zustände mit neuen Chancen in der furchtbaren Zerstörung haben, haben wir nicht durch eigene Kraft erreicht. Geben wir uns keine Legitimität, die uns nicht zukommt. Wie heute jede deutsche Regierung eine von den Alliierten eingesetzte autoritäre Regierung ist, so verdankt jeder Deutsche, jeder von uns, heute seinen Wirkungsraum dem Willen oder der Erlaubnis der Alliierten. Das ist eine grausame Tatsache. Unsere Wahrhaftigkeit zwingt uns, sie keinen Tag zu vergessen. Sie bewahrt uns vor Übermut, lehrt uns Bescheidung.“

Ein so dermaßen unterwürfiger und charakterloser Kniefall vor den alliierten Kriegsgöttern (Willy Brandt lässt grüßen), denen allein wir unser Weiterlebendürfen und unsere zukünftige Existenz zu verdanken haben, bleibt wohl auch der Tatsache geschuldet, dass Jaspers aus persönlichen Beweggründen heraus mit dem Nationalsozialismus abrechnen wollte.

 

Doch heute finden die durch die BRD-Institutionen und Medien gezielt vorgenommenen Umdeutungen und Fehlbeschreibungen der jüngeren deutschen Geschichte – den SHAEF-Gesetzen zum Trotz – ihr Ende. Der Schleier ist zerrissen, auch wenn die politischen Führungseliten hierzulande immer noch glauben mit unrechtmäßigen Mitteln einer sogenannten „rechtsstaatlichen Wehrhaftigkeit“ gewaltsam dagegen vorgehen zu dürfen, um die Wahnvorstellungen des alten Schuldmodells als Basis für die Legitimation eigener Machtansprüche weiter übertragen und aufrechterhalten zu können. So wie der von allen guten Geistern verlassene Präsident der Republik des alten Bundes (der Bundesrepublik) Frank-Walter Steinmeier in seiner unbarmherzig die deutschen anklagenden Skandalrede vom 23.01.2020 in Israel. (Wer die Bezeichnung „Republik des alten Bundes“ für verwerflich oder gar falsch hält, der sei auf den Welt-Artikel „Villa Rothschild – die Wiege der Bundesrepublik“ vom 20.05.2009 verwiesen. Ein zufällig gewählter Ort?)

 

Das Ende der Macht des Pluto/Saturn/Sonne-Modells ist mit dem direkten Überlauf über die Mond/Neptun-Konjunktion in Haus 3 im Fügungsrhythmus (Richtung Uhrzeigersinn) erreicht. Damit wird ein durch nichts mehr zu verhindernder Klärungsprozess inganggesetzt, der das ganze Ausmaß des Unglücks der Deutschen, die als die versklavten Träger einer kollektiven Schuld auf ewig büßen sollen, vollumfänglich offenlegt. Den Anfang macht der aktuell angetroffene Mond (07.02.20), gefolgt von Venus in H9 (24.05.20), während über die im Sommer 2019 schon angetroffene Stier-Sonne in H10 der Saturn in H4 zeitgleich mit Neptun in H3 ausgelöst wird (29.05.20). Hier kommt die Instabilität des Gefüges innerdeutscher, kollektiver Systemstrukturen zum Vorschein. So werden die im Bereich der Industrie und der Wirtschaft jetzt schon zu beklagenden Verlustanzeigen (Saturn/Neptun) noch gravierender ausfallen. Doch das größere Unheil droht den Deutschen durch die politisch-gewollte Dekonstruktion eines – scheinbar – für die innere Ordnung ihres Landes zuständigen Sicherheitsapparates und seiner Institutionen, die allem Anschein nach nur noch zum Schutz sämtlicher illegal eingereister, kulturfremder Minoritäten eingesetzt und missbraucht werden. Das soll unter der Dominanz der Phasenherrscher Skorpion/Pluto von 2018 bis 2025 wohl auch unverändert so weitergeführt werden, sodass die in „Babylon Berlin“ und in dem von Horst Seehofer geführten „Heimatministerium“ (!?) ihr politisches Unwesen treibenden Koalitionsparteien alles dransetzen müssen, die in ihren letzten Zügen liegende Pluto/Saturn-BRD weiter aufrechtzuerhalten. Das ist ihr Geschäft; dazu sind sie verpflichtet und daran verdienen sie.

Ob allerdings die unter dem Signum eines Mond/Neptun/Saturn bevorstehenden Niederlagen und Konkursanzeigen (parallel zu den bis Ende November 2020 laufenden Saturn-Transiten zu Uranus und Neptun) auch weiterhin verlustfrei kompensiert werden können, bleibt abzuwarten. Aber weder die von Berlin aus vorangetriebene Entrechtungs- und Verarmungspolitik, noch die gegen sie gerichtete Migrationswaffe können verhindern, dass sich die Deutschen die ihnen zugänglichen, spirituellen Bewusstseins- und Seelenräume wieder neu erschließen (Jupiter/Uranus in H12), in denen Heilung, Wandlung und Gestaltwerdung als eine schicksalhaft zu vollziehende Metamorphose initiiert und erfahren werden können. Es ist ein auf die jeweilige individuelle Struktur zugeschnittener, seelischer Reinigungsprozess, der die auf das Leben des Einzelnen als Modell übertragene Schuld (Saturn/Pluto/Neptun) in dem Moment tilgt, wo es gelingt, das durch eine Vorstellung besetzte Empfinden von den Zwängen übernommener und sich permanent wiederholender Informationsmuster zu lösen und freizumachen. Denn: „Die Wahrheit wird Euch freimachen“. Wir werden sehen.

 

© Günther Gerzmann

11.12.2019

Genius Loci

Reichstagsverhüllung, 17.06.1995, 05:30 MES, Berlin

Das Horoskop zeigt den Beginn der Verhüllung des Berliner Reichstagsgebäudes. Der bulgarische Aktionskünstler Christo (geb. am 13.06.1935) hat nahezu zwanzig Jahre auf diesen Zeitpunkt warten müssen, ehe der Bundestag in Bonn am 25.02.1994 nach einer heftig geführten Debatte und einer knappen Mehrheit von 292 zu 223 Stimmen dem Projekt „Verhüllter Reichstag“ zustimmte.

Die Zwillings-Sonne sowie die Venus/ Merkur-Konjunktion in H12 weisen neben der Funktionalität des Verhüllungsvorgangs an sich noch auf einen anderen hintergründig verborgenen Inhalt hin, nämlich den der Ausübung und Regelung eines kollektiven Verneinungs- und Verdrängungsvorgangs (Venus/ Merkur als Herrscher von H12 in 12) hinsichtlich des Ursprungs (Mars aus H11 in H4) einer der eigenen Herkunft gemäßen Empfindungs- und Erlebniswelt (Sonne/ Merkur/ Venus als Herrscher von H4 und 5). Also die Angst, die aus dem Ursprung der eigenen Lebenswelt stammenden Erfahrungsbilder (Uranus/ Neptun in H8) als orientierende Bestimmungsgrößen für die Gegenwart des eigenen Daseins anzunehmen (Saturn in H10). Ein gegen das eigene Leben gerichteter Verneinungszwang im Sinne einer „Identitätsangst“, die als gemeinschaftliche Ausübungsform des Verdrängten schon im Mond/ Neptun-GSP des 4° Krebs-Aszendenten angelegt ist und die der Mond in H9 veranschaulicht und – mittels des Vorgangs der „Reichstagsverhüllung“ - verbildlicht.

Da ein „Dem Deutschen Volke“ zugeeigneter Reichstag in besonderer Weise auf die kulturhistorischen Verbindungslinien deutscher Geschichtserfahrungen hindeutet, lässt sich aus der Struktur der Erfahrungssumme dieses Radix die Frage ableiten, ob es nicht gerade der historisch-geschichtliche Kern und „Geist dieses Ortes“ ist (Genius Loci), der im Bilde dieser Verhüllung verdrängt, unkenntlich gemacht und mit zum verschwinden gebracht werden sollte. Das der Intention des Künstlers ein solches Motiv weder unterstellt, noch willkürlich in dieses Horoskop hineininterpretiert werden darf, ist selbstredend. Es verhält sich mit den in diesem Radix verzeichneten Konstellationen wohl eher so, dass die auf den Ursprung dieses Ortes bezogenen energetischen Verdichtungen früherer Geschehnisse und Bedeutsamkeiten in der Erscheinungsform des Reichstages gegenwärtig noch mitschwingen (Mars in H4; Saturn in H10) und im Rahmen dieser Verhüllungsaktion – unbewusst – mit eingeflossen sind.

Der Beginn der Umbauarbeiten des alten Reichstags unmittelbar nach der „Verpackungsaktion“ Ende Juli 1995 lässt darauf schließen, dass vor der Inbesitznahme des „neuen“ Reichstagsgebäudes durch die BRD-Parteien, in ritualisierter Form der Bruch mit der deutschen Reichsgeschichte unmissverständlich der Öffentlichkeit vorgeführt werden sollte. Einer Öffentlichkeit, die sich schon seit einem halben Jahrhundert einem kollektiv verordneten Abspaltungsprozess von den Ursprüngen eigener Geschichtserfahrungen gegenübergestellt sah (Uranus/ Neptun in H8). Ein völkergeschichtlich wohl einmaliges Auslöschungsexperiment (die sog. Alliierte Umerziehung der Deutschen), das seit der bedingungslosen Öffnung der deutschen Grenzen im Jahre 2015 infolge der „open Border“-Migrations- und Ansiedlungspolitik der EU, auf alle historisch gewachsenen Kulturen und Nationalstaaten Europas ausgeweitet wurde. Diese aus Brüssel über Europa verhängte Enteignungs- und Vergewaltigungspolitik wird mit der im Zeitraum vom 11.-15. Januar 2020 stattfindenden Saturn/ Pluto/ Sonne/ Merkur-Konjunktion im Steinbock einen vorläufigen Höhepunkt erreichen. Vorläufig, weil mit dem ersten Eintritt des Saturn in den Wassermann am 22.03.2020 ein weiterer, den Interessen und Plänen der „Global Governance“ gegenläufiger Prozess inganggesetzt werden wird (parallel zum geplanten Zeitpunkt des Beginns einer neuen Migrationswelle nach Europa aus den afrikanischen Ländern). Ob es unter solchen Umständen weiterhin gelingt die unter Saturn/ Uranus-Quadrat dann noch instabiler werdenden Machtverhältnisse zwischen der EU-Bürokratie und den Interessen der niedergehenden Nationalstaaten widerspruchslos aufrechtzuerhalten, darf angezweifelt werden. Auch wenn ein nach außen hin formal-harmonisches Konsensgebaren demonstrativ zur Schau gestellt werden wird (wie in den Reihen der Berliner Groko), kann nichts über die innere Zerrissenheit sowie den stetig anwachsenden Vertrauens- und Machtverlust hinwegtäuschen, den die EU-Institutionen werden hinnehmen müssen. Es ist zu erwarten, dass die Zahl derer, die sich bis zuletzt als unkontrollierbare Opposition der schleichenden Umwandlung ihrer Heimatländer in multi-ethnische Kulturkampfarenen entgegenstellen, zunehmen wird.

Das Sonne/ Saturn-Quadrat zeigt den von Seiten des Staates ausgeübten Kontroll- und Regulierungswahn, der betrieben werden muss um die Identitäts- und Herkunftsbezüge eines ursprünglich gewachsenen Sprach- und Kulturraumes weiterhin zu verleugnen und zu verdrängen, unter Ausschaltung der (kollektiven) Immunstruktur im Sinne einer gemeinschaftlichen Abwehrhaltung. Eine staatlich verordnete Abwehrschwäche, die jeden Einzelnen ins Visier nimmt (z.B. durch Impfungen) und die eine Lähmung des öffentlichen Bewusstseins unweigerlich zur Folge hat (Uranus/ Neptun in H8). Damit wird die den (parasympathischen) Uranus/ Neptun ausschließende Sonne/ Saturn-Kompensationsform als Gegenwartsgeschehen zwingend, die den Verlust der Orientierung durch ererbte Bilderfahrungen (H8) mittels Fleiß, Verantwortung und Disziplin auszugleichen und zu ersetzen versucht. Übrig bleibt die Abhängigkeit von dem Zwang der Umstände einer Sozialideologie (Pluto im Skorpion in H6), die das Leben jedes Einzelnen als Vorstellung besetzt („Du musst arbeiten“) und die individuellen, schöpferischen Schicksalsanteile – als Energie zur Erhaltung des eigenen Modells – als Prämie einkassiert (Pluto-Uranus-SP).

Vor diesem Hintergrund rücken die Mars-Quadrate zu Jupiter in H6 und zur Venus/ Merkur-Konjunktion in H12 in ein anderes Licht. Denn an diesem Punkt lässt sich die in Ereignishoroskopen für einen Mars in H4 so treffende Formel „Der Feind im eigenen Land“ konsequent anwenden. Es erscheint hier als nicht so abwegig, die Reichstagsverhüllung – im Sinne einer Grundsteinlegung – als den symbolischen Beginn eines Regierungs-Neustarts in Deutschland zu markieren (Widder in H11). Damit kann auf Basis des Mars in H4 die dann erfolgte Verlegung des Regierungssitzes von Bonn in den Berliner Reichstag als eine wiederholt feindliche Machtübernahme (wie 1945) durch die Parteien der BRD-Besatzungsverwaltung angesehen werden. Wem das zu weit hergeholt erscheint, der sei auf die aktuelle innenpolitische Barbarei und Zerstörungswut unserer „Hüterin der Zivilisation“ und ihrer quer durch alle Gesellschaftsbereiche tätigen Helfershelfer verwiesen.

Um Deutschland und Berlin hat sich ein Schleier von einer bedrohlichen, dunklen Art gelegt. „Babylon Berlin“. Dort geht es nicht mit rechten Dingen zu. Es droht Unheil.

Gleichzeitig wächst der offene oder anonyme Widerstand gegen die für die Deutschen immer gefährlicher werdenden Rechtsverletzungen und Täuschungen durch die herrschenden Parteieliten. Täuschungen, die schon im Uranus/ Pluto-SP des Verhüllungsradix zu finden sind und aktuell z.B. in der Diskussion um die statistische Erfassung und Nennung der Herkunft/ Identität ausländischer Straftäter zu beobachten sind. Die diesbezüglich verhängten Nachrichtensperren bezeugen, warum die hierzu ermittelten Zahlen nicht veröffentlicht werden dürfen.

Das gezielte Wegschauen der politisch Verantwortlichen dort, wo es um deutsche Hass- und Terroropfer geht, wird noch verhandelt werden müssen. Diese Verantwortlichen seien an einen Satz von Karl Jaspers erinnert, der im Zuge der Spiegelaffäre im Jahre 1963 folgendes schrieb: „Ein gemeinsames Nichtwissenwollen schafft einen öffentlichen Betrugszustand“. Eine Feststellung, wie sie auch auf die heutigen politischen Zustände angewendet nicht treffender formuliert werden könnte. Sie trifft sogar den Kern eines aus der Deutung des Verhüllungs-Radix zu ziehenden Fazits.

Die unter einem solchen Gesichtspunkt heute agierenden politischen Verhüllungsstrategen in Deutschland werden sich infolge weiterer „Enthüllungen“ einem zunehmenden öffentlichen Druck ausgesetzt sehen. Der von der „Hüterin der Zivilisation“ am 6.12.2020 erneut über die deutsche „Identität“ verhängte Fluch wirkt nicht mehr. Und einer späteren souveränen deutschen Regierung kann nicht nur an der Durchführung einer neuen Politik gelegen sein; es müssen Dämonen ausgetrieben werden (wie in den USA). Das greift über die Streitigkeiten und Ansichten dieser oder jener Politik weit hinaus und führt ins Freie. Dort angelangt wird sich auch der Einzelne aus dem Bann der Täuschungen noch effektiver zu befreien wissen. Erst dann kann der in seinem eigenen Land verfolgte und geknechtete „Geist des Ortes“ in seiner ursprünglichen Gestalt wieder hervor- und ins Bewusstsein treten. Eine auf solch eine Macht gegründete Freiheit und Souveränität eines Volkes ist nicht mehr verhandelbar.

 

© Günther Gerzmann

04.10.2019

„Eintritt in ein Lebewesen“

Joseph Beuys, 12.05.1921, 23:23, Krefeld

So lautete der Titel eines Vortrags von Joseph Beuys, gehalten am 06.08.1977 im Rahmen der Free International University auf der documenta 6 in Kassel. Eine Ankündigung, die sich auch als Fazit aus der Betrachtung des Beuys-Radix sinngemäß ablesen lässt. Es sind die Biographien solcher Persönlichkeiten, deren Lebenswege selber den Deutungsschlüssel dafür liefern zu erkennen, wie umfassend jemand die Verwirklichung seiner Anlagen vorangetrieben und zur Entfaltung gebracht hat. Insofern ist Joseph Beuys ein für seine Generation exemplarisches Beispiel für das Durchhaltevermögen einer konsequenten Lebensführung und eines unbestechlichen Denkens, das sich seine eigenen Freiheits- und Bewusstseinsräume schafft, unabhängig von den in den Zerrbildern der neuzeitlichen Wissenschafts- und Medienkultur propagierten Welt-und-Mensch-Konzeptionen, wie sie noch heute als unumstößliche Vorstellungs- und Seelenprogramme fixiert und gezielt als Information übertragen werden.

Sieht man Jupiter/ Saturn in Haus 8 als die beiden Herrscher des ersten Hauses, dann zeigt sich darin schon die von Beuys unermüdlich vorgetragene Idee der Erweiterung (Jupiter) des traditionellen Kunstbegriffes (Saturn). Die Idee der Umwandlung sämtlicher routinemäßig übernommener, jedoch in sich schon erstarrter, unzeitgemäßer Formen und Begriffe (Pluto im siebten Haus) hinsichtlich der Kunst sowie gesellschaftspolitischer Zustände, lässt sich an der gradgenauen Jupiter/ Uranus-Opposition von Haus 2 zu Haus 8 ablesen, die ihn als einen unkonventionellen und schöpferischen Denker auszeichnet. (Was die historische Situation akademisch geprägter Kunstformen und Begriffsschemata angeht und wie diese von ihrer Tradition her zu verstehen sind, kann hier natürlich nicht erörtert werden. Hier geht es lediglich darum, die auf die Kunstgeschichte allgemein zielende, kritische Analyse von Beuys, als eine aus der Struktur seines Radix bedingte Notwendigkeit herzuleiten.)

Das in die Jupiter/ Uranus-Opposition einbezogene Mars-Quadrat deutet auf einen weiteren Themenschwerpunkt von Beuys hin, nämlich die „Erneuerung des sozialen Organismus“, wobei die den Mars im fünften Haus beherrschende Venus schon die Stier-Sonne in Haus 4 mit einbezieht. Hier kommt auch der Begriff der „Sozialen Plastik“ ins Spiel, sowie der bis heute missverständlich interpretierte Kernsatz: „Jeder Mensch ist ein Künstler“.

Die Grundlagen für beide Thesen fand Beuys in der Anthroposophie von Rudolf Steiner. Neben der Neufassung einer gesellschaftlichen Ordnung in der „Dreigliederung des sozialen Organismus“, war es auch die Sicht Rudolf Steiners auf das Christus-Mysterium, die sein Denken und seine Arbeiten nachhaltig inspirierten und beeinflussten. So sind einige Werke entstanden, in denen aus der christlichen Mythologie und Symbolik stammende Grundelemente eingegangen sind und – ganz im Sinne einer angewandten Sakralkunst – verarbeitet wurden. Neben einer Reihe von Kreuzen entwarf er u.a. Taufbecken, sowie ein Weihwasserbecken mit einem eingearbeiteten Relief „Schweißtuch der Veronika“. Desweiteren war er schon im Jahre 1948 an der Fertigstellung der „Pfingsttür“ am Südportal des Kölner Doms beteiligt, für die er dem Mars/ Venus-SP gemäß das Mosaik der Platte „das brennende Köln“ setzte, gefolgt von der Mitarbeit am Westfenster des Aachener Doms im Jahre 1952. Doch die wohl bekannteste Arbeit ist das drei Meter hohe Hängekruzifix, das freischwebend (Uranus als Herrscher von Haus 2 in 2) im Turmraum des „Büdericher Ehrenmals“ im Jahre 1958 installiert wurde.

Die auf der Bildebene intensiv und bewusst geführte Auseinandersetzung mit dem Christus-Prinzip, taucht in den hintergründigen Motivschichten des Sonne/ Neptun-SP auf. Eine Konstellation, die der Idee der Umgestaltung und geistigen Erneuerung in Richtung eines individuellen Lebens- und Entwicklungsprozesses noch eine zusätzliche Dynamik verleiht, indem die das siebte und achte Haus beherrschende Sonne/ Merkur-Konjunktion das neptunische Geschehen der Reinigung und Klärung des Bewusstseins (Neptun in Haus 7) in die Zuständigkeit des vierten Hauses bringt. Es ist auch auf diesen Sonnenstand als Basis zurückzuführen, dass sowohl Beuys als auch Steiner (mit einer Fisch-Sonne in Haus 4) das freie, schöpferische Individuum in den Mittelpunkt ihrer gesellschafts-reformatorischen Anliegen und Betrachtungen rückten.

Das für eine Stier-Sonne prinzipielle Interesse an der Strukturierung gemeinschaftlicher Ausübungsformen, die als kollektive, sozialstaatliche Leitmuster ausgegeben werden, lässt die Konsequenz eines erweiterten Kunstbegriffes im Sinne einer „Sozialen Plastik“ nachvollziehbar erscheinen. In der Idee dieses Projektes sieht Beuys (im Gegensatz zur Geld=Kapital-Ideologie des Stier Karl Marx) das eigentliche „Kapital“ einer Gesellschaft in der freien „Entwicklung der Anlagen und der Persönlichkeit des Menschen“ (Sonne in Haus 4), während dem Geld – wie bei Rudolf Steiner – nur eine untergeordnete, funktionale Bedeutung innerhalb des Wirtschaftskreislaufs zugewiesen wird. In diesem Kontext erscheint der Mensch dann auch als ein „Künstler“, der nach Maßgabe seiner anlagebedingten Möglichkeiten und Fähigkeiten ein Mitgestalter an der Form eines so entstehenden „sozialen Organismus“ wird, der aber als Form der gemeinschaftlichen Ausübung als Erscheinung (Stier-Prinzip) die notwendigen, inneren Entwicklungsprozesse eines Individuums mit berücksichtigt. Eine auf Basis der Stier-Sonne kühne Schütze-Vision, in die das Parallelzeichen Krebs mit Mond/ Pluto im siebten Haus ergänzenderweise einbezogen werden muss. Aller Voraussicht nach wird diese Anschauung noch eine wesentliche Rolle für die innere Struktur der Grundgestalt einer zukünftigen Gesellschaft spielen.

Obwohl Beuys pausenlos und mit einem ungeheuren Energieaufwand Aktionen im öffentlichen Raum durchführte (Mars als Herrscher von Haus 3 in Haus 5), ist er in einer Vielzahl von Werken vor allem als filigraner Zeichner in Erscheinung getreten (Venus als Herrscherin des vierten und fünften Hauses in Haus 3). In einem krassen Gegensatz dazu stehen die auf den ersten Blick schwer zu enträtselnden Fett- und Filzobjekte und Aktionen. Die Auswahl dieser beiden Stoffe/Materialien geht zurück auf sein Erlebnis mit den Krim-Tataren im Jahre 1943, als diese den hinter den feindlichen Linien abgestürzten Bordfunker Beuys mittels Filz und Fett medizinisch versorgten und ihm das Leben retteten. Legende hin oder her: es ist dieses in seinem Lebenslauf/Werklauf verzeichnete Drama, das vor dem Hintergrund eines schamanistischen Zaubers und eines initiatischen Heilungsgeschehens seinen Fett- und Filzobjekten ihren besonderen, rituellen Charakter verleiht. Beuys hat immer wieder den „Wärmecharakter“ dieser beiden Stoffe hervorgehoben, und in einem gemäß der Stier-Sonne in Haus 4 analogen Schritt diese rein physikalische Funktion (Venus in Haus 3) als eine im Laufe der Entwicklung neuzeitlicher Gesellschaftssysteme fehlende Qualität dargestellt: „Was nottut ist Wärme.“

Da Beuys über die Erd- und Naturverbundenheit der Stier-Sonne in Haus 4 dazu fähig war, die in der Materie wirkenden Formkräfte und seelischen Energien aufzuspüren, versuchte er hinsichtlich des Natur- und Umweltschutzes diesen mystischen Aspekt der Weltwahrnehmung auch in die öffentlich geführten, politischen Debatten einzubringen. Das nach der Parteiwerdung der grünen Bewegung sämtliche in diese Richtung zielenden Anliegen und Ideen aufs heftigste von den sogenannten Realos bekämpft wurden, versteht sich von selbst. Dieses vordergründige Scheitern deutet auf den Skorpion-MC und den Pluto im siebten Haus, der für Beuys in dem Moment zum Verhängnis wurde, als er durch die Mitgliedschaft in dieser Partei immer tiefer in das herrschende Systemgeflecht ideologisch verstrickt und hineingezogen wurde. In dieser Zugehörigkeit musste er als Kandidat für den Bundestag auf der Bundeslegiertenkonferenz der Grünen 1982 auch die Sonne-Neptun-Niederlage einstecken (die Königskonkurrenz/ Herodes-Effekt), auf keinen der vorderen Listenplätze gewählt zu werden. Hinsichtlich dieser Konstellation ist z.B. auch die Kündigung von Beuys als Professor der staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf im September 1973 durch den damaligen „Wissenschaftsminister“ Johannes Rau erwähnenswert.

Neben dem Sonne/ Neptun sowie dem Uranus im zweiten Haus ist es der auf dem 4,6° Skorpion-MC verzeichnete Gruppenschicksalspunkt von Merkur/ Uranus (die Entwurzelung; herausgeworfen aus Zugehörigkeiten; das Nomadentum etc.), der ihn immer wieder in eine Außenseiterrolle abseits gesellschaftlicher Konsens- und Vorstellungsmodelle (Pluto in Haus 7) hineingetrieben hat. Doch konnte er als ein Gestalter von Empfindungs- und Erlebniswelten in einer solchen Position seine gesellschaftspolitischen, visionären Ideen und Konzepte um so wirkungsvoller zur Sprache und zur Geltung bringen.

Das in seiner Kindheit in ihm schon aufgestiegene Bild, ein Hirte zu sein (der er auch war), der eine „imaginäre Herde“ anführt, zeigt, dass Beuys als Denker ein Mystiker war und kein Politiker. Denn trotz seiner vielen politischen Aktivitäten und versuchten Parteigründungen (z.B. die Gründung einer „Studentenpartei“, oder die „Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung“), hat er die scheindemokratischen Politikmethoden in Form einer staatlich-organisierten Parteiendiktatur abgelehnt. Im Protokoll einer unmittelbar nach seiner Entlassung als Lehrer abgehaltenen Konferenz in der Kunstakademie, ist die folgende Aussage von Beuys vermerkt: „Der Staat ist ein Untier, das bekämpft werden muss. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, dieses Untier Staat zu zerstören.“ Das dazu erforderliche und legitime Mittel sah er in einem neu zu initiierenden und auf allen Ebenen bewusstseinserweiternden Umdenkungsprozess.

So ist es heute auch kein Wunder, dass seine Ideen der „Selbstbesinnung und Erneuerung“ in Deutschland wieder an Aktualität gewinnen und gehört werden, angesichts einer gegen die Selbstbehauptungsinteressen der Deutschen immer hemmungsloser agierenden BRD-Ausschaltungs- und Zensurpolitik (Netzdurchsuchungsgesetz; Hassrede usw.). „Schon viel zu viele haben Angst, in den Verdacht zu geraten, Verfassungsfeinde zu sein. Sie versagen sich selbst schöpferische Gedanken, einmal erreichte Rechtsbegriffe zu erweitern, wenn der Bewusstseinsfortschritt dies fordert. Und er fordert es.“

Diese Beispiele verdeutlichen, dass er seine gesellschaftstheoretischen Entwürfe bewusst als ein Gegenbild zu den herrschenden plutonischen Gegenwartsmodellen formuliert hat (so auch die heute noch dringlicher zu erreichende Entstaatlichung des Schul- und Hochschulwesens). Das sollte allerdings nicht dahingehend als Versuch missverstanden werden, an die Stelle des jetzigen Staats- und Geldsystems lediglich eine selbstverfertigte Vorstellungs- und Zeichenwelt als Ersatzideologie in das Bewusstsein der Gegenwart zu setzen (Pluto als Herrscher von 10 in Haus 7). Seine Intention war die uneingeschränkt geistige Freiheit des Schöpferischen und Gestalterischen im Wesen des Menschen.

Für den jetzt zu vollziehenden Zeitenwandel ist und bleibt Joseph Beuys ein wichtiger und inspirierender Ideengeber. Und die nach den inneren Gestaltungsprinzipien des Menschen und der Natur in Freiheit geformte „Soziale Plastik“, die nur unter der Losung „Eintritt in ein Lebewesen“ als ein tragendes Fundament entwickelt werden kann, bleibt eine herausfordernde und revolutionäre Zukunftsvision.

 

© Günther Gerzmann

12.09.2019

Der folgende Text stammt aus dem Jahre 2002 und wird hier unverändert wiedergegeben. Viele der in meinen späteren Artikeln behandelten Themen und verwendeten Formulierungen werden hier schon – als Einübung eines neuen Denkens im Sinne der Astrologie – in Ansätzen aufgegriffen und skizziert. Auffallend sind hier nicht nur die unverkennbaren Parallelen zu den gegenwärtigen politischen Ereignissen. Auch die dramatische Zuspitzung der damaligen Situation wird deutlich, seitdem im Jahre 2015 der noch offener geführte Kampf gegen die europäischen Völker und Kulturen begonnen hat. Unbestreitbar ist es auch ein Kampf der Religionen, der aufgrund des Versuchs einer gewaltsamen Implantierung des Islams in den europäischen Kulturkörper über viele Menschen und Familien schon Tod und Unglück gebracht hat. Und es bleibt dabei: „alle“ darin verwickelten Helfershelfer werden persönlich zur Rechenschaft gezogen und sitzen für ihren Verrat schon jetzt mit auf der Anklagebank. Auch das ist nur eine Frage der Zeit. Denn in Form einer immer weiter fortschreitenden Aufklärung wächst auch ein Widerstand, der sich selber dazu befähigen und legitimieren wird nicht nur die geschriebenen, sondern auch die ungeschriebenen Rechte und Gesetze wieder durchzusetzen.

Zu keiner Zeit war es wohl für die Menschen so einfach, zwischen Gut und Böse, Wahrheit und Lüge, Recht und Unrecht usw. unterscheiden und wählen zu können, wie in der heutigen. Eine Wahl, von der jedoch nicht nur das eigene, persönliche Schicksal abhängt.

Heute, am 01. September 2019, finden in Sachsen und Brandenburg Landtagswahlen statt, mit einer Sonne/ Mars/ Merkur-Konjunktion in der Jungfrau, mit einem fast gradgenauen Spiegelpunkt zu Pluto auf 21° Steinbock, sowie einem Saturn/ Venus-Spiegelpunkt. Was für eine Politik wird von den unter diesen Vorzeichen sich bildenden Regierungskoalitionen wohl zu erwarten sein, wenn nicht eine noch rücksichtslosere und brutalere, gegen die Interessen und Notwendigkeiten der Deutschen gerichteten Zerstörungspolitik?

 

Doch schneller als es viele glauben mögen werden die alten Machtstrukturen abgebaut und verschwinden. Die damit zusammenhängenden Ereignisse können aber weder durch Stimmabgabe auf einen Wahlzettel mit entschieden, noch manipuliert werden. So erlangen die ursprünglichen Kräfte in Europa ihre souveräne Handlungsfähigkeit wieder zurück und die ihnen bestimmungsgemäß angestammten Rechte werden wieder in Kraft gesetzt. Eine Frage der Zeit.

Zur Zeit/ Ausblicke (2002)

Ein in seinem Heimatland verfolgter, syrisch-orthodoxer Priester, sprach in einer Fernsehsendung über die Ursachen und Hintergründe seiner Flucht nach Europa. Er glaubte, in den Armen seiner christlich-europäischen Glaubens- sowie Leidensgenossen Ruhe und Sicherheit zu finden. In aller Knappheit und in einem kargen Ton der Ernüchterung bemerkte er dazu: „In Europa ist nichts Christliches mehr vorhanden“. Diese Aussage beschämt und erschüttert zugleich, insofern sie auf ein Fehlendes hinweist, das für den Erhalt der ursprünglichen, geistig-religiösen Bestimmungsgestalt Europas von existentieller Bedeutung ist.

Die zerstörenden Kräfte sägen nicht nur an dem berühmten Ast, auf dem wir sitzen, sondern sie reißen die Wurzel aus – der Baum fällt.

 

Die Gewalt der dafür verantwortlichen, herrschenden Ideologien (in Religion, Wissenschaft und Politik) wirkt in der Gegenwart umso verheerender, je mehr der Bruch zwischen dem Dasein kulturbestimmender Orientierungs- und Erfahrungsgrößen und den darin sich wiederfindenden Individualexistenzen vorangetrieben wird. Ein Bruch innerhalb der Hierarchie dieser Ordnung hat weitreichendere Folgen, als etwa die gezielte Vernichtung konkret existierender Realbestände (etwa im Falle eines Krieges).

Auch wenn dabei Unwiederbringliches verloren geht (wie z.B. am Ende des zweiten Weltkrieges das alte Dresden und andere altdeutsche Städte, die den militärischen Vergeltungsschlägen der Alliierten an der Zivilbevölkerung zum Opfer fielen), können diese zumeist doch wieder aufgebaut und bewohnbar gemacht werden.

Doch wie verhält es sich mit dem Zusammenbruch derjenigen Behausungen und Niederlassungen, die als Anwesenheitsform der Seele, als Wohnstätten des Lebens in den Menschen hineingelegt wurden? Hier gilt es, nicht nur eine äußere Fassade wieder herzustellen, sondern die nach einem Urbild der Schöpfung angelegte Bestimmungs- und Lebensgestalt erneut in sich wiederzufinden und aufzurichten. Dazu bedarf es anderer, als lediglich handwerklich technischer Fertigkeiten.

Das Hervorholen der für diese Regeneration notwendigen Kräfte ist ein – über das Empfinden – heilsamer, schöpferischer Prozess, der den Zustrom und das Bewusstwerden ursprünglicher Bilderfahrungen wieder einleiten und initiieren kann. Aus diesen Erfahrungen schöpfen Mythos und Religion. Die Quellen sind noch nicht versiegt, der Bruch kann geheilt werden.

 

Auf die wurzelhafte Verbindung zwischen christlich-abendländischer Kultur und der Mythologie der Griechen sollte in diesem Zusammenhang unbedingt noch hingewiesen werden („Wir sind Barbaren geworden und möchten wieder Hellenen sein“ Hugo Rahner). Sie ist in allererster Linie dadurch bezeugt, dass es der griechischen Sprache vorbehalten war, das Christus-Mysterium zu verkünden und in den Evangelien niederzulegen. Daraus wird ersichtlich, dass die in den Bildern der griechischen Sprache gesammelten Erfahrungen, für das Bewusstsein der Urchristen konstituierende Grundkräfte waren. Umso erstaunlicher ist es zu beobachten, wie weit sich die heutige Theologie (unter dem Einfluss der „Entmythologisierungskampagne“ des protestantischen Theologen Rudolf Bultmann) von diesem Zweig christlicher Symboltheologie entfernt hat.

 

Die Hinwendung der christlichen Kultur zur griechischen Mythologie und Philosophie der Antike scheint selbst aus astrologischer Sicht unverzichtbar zu sein, wenn man bedenkt, dass es die griechische Himmelsgestalt des „Uranos“ (Wassermann) ist, welche die vom Vater-Prinzip (Fische/Neptun) getrennte Gestalt des Sohnes (Steinbock/Saturn) an die Grenze der Zeit führt, damit diese selbst im Verlaufe der Zeitentfaltung zur Gestalt der Bestimmung gegenwärtigen Geschehens werden kann.

 

Solange es noch Einzelne gibt, die in der Optik ihres Wahrnehmungsvermögens zur Aufnahme solcher Bilder fähig sind, ist noch nichts verloren. Die Wahrheit pflanzt sich im Individuum fort und hat dort ihren Sitz, entgegen einer nahezu unüberwindlich scheinenden Macht eines kollektiven Sozialterrors, wie er von Seiten der staatlich organisierten Institutionen ausgeübt wird. Eine Kultur, die sich seit der französischen Revolution lediglich auf die – das Ego und das Subjekt heiligenden - „Menschenrechte“ beruft, muss a-religiös sein, weil sie den Himmel ausschließt. Die Konsequenz der Lüge aller sich auf diesen „Menschenrechten“ aufbauenden Systeme und Gesellschaften führt letztlich dazu, den im Menschen angelegten „Anteil am Himmel“ auszuschalten und als systemfeindlich zu bekämpfen. Das ist bis zu den heutigen Kirchenoberhäuptern noch nicht durchgedrungen. Denn im Gegensatz zum Staat vertritt die Kirche ein „himmlisches Recht“, das in allen Belangen den partei-politischen Ideologien eines korrupten Wissenschaftsstaates überlegen ist (und damit der Entwicklung des Einzelnen auch dienlicher, weil im Grundsatz der Erhaltung des Bewusstseins ursprünglicher Bildinhalte – als Nähe zur Wahrheit – verpflichtet). Der unversöhnliche Gegensatz zwischen Kirche und Staat tritt hier in Erscheinung, genauso wie die Notwendigkeit, diese Allianz – aus kirchlicher Sicht – so schnell wie möglich zu beenden. Die Unterschiede sind fundamental: die Kirche bezieht ihre Existenz aus der Notwendigkeit der Bindung und Verkündigung einer durch Christus geoffenbarten, gottgegebenen Seinsordnung (die seit der Menschwerdung des Sohnes als Einzel- und nicht, wie im AT, als Kollektivschicksal zu vollziehen ist); alles Staatliche hingegen kann nur existieren, durch die Loslösung und Trennung von einer derart verpflichtenden, metaphysischen Bindung, ist also im Kern unwahr und kann somit auf der Basis eigengesetzlicher, willkürlicher Machtinteressen aufgebaut werden. (Hier wird die Absicht von Bundeskanzler Gerhard Schröder und einiger seiner Kabinettsmitglieder klar erkennbar, die bei dem Schwur auf die deutsche Verfassung während ihrer Vereidigung den Zusatz „so wahr mir Gott helfe“ weggelassen haben.)

Es ist also kein Zufall, dass die Kirchen zugrunde gehen und eine Austrittswelle zu beklagen haben genau zu dem Zeitpunkt, wo die Machtansprüche von Wissenschaft, Industrie und Politik zentral in Europa gebündelt werden.

 

Der souveränen Entscheidungsfähigkeit eines jeden Einzelnen kommt hier eine große Bedeutung zu. Denn wenn es die Alternative zwischen Kirche und Staat wirklich gibt, dann wird auch klar, dass mit jedem Kirchenaustritt die Gewalt des Staates gestärkt wird. Dies gilt insbesondere für die Austritte aus der katholischen Kirche, da sich die lutherisch-protestantischen Kirchenangehörigen schon immer sehr viel kompromissbereiter, bis zur Widerstandslosigkeit unbedenklicher zeigten, wenn es darum ging, sich den jeweils herrschenden Machtverhältnissen unterzuordnen und einzugliedern (z.B. die Evangelische Kirche in der ehemaligen DDR). So wirkt bis heute das unheilvolle Erbe mittelalterlicher Reformbestrebungen nach, sodass von dieser Seite aus keine Klärung zu erwarten ist.

 

Wer sich die Klarheit seines Empfindungs- und Urteilsvermögens, sowie den Blick für das Prinzip des gestalthaften in der Erscheinungsvielfalt der Welt, nicht trüben und auch nicht nehmen lässt, der wird dialogfähig und kann antworten auf die Fragen, die aufgrund einer noch nie dagewesenen Schmerz- und Leidenserfahrung aller in der Ordnung der Natur beheimateten Lebewesen, an uns gestellt werden. Wer im Sinne der Erfüllung einer solchen Forderung zum Fürsprecher wird, der wirkt mit an der Heilung der Gebrechen einer Zeit.

 

© Günther Gerzmann, 2002

17.07.2019

Der Kampf gegen die Homöopathie

Wieder einmal wird die Homöopathie mit dem Bann der „Un-wissenschaftlichkeit“ belegt und angegriffen. In einer ntv-Meldung vom 03.07.2019 war hierzu folgendes zu lesen:

 

„Homöopathie als Kassenleistung

SPD-Fraktionsvize Lauterbach will gesetzlichen Krankenkassen die Kostenerstattung von Homöopathie verbieten. „Wir müssen in der Groko darüber reden“, sagte er dem Tagesspiegel. Ihm zufolge sollen auch freiwillige Leistungen der Krankenkassen wirtschaftlich und medizinisch sinnvoll sein.

Kürzlich hat in Frankreich die Oberste Gesundheitsbehörde festgestellt, das homöopathische Arzneien wissenschaftlich gesehen nicht ausreichend wirksam seien. Daher sei eine Erstattung nicht gerechtfertigt.“

 

Es sind immer die gleichen, abgedroschenen und vergeblichen Phrasen, mit denen die Homöopathie diskreditiert und ausgeschaltet werden soll. Dazu ist schon tausendfach das Notwendige gesagt und geschrieben worden (siehe auch meinen Artikel „Zur Homöopathie“ vom 28.11.2018).

Nachdem das immer brüchiger werdende Groko-Theater in Berlin zu einer regelrechten „Zitterpartie“ geworden ist (auch für die Kanzlerschaft Angela Merkels), bleibt zu hoffen, das es bei der Ankündigung von Lauterbach, in der Groko „darüber reden zu müssen“, vorerst bleiben wird.

 

Die Forderung eines Verbotes der „freiwilligen“ Kostenerstattung homöopathischer Mittel durch die gesetzlichen Krankenkassen macht deutlich, unter welchem Druck die Pharma-Lobby im Bundestag mittlerweile steht, angesichts eines stetig anwachsenden Vertrauensverlustes in die Wirkungsweise der von der pharmazeutischen Industrie hergestellten Mittel und Arzneien.

 

In der Zwischenzeit hat sich auch die Ärztekammer hinsichtlich eines Homöopathie-Verbotes (denn das wird unterschwellig mit gefordert und schon ausgesprochen) eindeutig positioniert. Die „Inquisition der Gegenwart“ (W. Döbereiner) läuft auf Hochtouren.

Dass die in vielen Bereichen der Naturheilkunde zu verzeichnenden Gewinnsteigerungen die Pharma-Wächter auf den Plan rufen würden, war vorhersehbar. Wenn also Lauterbach die „freiwilligen Klassenleistungen“ als „wirtschaftlich nicht sinnvoll“ kritisiert, dann nur deshalb, weil die erwirtschafteten Gewinne der Homöopathie-Hersteller nicht in die Taschen der Pharma-Riesen fließen. Doch die Bewegungen in Richtung Naturheilkunde/Homöopathie usw. werden sich in Zukunft noch verstärken und sind nicht mehr umkehrbar.

Dies alles deutet auf einen viel tiefgreifenderen Wandel hin, der auf sämtliche von der etablierten Politik und Wissenschaft noch besetzten Gebiete ausstrahlen wird.

 

Trotz weiterer Verbote und Drohungen von Seiten des Staates gegen einen sich immer stärker durchsetzenden Impuls zur Wahrheit und Freiheit: das globalisierte System der Menschenfeinde, aufgebaut auf der wirtschaftlich-industriellen Ausbeutung des Planeten, sowie der Überwachung und Kontrolle sämtlicher Nachrichten- und Informationsplattformen, die Macht dieses Systems geht ihrem Ende entgegen.

 

Der nächste entscheidende Fortschritt auf der Erde wird kein technischer sein, sondern die Wiederentdeckung des Schöpferischen im Menschen und der Bestimmung der Natur als ein visionäres Bewusstsein, das von den in den europäischen Völkern und Kulturen beheimateten Individuen soweit vorangetrieben wird, bis die in die Herzen und Seelen injizierte Angst und Ohnmacht vor der Aggressivität und Gewalt der im Hinterhalt des herrschenden Systems lauernden Angreifer, erloschen sind. Erst ein so Erwachter wird dazu fähig, sich und Andere aus dem Netz von Lügen, Täuschungen und Schuld zu befreien. „Im Augenblick, in dem er erwachend seine Macht erkennt, ist die Ordnung wiederhergestellt.“ (Ernst Jünger)

 

Das Erwachen des Einzelnen als ein individueller Akt einer – im Verhältnis zur Radixstruktur – anlagebedingten und bestimmungsgemäßen Selbstentfaltung ist also notwendig, soll eine solche Entwicklung nicht schon im Ansatz als ein „Aufstand der Larven“ im Sande verlaufen.

 

Die Homöopathie (im Verbund mit der Astrologie) ist ein Weg zur Freilegung individueller, geistig-seelischer Potentiale und Möglichkeiten. Dies geht weit über den medizinisch-therapeutischen Zweck einer einseitigen Symptombekämpfung hinaus und zielt ins Schicksalhafte. Dort ist Heilung im umfassenden Sinne möglich. Dagegen arbeitet die Allopathie. Es bleibt aber dem Prinzip und dem Wesen der Homöopathie überlassen, aus einer auf allen Ebenen von Giften durchsetzten Welt die Heilmittel zu extrahieren, die für die Wiedererweckung der geistigen, schöpferischen Heilungs- und Seelenkräfte in der Natur und im Menschen, unerlässlich sind. Und diese sollte man sich von einem in sich schon zerrütteten und in Auflösung begriffenen Staat nicht widerspruchslos wegnehmen lassen. Daran sollte hier nochmal erinnert werden.

 

© Günther Gerzmann

25.04.2019

Übergänge Teil III: Die Aufhebung der Kollektive

Der erste Eintritt des Uranus in den Stier ereignete sich am 16./17. Mai 2018 mit einem Quadrat zum Mars auf 0° Wassermann und einer Konjunktion mit Merkur auf 4-5° Stier, sowie einem Sonnenstand auf 25° Stier (= Uranus/ Merkur GSP).

 

In der MRL vollziehen die Zeichen Stier und Wassermann zwei entgegengesetzt verlaufende, jedoch – ausgehend von 0° Widder – zeitgleich stattfindende Bewegungen (der Stier läuft gegen, der Wassermann im Uhrzeigersinn). Wie der griechische Mythos von der Teilung zwischen Himmel (Uranus) und Erde (Stier) berichtet, werden so der „Ursprung“ der für die Zeit bestimmenden Gestalten (Wassermann) sowie die „Erscheinung“ im Sinne der Verstofflichung (Stier) als ein synchrones Geschehen im Tierkreis dargestellt. In den Evangelien erscheint Uranus bei der Taufe Christi als der in der Gestalt der Taube (Waage-Venus) vom Himmel herabgestiegene „Heilige Geist“. Die Fleischwerdung des Geistes/ der Gestalt im Stier, tönt auch deutlich hörbar aus der Formulierung „Und das Wort ist Fleisch geworden...“ heraus.

 

Es zeigt sich ein breit gefächertes mythologisches Bilderspektrum das uns hier begegnet und in das tiefer hineinzugehen sich lohnt, will man zu einem größeren Verständnis des Zusammenhangs dieser beiden Tierkreiszeichen gelangen. (Die zur Waage-Venus gehörende Gestalt der Uranus-Tochter „Aphrodite“ ist ein späteres Tierkreiskapitel und bleibt hier zunächsteinmal unberücksichtigt.)

 

Die Uranus/ Merkur-Verbindungen stehen einerseits für das „Durchbrechen der Fesseln realer Folgerichtigkeiten“ (der Zwillings-Merkur im Sinne des Intellekts), andererseits für die „Aufhebung der Vernunft“, die als Mittel der bewussten Steuerung des Verhaltens gegenüber der Veränderlichkeit der Lebensumstände agiert (der Jungfrau-Merkur im Sinne der Wahrnehmung und des analytischen Beobachtens der Umwelt usw.).

Beide Varianten dieser Konstellation zeigen im Hintergrund das Bild des „Unterwegsseins auf den Wegen der Erfahrung des Wirklichen“ und damit das Herausmutieren und Ausbrechen aus der Lebensenge bisheriger fester Zugehörigkeiten und ihrer Anbindungen (z.B. im Beruf, in einer Partnerschaft etc.).

 

An dieser Stelle wäre ein Hinweis auf die nach Europa gelenkte „Migration“ angebracht, die mit Merkur im Stier als eine kollektive Wanderungsbewegung geregelt und planmäßig abläuft, genauso wie die Aufhebung der Stier-Grenzen durch Uranus, als Voraussetzung dafür, in die strategisch ins Visier genommenen Länder eindringen und diese besetzen zu können. Die Rückseite von Uranus/ Merkur ist Venus/ Saturn, also der soziale Integrationszwang. Dieser Druck wird verstärkt auf die „Einwanderungsländer“ ausgeübt, die zur Aufnahme und Integration von Flüchtlingen gezwungen werden, während diese ja – im Sinne eines Merkur/Uranus – als Vogelfreie unterwegs sind und sich nach belieben in die Zugehörigkeit der zur Auswahl stehenden Länder und deren Sozialsysteme begeben und sogar einklagen können. Eine absurde und weltgeschichtlich wohl einmalige Situation. Da jedoch der ebenfalls in dieser Konstellation enthaltene Saturn/ Uranus diesen Druck als Zwang noch erhöht, wird die Konsequenz des „Auseinanderbrechens der Formen des Unvereinbaren“ unvermeidlich sein.

 

Da auf EU-Ebene die staatlichen Verwaltungs- und Regelungszwänge ausschließlich zum Nachteil einheimischer Interessen und Notwendigkeiten ausgelegt und angewendet werden, lässt sich als Trend daraus ableiten, dass die zunehmende Überforderung sowie Unterdrückung der Europäer in ihren eigenen Länder zu einer Renaissance längst verloren geglaubter, autonomer und in sich geschlossener, kultureller Formationen, führen wird.

Im Gegensatz zu den unvermeidbaren Verwahrlosungen innerhalb beliebig zusammengesetzter, multi-ethnischer Zwangsvergemeinschaftungen (die allesamt Verliererkollektive sind), handelt es sich bei diesen Formationen um einen Neuaufbau zur Wiedererlangung der Höhe eines Kulturbewusstseins, das sich dem Ursprung „der Gestalt des Gewachsenen“ (als kulturgeschichtliche Bedingtheit) wieder anzunähern versucht.

 

In diese Überlegungen ist auch das Mars/ Uranus-Quadrat vom 16./ 17. Mai 2018 einzubeziehen, als eindringliche Mahnung an Alle, „die Grenzen“ des Gewachsenen nicht zu überschreiten, will man noch Schlimmeres als das, was in den letzten 4 Jahren in Deutschland und Mitteleuropa geschehen ist, abwenden. Die in diesem Quadrat liegende, real existierende Bedrohung innerer Sicherheitsstrukturen, ist mit Händen greifbar. So stechen aus der Mars/ Uranus-Symbolik nicht nur „das Messer“ und „das schwache Vaterbild“ als Symptome einer deutlich ausgeprägten Revier- und Existenzangst hervor. Man erkennt auch die von der EU zwangsverordnete Lähmung der Abwehr und des Widerstandes gegen die irregulären Einwanderungsströme (Neptun/ Venus als Rückseite von Mars/ Uranus, sowie auch Neptun/ Uranus), sowie die daraus resultierende Schwäche und Wehrlosigkeit der europäischen „Vaterländer“, in denen die Völker als „politische Übergriffsopfer“ dazu gezwungen werden, das Unterlegen- und Fremdbestimmtsein im eigenen Revier ohnmächtig erdulden zu müssen (der Aggressionsstau). Viel zu Viele mussten dafür schon mit ihrem Leben bezahlen. Doch diese Zeit läuft ab. Der Würfel ist gefallen.

 

Von ihrem Ursprung her tragen der Mensch und die jüngere Erde das Ur-Element der Schöpfung als Prinzip noch in sich. Dagegen zeigt die in der „Neuzeit“ zerstörte ältere Erde ein entstelltes und entmenschlichtes Antlitz, in das die unheimlichen und dämonischen Züge ihrer Vergewaltiger und Mörder tief eingegraben sind. (Wer meint, das sei eine unzulässige und zu spitze Formulierung, der schaue sich einmal die Verwüstungen in den Braunkohleabbaugebieten an, in denen seit Jahrzehnten eine noch nie dagewesene, irreversible Landschafts-, Boden- und Kulturzerstörung betrieben wird, verbunden mit routinemäßigen Enteignungen und Zwangsumsiedlungen der in den abzureißenden Dörfern seit Generationen lebenden Menschen und Familien. Hier werden Heimat und Herkunft nicht nur infolge der Zensur durch erlassene Sprach- und Denkverbote aus dem Bewusstsein verdrängt, sondern de facto als Leben und Gestalt in ihrer Substanz zerstört. Solche Katastrophen lassen sich nicht mit dem zynischen Verweis auf energiewirtschaftlich notwendige, Arbeitsplätze erhaltende Maßnahmen etc. rechtfertigen oder gar legitimieren. Denn als zwei nicht voneinander zu trennende, identitätsstiftende Beziehungsgrößen, sind Herkunft und Heimat für jeden Menschen die beiden wichtigsten Parameter zur Ausbildung einer Empfindungs- und Lebenswelt, die mit der Quelle ihres Ursprungs schicksalhaft verwachsen und – unverrückbar wie die Äste an einem Baum – verbunden bleiben. Wer das zerstören will, ist ein Verbrecher.)

 

Dass der Uranus im Stier auf nachhaltige Veränderungen der politischen, sozial-gesellschaftlichen Verhältnisse hinweist, steht außer Zweifel. Es scheint ebenso unzweifelhaft, dass diese tiefgreifenden Umwandlungen nicht im Sinne der z.Zt. herrschenden Macht-Eliten und ihrer Planungen ausfallen werden. Die Angst , die ihnen diesbezüglich im Nacken sitzt, lässt sich an der weltweit massiv stattfindenden Ausweitung zusätzlicher Manipulations- und Überwachungstechniken erkennen. Als Beispiele seien hier nur die in Europa geplante Norm für neue Pässe sowie der Ausbau des 5G-Netzes erwähnt.

 

Letzteres deutet auf den gezielten Einsatz eines erhöhten künstlichen Strahlungsfeldes hin, mit all seinen nachweislich zerstörerischen Auswirkungen auf die gesamte Natur.

 

Ein auf der wissenschaftlich-technischen Funktionsebene weltweit betriebener Missbrauch der Strahlungen und Energien eines Uranus/ Neptun, die für das wissenschaftliche Kalkül weder zu bändigen sind, noch gefahrlos genutzt werden können, deutet auf eine weitere Zunahme von Katastrophen hin, die einen unkontrollierbar gewordenen Umformungsprozess der gesamten planetarischen Situation begleiten werden. Das zeigen nicht nur die allerorts aus den Fugen geratenen meteorologischen Großwetterlagen. Auch die für Westeuropa immer bedrohlicher werdende Vergiftung des politischen Klimas durch linksradikale, pluralistische Offene-Gessellschaft-Parolen etc. gehören dazu. Es sind immer noch diese Kräfte, die das Aufeinander-hetzen verschiedenster ethnischer Gruppen und Religionen als alternativlose Zukunftsvision für Europa verkaufen und verstärkt gewaltsam durchsetzen wollen. Eine brutale und gnadenlose Gewalt, die über Leichen geht. „Blut sehen können zeichnet die Schlächter aus.“ (Ernst Jünger) Auch das ist ein aktuelles und unheilvolles Kennzeichen innerdeutscher, politischer Systemquälereien.

 

Durch die von Brüssel, Berlin und vom Vatikan aus gesteuerte Masseneinwanderung erfahren die Europäer jetzt am eigenen Leib, was es bedeutet, wenn man die von dem Stier Niccolo Machiavelli aufgestellte Forderung, dass „der Staat die Bürger zum Zusammenleben zwingen muß“, in letzter Konsequenz als Ideologie politisch umzusetzen versucht. Es ist jedoch zu erwarten, dass mit einem Uranus im Stier die Verfolgung solch kranker Ziele in ihr genaues Gegenteil umschlagen wird. Denn obwohl die verratenen und durch die eigenen Regierungen in einen politischen Hinterhalt gelockten Europäer noch schwächeln, wird sich der islamische Stier als kollektive Macht ebenso wenig in Europa durchsetzen, wie eine, die deutsche „Köterrasse“ an der Hundeleine führende schwarze Germania á la Rammstein.

 

Es sind die anstelle der ursprünglichen arterhaltenden Leitmuster gesetzten, lebensfeindlichen Vorstellungen und Ideologien in Wissenschaft und Politik, die seit Jahrhunderten die Gegenwart besetzen und lenken, und die jetzt konsequent ihrer kollektiven Aufhebung entgegengehen. Eine grundsätzliche Aufhebung, sowie ein weiterer Schritt in Richtung einer Befreiung, die schon mit dem letzten Eintritt des Uranus in den Stier auf allen Feldern des öffentlichen Lebens hätte eingeleitet werden können (6./ 7. Juni 1934). (Ob und inwieweit die damaligen anglo-amerikanischen Machtblöcke und Organisationen mit einem zweiten großen Krieg erneut dagegen vorgegangen sind, das kann jeder aus den vorliegenden (inoffiziellen) Quellen herleiten und nachvollziehen.)

 

Hinsichtlich der in jedem Kollektiv verwalteten Glaubensvorstellungen werden sämtliche „göttlichen Stellvertreter“ auf Erden ebenfalls ihre pseudo-religiösen Masken fallen lassen müssen (nicht nur in der katholischen Kirche). Das kann auch ein zwischen den sogenannten Weltreligionen geschlossener, interreligiöser, faustischer Pakt nicht verhindern, der hier auf nichts anderes, als auf die Verdrängung und Zerstörung des klassischen Erbes Alteuropas und seiner Völker abzielt. Das sollte man wissen, wenn die im Kern europafeindlichen Logenverbände und ihre Parteien demnächst wieder zur „Europawahl“ aufrufen.

Selbstverständlich bleibt es den demokratischen Gepflogenheiten gemäß jedem freigestellt und selber überlassen, sich seinen politischen Überzeugungen entsprechend an einer solchen Wahl zu beteiligen (oder auch nicht). Doch sieht man von den in solchen Macht-Wahlkämpfen verwendeten Rechts-Links-Schemata und Polemiken einmal ab, so gilt wohl für alle die sich daran beteiligen das als Mahnung an seine Jünger gerichtete Christus-Wort: „Es ist undenkbar, daß keine Ärgernisse kommen; aber wehe dem, durch den sie kommen!“

Wer das wiederum als Polemik im Sinne einer religiösen Drohung auffasst, der sollte sein Verhältnis nicht nur zum eigenen Leben und Schicksal einmal eingehender hinterfragen.

 

Der frühromantische Dichterphilosoph Novalis (Friedrich von Hardenberg) hatte Stier-Sonne in Haus 2 mit Wassermann-Aszendent. Als Beispiel für die anlagebedingte Spannung des Verhältnisses dieser beiden Tierkreiszeichen zueinander, kann man in seinem Text „Die Christenheit oder Europa“ von 1799 folgende Sätze lesen: „Ruhig und unbefangen betrachte der echte Beobachter die neuen staatsumwälzenden Zeiten. Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Jetzt hat er die Spitze des Gleichgewichts erreicht, und schon rollt die mächtige Last auf der anderen Seite wieder herunter. Sie wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält. Alle eure Stützen sind zu schwach, wenn euer Staat die Tendenz nach der Erde behält. Aber knüpft ihn durch eine höhere Sehnsucht an die Höhen des Himmels, gebt ihm eine Beziehung aufs Weltall, dann habt ihr eine nie ermüdende Feder in ihm und werdet eure Bemühungen reichlich belohnt sehen. An die Geschichte verweise ich euch, forscht in ihrem belehrenden Zusammenhang nach ähnlichen Zeitpunkten und lernt den Zauberstab der Analogie gebrauchen.“

 

Uranus spannt die großen, im Mythos verankerten, übergeschichtlichen Bögen. Er lässt die innerhalb der Grenze der Gestalt des Gewachsenen realen Dinge und Phänomene wieder näher an ihren Ursprung heranrücken. Er bringt die Verbindung der Erscheinungswelt des Stier mit der Gestalt der Erde als Prinzip einer geistigen Schöpfungsmacht wieder verstärkt ins Bewusstsein der Zeit. Damit wird eine weitere Phase der Loslösung vom Zwang der Übertragung materialistischer Wissenschafts- und religiöser Glaubensformen eingeleitet.

 

© Günther Gerzmann

Ergänzung zum Uranus im Stier

 

Das Mars/ Uranus-Quadrat deutet auf einen verdrängten, fehlenden Neptun hin. Fällt dieser als Gestaltprinzip für die Bestimmung der Gegenwart aus, schlägt die Aufhebung sämtlicher bestimmungslos gewordener „Ausübungsformen des Gemeinschaftlichen“ (die EU) umso stärker in Richtung Chaos und Zerstörung aus. Das spielt gewissen (plutonischen) Kreisen in die Hände, die ihre eigenen Strukturen auf einer solchen Zerstörung aufbauen wollen. So weist auch die Brandkatastrophe von Notre-Dame durch einen Mars/ Pluto/ Saturn-SP auf einen fehlenden und verratenen Neptun hin. Wer aber der Zerstörung dieser Kathedrale nachweint, während er gleichzeitig mithilft z.B. den Islam in Europa zu etablieren (wie der Heilige Vater im Vatikan), der ist ein Heuchler.

 

Für die Lebensfähigkeit des Einzelnen kommt es verstärkt auf die innere Bereitschaft an, die Immunisierungs- und Klärungsprozesse des Neptun/ Uranus/ Saturn in und durch sich zuzulassen, ohne Angst vor Verlust des Status oder Ansehens in einer Gesellschaft, die dabei ist sich selber auszurotten.

 

Außerdem wäre noch danach zu fragen, inwieweit ein in der Erscheinungswelt der Natur fehlender Neptun mit einem – schon jetzt wieder drohenden – Wassermangel zu tun hat. Auch in diesem Jahr gab es in Deutschland bisher kaum nennenswerte Regenfälle. Es droht die nächste Hitze- und Trockenperiode.

 

© Günther Gerzmann

15.02.2019

Nachtrag zum Text "Krankes Kind"

Aufgrund des Protestes eines Mitgliedes der Familie wurde der Artikel von der Seite genommen.

Die Angst, die Nennung des väterlichen Berufes könnte auf die Spur der Identität der Familie führen, ist eine vorgeschobene, und insofern als Ausrede zu werten. Denn darum geht es nicht. Vielmehr bestätigt sich hier, dass man – im Sinne der MRL – für die Benennung und Kenntlichmachung eines Modells, das als solches auf einen Verneinungs- und Verdrängungszwang hinweist, von denjenigen am meisten angegangen wird, die, vom eigenen Empfinden isoliert, in einem solchen selber noch festsitzen. Davon kann sich wohl niemand gänzlich freisprechen und insofern ist das verständlich und nachvollziehbar.

Das Horoskop sollte beispielhaft aufzeigen, was es heißt, wenn das bis dato Ungelöste einer Familie oder eines Kollektivs etc. das Leben und Schicksal der Nachkommen ergreift und besetzt, und diese – je nach individueller Radix-Struktur – immer noch in Mitleidenschaft zieht (Stichwort: Erbkrankheiten). Naturgemäß können sich die Kinder dagegen zunächst nicht wehren. Es bleibt also den Eltern überlassen, sich die unbewussten und gegen das Dasein der Kinder gerichteten Projektionen soweit wie möglich bewusst zu machen, damit die eigenen noch bestehenden Anhaftungen bezüglich eines Modells sich schrittweise immer mehr aufheben und wirkungslos gemacht werden können. So würden auch die Kinder frei werden für einen eigenen Entwicklungsweg, als unabdingbare Voraussetzung für einen dann möglich gewordenen schicksalhaften Prozess, einer weitestgehenden Heilung.

Einen solchen Weg zu unterstützen wäre sinnvoll (z.B. durch die astrologisch-homöopathischen Entsprechungen). Alles weitere fügt der Himmel.

 

© Günther Gerzmann

28.11.2018

Zur Homöopathie

Am 6.11.2018 sendete Spiegel-TV wieder einmal einen „kritischen“ Beitrag zum Thema Homöopathie. In gewohnter Fake-News-Manier wurde gehetzt, gelogen, verdreht und verfälscht. Eine Ärztin trat auf, die sich nach einer angeblich jahrelangen Praxiserfahrung von dem in der Homöopathie vorherrschenden Aberglauben verabschiedete, sowie eine Patientin die meinte, dass die homöopathischen Mittel sie beinahe umgebracht hätten. Hintergrund dieser Aussage war, dass sie womöglich gestorben wäre, wenn sie nicht, dem schulmedizinischen Rat folgend, eine zwingend erforderliche Notoperation vorgenommen hätte.

Das beinahe Ableben eines Menschen aufgrund einer zu späten bzw. nicht durchgeführten Operation mit der Einnahme homöopathischer Mittel zu verknüpfen, soll den Zuschauern klarmachen, dass es sich hier um ein Skandalthema ersten Ranges handelt, ohne jedoch im weiteren Verlauf der Sendung einen zureichenden Nachweis des Geschilderten zu erbringen. (z.B. die Befragung der behandelnden Personen etc.) Das ist nicht nur eine journalistische, sondern auch – im landläufigen Sinne – eine moralische Schweinerei.

Selbst wenn der beschuldigte Homöopath oder Heilpraktiker von einer Operation abraten und ausschließlich homöopathisch weiterbehandeln wollte ( was im Bericht nicht explizit erwähnt wurde), so ließe sich daraus kein solches Negativurteil über die Homöopathie ableiten, wie es die Redakteure und Autoren von Spiegel-TV zu suggerieren versuchen.

Hier zeigt sich überhaupt eine eklatante Argumentationsschwäche vieler Homöopathie-Gegner, die ihre Ablehnung in der Regel auch damit begründen, dass die Wirkungsweise der Mittel noch nicht wissenschaftlich erforscht und ausreichend bewiesen werden konnte. Abgesehen davon, dass die wissenschaftlich-medizinischen Labor- und Untersuchungsmethoden wohl kaum ausreichen, die Homöopathie – im Sinne einer an die schöpferische Ordnung der Natur gebundene Prinzipienlehre - zu entkräften oder gar zu widerlegen, müsste eine nahezu vollständige Abkehr von den materialistischen Vorstellungen der letzten ein- bis zweihundert Jahren erfolgen, hin zu einer mythisch-aufgeladenen Natur- und Weltbetrachtung, die die Götter nicht nur kennt, sondern diese als schicksalhafte Mächte auch ins Bewusstsein und damit zur Wirkung kommen lässt.

Ebenso hartnäckig wird auch immer wieder an der Behauptung festgehalten, dass der Glaube an die Homöopathie das wesentliche und eigentlich Wirksame sei. So lautete auch die Schlussfolgerung der Ärztin im besagten Spiegel-Bericht. Wer aber die Leugnung der Homöopathie ausgerechnet mit der Glaubens-These zu belegen versucht, der sitzt in einer selbstgeschaffenen Argumentationsfalle fest. Hier stellt sich nämliche die Frage, warum dann ausgerechnet der Glaube an die Homöopathie - nachweislich – Heilung bewirken kann, während der Glaube z.B. an Heilung durch Chemotherapie etc. jährlich hunderttausende Krebspatienten dahinrafft? War der Glaube dieser Menschen etwa nicht groß genug? Oder wurde ihnen gerade dieser zum Verhängnis? Und wer denkt schon lange darüber nach, sich entweder durch seinen Glauben selbst heilen zu können, oder sich mit Produkten aus den chemischen Giftküchen der Pharmaindustrie vergiften zu lassen?!

Das eine von giftigen Wirkstoffen durchsetzte Arznei für den menschlichen Organismus kein Heilmittel sein kann, ist wohl eine für jedermann einleuchtende und nachvollziehbare Tatsache. Hier setzt der aus der astrologisch-alchemistischen Tradition sich herleitende Prozess des Potenzierens an, in dem nicht nur verdünnt, sondern ein Prinzip von der Bindung an die materielle Form des stofflichen gelöst und befreit wird, um es in einem weiteren Schritt an einen anderen materiellen Träger zu binden. Ein Umwandlungsprozess, der in seinen tieferliegenden Bedeutungsschichten von jedem verstanden werden kann, der zwischen Geist und Materie zu unterscheiden gelernt hat.

In Ergänzung hierzu sei noch auf das Simile-Prinzip verwiesen, von dem schon im Ur-Parsifal berichtet wird, das nur der Speer, der eine Wunde geschlagen hat, diese auch heilen kann.

Alles das hebt die Homöopathie in den Rang einer im tiefsten Sinne aus dem Geist der Natur gewonnenen, magischen Heilkunst.

In der Mythologie antiker Kulturen wird ausführlich über wundersame Heilungen berichtet, in denen auch der Glaube des öfteren in den Fokus gerückt wird. Am bekanntesten sind wohl die im Neuen Testament geschilderten Heilungen, die immer mit dem Christus-Wort „dein Glaube hat dich gerettet“ enden. Die um die Homöopathe geführte Glaubensdiskussion gibt diesem Zusammenhang eine unerwartete und nicht zu unterschätzende Nebenbedeutung.

Im Neuen Testament ist es also der Christus-Glaube der heilt, und nicht eine Vorstellung von oder über Jesus Christus, wie sie die jüdisch-christlichen Amtskirchen seit dem Konzil von Nicäa 325 (mit einer Mars/Pluto-Opposition im Quadrat zu Sonne/Saturn) bis heute als Dogma in das öffentliche Bewusstsein zu übertragen versuchen. (Die in der Sprache schon vollzogene Unterscheidung bzw. die Differenz zwischen Glaube und Vorstellung sollen an anderer Stelle einmal näher erörtert werden.)

In diesem Sinne deuten die leeren Kirchenbänke weniger auf einen immer stärker werdenden Glaubensverlust hin, sondern auf eine Abkehr von den durch die antichristlichen Impulse durchsetzten Vorstellungsgebilden, die sich tumorartig seit Jahrhunderten in den verschiedensten Varianten innerhalb christlicher Bewegungen und „Glaubensvorstellungen“ eingenistet haben und als Seelengifte heute wieder vermehrt ausgestreut werden. ( Man denke nur an die von dem Jesuiten-Papst Franziskus als Christen-Pflicht deklarierte Unterwerfung unter den Islam und die Migrationsideologie etc.)

 

Dem stehen die über die „öffentlich-rechtlichen“ Zensurmedien gestreuten Eindrucksgifte allerdings in nichts nach. Es bedarf also in doppelter Hinsicht einer mars-neptunischen Austreibungs- und Bereinigungsgestalt (wie die des Christus), um der Schlangen- und Natterbrut überall dort die Köpfe zu zertreten, wo sie ihr lähmendes und zersetzendes Gift in das Bewusstsein und das Herz einer schon zerstörten Welt, sowie in das Fleisch der Lebenden und ihr Dasein, weiter zu injizieren versuchen. Astrologisch-Homöopathisch gesprochen ist es der Widerstreit zwischen dem neptunischen Gestaltprinzip als Urbild, und seinen skorpionischen Abbild als Simile (Neptun/Pluto). Die Ausgewogenheit dieser beiden miteinander verwobenen Kräfte wieder herzustellen, ist eine wichtige Voraussetzung für einen tief in das eigene, sowie in das Zeitenschicksal hinabreichenden Heilungsprozess. Die nach diesem Prinzip strukturierten „homöopathischen Laufzettel“ von Wolfgang Döbereiner erweisen sich hier im Sinne einer Schicksalsdiagnose – nicht nur als eine optimale, individuelle Orientierungshilfe, sondern sind nahezu unverzichtbar in einer Zeit in der nichts mehr stimmt und in der alles versucht wird, den Einzelnen von seiner Bestimmung zu isolieren, sowie ganze Völker ihrer Schicksale, Eigenarten, Mythologien und Geschichten zu berauben. Und es sind wieder mal die Geldwechsler und Falschmünzer der Geschichte in allen Lagern und Religionen, die mit ihren Kulturauslöschungsexperimenten aus den europäischen Gotteshäusern Räuberhöhlen machen. Das rächt sich. Hier kündigt sich Gewaltiges an.

 

© Günther Gerzmann

Druckversion Druckversion | Sitemap
Günther Gerzmann - Astrologe, Landsberger Str. 45a, 86928 Hofstetten