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15. August 2018

Verbranntes Leben (27. Juli 2018)

Seit einigen Wochen sind europaweit nie dagewesene Hitzerekorde zu verzeichnen. Ein Blick in die Ephemeride zeigt für den 26/27. Juli 2018 einen Sonnenstand auf 3-4° Löwe, in Opposition zu Mars auf 4° Wassermann. Es scheint so, als würde der bis zum 28. August noch rückläufige Mars – als Rächer des Neptun (W. Döbereiner) – einer durch den unerlösten Logos gegen ihr Prinzip veränderten und zerstörten Natur das Wasser abgraben und entziehen. (Ob damit denjenigen Kräften, die Europa auch als Kultur ins Chaos stürzen wollen, in die Karten gespielt wird oder nicht, bleibt abzuwarten.)

Überall brennende Wälder und Felder, zerstörte Ernten, ausgetrocknete Flüsse, Seen und Landschaften. Ein trost- und lebloses höllisches Inferno, als apokalyptisches Sinnbild eines fehlenden und verdrängten Neptun. Auch die mit einem brennenden Blutmond am Abend des 27. Juli stattfindende Mondfinsternis (mit einem sichtbar großen, feuerroten Mars am Nachthimmel), deutet – als Mars/Mond-Konstellation gesehen – auf einen Angriff auf das Leben, sowie das Austrocknen seelischer Quellen und ihrer unbewussten neptunischen Zuflüsse hin.

Bilder, die sich auch so lesen lassen, als wäre der vom Gestaltprinzip des Neptun isolierte, bestimmungslos gewordene Mensch in das Stadium einer Welt- und Seinsvergessenheit eingetreten, die in der Konsequenz eine noch umfassendere Vernichtung von Leben nach sich ziehen, als jede bisher dagewesene.

So als würde eine Art von metaphysischem Organ aus ihm herausgeschnitten, das ihn vormals dazu befähigte, sich in ein unmittelbar bewusstes Verhältnis zu den in der Schöpfung wirkenden Gestalten und Kräften zu setzen. Der katastrophale Verlust einer ursprünglichen Welt- und Seinsfühligkeit als seelisches Erleben, das in der Tiefe mit den Wachstumsprozessen der Natur und ihrer Wesenheiten noch verbunden und synchronisiert war. Alles das scheint nun verloren. Doch dem Verlorengegangenen trauert man nicht lange nach, sondern sucht, es wiederzufinden. Eine Suche, die sich als gegenwärtiges Geschehen nur auf das in der Vergangenheit schon Wirklichkeit gewordene richten kann. Es gibt nichts Neues unter der Sonne, ohne Rückbesinnung auf eine Basis nicht nur historischer, sondern vor allem innerer Erfahrungen. Denn jeder Gestaltwandel ist auch ein unbewusster und tiefgreifender Erinnerungsprozess, in den versucht wird, sich das bestimmungs- und schicksalsgemäße Urbild der Gestalt des Gewachsenen als Prinzip wieder ins Bewusstsein zu rufen. Das meint auch die Orientierung im Sinne ererbter Erfahrungsbilder (Skorpion). Zum Leidwesen einiger Zukunftsforscher und Wissenschaften gibt die Zukunft (weil noch ungeschehen) kein solches Erfahrungsbild ab. Daher ist – unter Umgehung der Schöpfungsmatrix – die Zukunft nach menschlichem Ermessen auch nicht planbar (die astrologische Zeitdiagnostik im Sinne von Auslösungen oder Transiten sei hier ausgenommen).

Wer in großen Bögen für die Zukunft plant (wie z.B. die Politik), hat diese mit seinen Vorstellungen bereits besetzt und damit ein eigenständiges Leben und Dasein in ihr schon jetzt zerstört. (Es gibt aber Ahnungen. Diese haben wiederum – wie in der Astrologie – mit einem prinzipiell anderen Zeitverständnis und mit der Annahme von Schicksal zu tun.)

 

Sollte es gelingen, die urbildhaften Quellen alter Erfahrungen wieder freizulegen und sinnvoll zu nutzen, dann wäre z.B. der Agenda zur Auslöschung des europäischen Kulturgedächtnisses ein erster Riegel vorgeschoben. Ebenso den Frankenstein-Abkömmlingen in der Wissenschaft, die mittels Gen- und Biotechnik versuchen, eine Neucodierung der Erberinnerungen und Strukturen vorzunehmen, um so die Natur und den Menschen vom ursprünglichen Prinzip der Gestalt des Gewachsenen abzuschneiden und von ihrer Bestimmung zu isolieren.

 

Sofern der Mars in der Realität als Regulativ eines verdrängten Neptun in Erscheinung tritt (die Hitze und die Trockenheit betreffend), stimmt der bis zum 16. November (!) 2018 noch andauernde Lauf durch den Wassermann (mit Rückläufigkeit) mehr als bedenklich. Doch der Ebbe folgt bekanntlich ja die Flut; und für eine solche scheinen – um den 20. November herum – mit einem Mars/Jupiter-Quadrat von 2,5° Fische zu 2,5° Schütze, die Schleusen weit geöffnet zu sein.

 

Auch ein weiterer Schritt in Richtung Konkurs und Zusammenbruch bestehender Systemstrukturen ist – mit Mars als Initialzünder – daraus ableitbar. (Als Folge der aktuellen Dürre-Katastrophe erwischt es diesmal auch die von Brüssel aus gesteuerte und regulierte Landwirtschaft, in der es ja buchstäblich um „das Gewachsene“ an sich geht.) Dort, wo Mars/Jupiter auf den fehlenden vierten Quadranten nicht nur hinweisen, sondern das Fehlende zum Ereignis werden lassen, wird in der Tat eine absurd und abartig gewordene vorstellungsbesetzte Scheinwelt, wieder ein Stück weit zusammenbrechen. Und weil es im Kern um die Wiedererstehung der Prinzipien einer jeden schöpferischen Ordnung geht, deren Gestalten das Maß der Dinge und ihrer Erscheinungen sind, wird auch die von Merkel und ihrem verbrecherischen Klüngel konstruierte Islam und Flüchtlings-BRD nicht von ihrem Untergang verschont bleiben. Denn die Deutschen scheinen nach den Erfahrungen zweier grauenhafter Kriege zwei wichtige Lektionen gelernt zu haben. Nämlich die, dass man Frieden und Freiheit nicht mit Unterwerfung und eine Lüge nicht mit der Wahrheit verwechseln sollte, nur um integer zu erscheinen. Wer sich selbst verleugnet, der hebt sein Schicksal auf und wird taub gegenüber dem „Zuspruch des Feldweges“ (M. Heidegger), wird weg- und ortlos und zu einem bewusstseinslosen Spielball fremder Machenschaften und Herrschaftsansprüchen, getreu dem Motto: „Wer nicht denkt, wird gelenkt.“

 

Abschließend sei für diejenigen, die aus Angst vor dem Gespenst der Islamisierung Deutschlands und des Ur-christlichen Abendlandes nicht mehr ruhig schlafen können, ein Ausschnitt aus dem Fragment der Patmos-Hymne von Hölderlin zitiert:

 

[...] Wie Morgenluft sind nämlich die Namen

seit Christus. Werden Träume. Fallen, wie Irrtum,

auf das Herz und tötend, wenn nicht einer

erwäget, was sie sind, und begreift.

 

© Günther Gerzmann

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