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28.11.2018

Zur Homöopathie

Am 6.11.2018 sendete Spiegel-TV wieder einmal einen „kritischen“ Beitrag zum Thema Homöopathie. In gewohnter Fake-News-Manier wurde gehetzt, gelogen, verdreht und verfälscht. Eine Ärztin trat auf, die sich nach einer angeblich jahrelangen Praxiserfahrung von dem in der Homöopathie vorherrschenden Aberglauben verabschiedete, sowie eine Patientin die meinte, dass die homöopathischen Mittel sie beinahe umgebracht hätten. Hintergrund dieser Aussage war, dass sie womöglich gestorben wäre, wenn sie nicht, dem schulmedizinischen Rat folgend, eine zwingend erforderliche Notoperation vorgenommen hätte.

Das beinahe Ableben eines Menschen aufgrund einer zu späten bzw. nicht durchgeführten Operation mit der Einnahme homöopathischer Mittel zu verknüpfen, soll den Zuschauern klarmachen, dass es sich hier um ein Skandalthema ersten Ranges handelt, ohne jedoch im weiteren Verlauf der Sendung einen zureichenden Nachweis des Geschilderten zu erbringen. (z.B. die Befragung der behandelnden Personen etc.) Das ist nicht nur eine journalistische, sondern auch – im landläufigen Sinne – eine moralische Schweinerei.

Selbst wenn der beschuldigte Homöopath oder Heilpraktiker von einer Operation abraten und ausschließlich homöopathisch weiterbehandeln wollte ( was im Bericht nicht explizit erwähnt wurde), so ließe sich daraus kein solches Negativurteil über die Homöopathie ableiten, wie es die Redakteure und Autoren von Spiegel-TV zu suggerieren versuchen.

Hier zeigt sich überhaupt eine eklatante Argumentationsschwäche vieler Homöopathie-Gegner, die ihre Ablehnung in der Regel auch damit begründen, dass die Wirkungsweise der Mittel noch nicht wissenschaftlich erforscht und ausreichend bewiesen werden konnte. Abgesehen davon, dass die wissenschaftlich-medizinischen Labor- und Untersuchungsmethoden wohl kaum ausreichen, die Homöopathie – im Sinne einer an die schöpferische Ordnung der Natur gebundene Prinzipienlehre - zu entkräften oder gar zu widerlegen, müsste eine nahezu vollständige Abkehr von den materialistischen Vorstellungen der letzten ein- bis zweihundert Jahren erfolgen, hin zu einer mythisch-aufgeladenen Natur- und Weltbetrachtung, die die Götter nicht nur kennt, sondern diese als schicksalhafte Mächte auch ins Bewusstsein und damit zur Wirkung kommen lässt.

Ebenso hartnäckig wird auch immer wieder an der Behauptung festgehalten, dass der Glaube an die Homöopathie das wesentliche und eigentlich Wirksame sei. So lautete auch die Schlussfolgerung der Ärztin im besagten Spiegel-Bericht. Wer aber die Leugnung der Homöopathie ausgerechnet mit der Glaubens-These zu belegen versucht, der sitzt in einer selbstgeschaffenen Argumentationsfalle fest. Hier stellt sich nämliche die Frage, warum dann ausgerechnet der Glaube an die Homöopathie - nachweislich – Heilung bewirken kann, während der Glaube z.B. an Heilung durch Chemotherapie etc. jährlich hunderttausende Krebspatienten dahinrafft? War der Glaube dieser Menschen etwa nicht groß genug? Oder wurde ihnen gerade dieser zum Verhängnis? Und wer denkt schon lange darüber nach, sich entweder durch seinen Glauben selbst heilen zu können, oder sich mit Produkten aus den chemischen Giftküchen der Pharmaindustrie vergiften zu lassen?!

Das eine von giftigen Wirkstoffen durchsetzte Arznei für den menschlichen Organismus kein Heilmittel sein kann, ist wohl eine für jedermann einleuchtende und nachvollziehbare Tatsache. Hier setzt der aus der astrologisch-alchemistischen Tradition sich herleitende Prozess des Potenzierens an, in dem nicht nur verdünnt, sondern ein Prinzip von der Bindung an die materielle Form des stofflichen gelöst und befreit wird, um es in einem weiteren Schritt an einen anderen materiellen Träger zu binden. Ein Umwandlungsprozess, der in seinen tieferliegenden Bedeutungsschichten von jedem verstanden werden kann, der zwischen Geist und Materie zu unterscheiden gelernt hat.

In Ergänzung hierzu sei noch auf das Simile-Prinzip verwiesen, von dem schon im Ur-Parsifal berichtet wird, das nur der Speer, der eine Wunde geschlagen hat, diese auch heilen kann.

Alles das hebt die Homöopathie in den Rang einer im tiefsten Sinne aus dem Geist der Natur gewonnenen, magischen Heilkunst.

In der Mythologie antiker Kulturen wird ausführlich über wundersame Heilungen berichtet, in denen auch der Glaube des öfteren in den Fokus gerückt wird. Am bekanntesten sind wohl die im Neuen Testament geschilderten Heilungen, die immer mit dem Christus-Wort „dein Glaube hat dich gerettet“ enden. Die um die Homöopathe geführte Glaubensdiskussion gibt diesem Zusammenhang eine unerwartete und nicht zu unterschätzende Nebenbedeutung.

Im Neuen Testament ist es also der Christus-Glaube der heilt, und nicht eine Vorstellung von oder über Jesus Christus, wie sie die jüdisch-christlichen Amtskirchen seit dem Konzil von Nicäa 325 (mit einer Mars/Pluto-Opposition im Quadrat zu Sonne/Saturn) bis heute als Dogma in das öffentliche Bewusstsein zu übertragen versuchen. (Die in der Sprache schon vollzogene Unterscheidung bzw. die Differenz zwischen Glaube und Vorstellung sollen an anderer Stelle einmal näher erörtert werden.)

In diesem Sinne deuten die leeren Kirchenbänke weniger auf einen immer stärker werdenden Glaubensverlust hin, sondern auf eine Abkehr von den durch die antichristlichen Impulse durchsetzten Vorstellungsgebilden, die sich tumorartig seit Jahrhunderten in den verschiedensten Varianten innerhalb christlicher Bewegungen und „Glaubensvorstellungen“ eingenistet haben und als Seelengifte heute wieder vermehrt ausgestreut werden. ( Man denke nur an die von dem Jesuiten-Papst Franziskus als Christen-Pflicht deklarierte Unterwerfung unter den Islam und die Migrationsideologie etc.)

 

Dem stehen die über die „öffentlich-rechtlichen“ Zensurmedien gestreuten Eindrucksgifte allerdings in nichts nach. Es bedarf also in doppelter Hinsicht einer mars-neptunischen Austreibungs- und Bereinigungsgestalt (wie die des Christus), um der Schlangen- und Natterbrut überall dort die Köpfe zu zertreten, wo sie ihr lähmendes und zersetzendes Gift in das Bewusstsein und das Herz einer schon zerstörten Welt, sowie in das Fleisch der Lebenden und ihr Dasein, weiter zu injizieren versuchen. Astrologisch-Homöopathisch gesprochen ist es der Widerstreit zwischen dem neptunischen Gestaltprinzip als Urbild, und seinen skorpionischen Abbild als Simile (Neptun/Pluto). Die Ausgewogenheit dieser beiden miteinander verwobenen Kräfte wieder herzustellen, ist eine wichtige Voraussetzung für einen tief in das eigene, sowie in das Zeitenschicksal hinabreichenden Heilungsprozess. Die nach diesem Prinzip strukturierten „homöopathischen Laufzettel“ von Wolfgang Döbereiner erweisen sich hier im Sinne einer Schicksalsdiagnose – nicht nur als eine optimale, individuelle Orientierungshilfe, sondern sind nahezu unverzichtbar in einer Zeit in der nichts mehr stimmt und in der alles versucht wird, den Einzelnen von seiner Bestimmung zu isolieren, sowie ganze Völker ihrer Schicksale, Eigenarten, Mythologien und Geschichten zu berauben. Und es sind wieder mal die Geldwechsler und Falschmünzer der Geschichte in allen Lagern und Religionen, die mit ihren Kulturauslöschungsexperimenten aus den europäischen Gotteshäusern Räuberhöhlen machen. Das rächt sich. Hier kündigt sich Gewaltiges an.

 

© Günther Gerzmann

15. August 2018

Verbranntes Leben (27. Juli 2018)

Seit einigen Wochen sind europaweit nie dagewesene Hitzerekorde zu verzeichnen. Ein Blick in die Ephemeride zeigt für den 26/27. Juli 2018 einen Sonnenstand auf 3-4° Löwe, in Opposition zu Mars auf 4° Wassermann. Es scheint so, als würde der bis zum 28. August noch rückläufige Mars – als Rächer des Neptun (W. Döbereiner) – einer durch den unerlösten Logos gegen ihr Prinzip veränderten und zerstörten Natur das Wasser abgraben und entziehen. (Ob damit denjenigen Kräften, die Europa auch als Kultur ins Chaos stürzen wollen, in die Karten gespielt wird oder nicht, bleibt abzuwarten.)

Überall brennende Wälder und Felder, zerstörte Ernten, ausgetrocknete Flüsse, Seen und Landschaften. Ein trost- und lebloses höllisches Inferno, als apokalyptisches Sinnbild eines fehlenden und verdrängten Neptun. Auch die mit einem brennenden Blutmond am Abend des 27. Juli stattfindende Mondfinsternis (mit einem sichtbar großen, feuerroten Mars am Nachthimmel), deutet – als Mars/Mond-Konstellation gesehen – auf einen Angriff auf das Leben, sowie das Austrocknen seelischer Quellen und ihrer unbewussten neptunischen Zuflüsse hin.

Bilder, die sich auch so lesen lassen, als wäre der vom Gestaltprinzip des Neptun isolierte, bestimmungslos gewordene Mensch in das Stadium einer Welt- und Seinsvergessenheit eingetreten, die in der Konsequenz eine noch umfassendere Vernichtung von Leben nach sich ziehen, als jede bisher dagewesene.

So als würde eine Art von metaphysischem Organ aus ihm herausgeschnitten, das ihn vormals dazu befähigte, sich in ein unmittelbar bewusstes Verhältnis zu den in der Schöpfung wirkenden Gestalten und Kräften zu setzen. Der katastrophale Verlust einer ursprünglichen Welt- und Seinsfühligkeit als seelisches Erleben, das in der Tiefe mit den Wachstumsprozessen der Natur und ihrer Wesenheiten noch verbunden und synchronisiert war. Alles das scheint nun verloren. Doch dem Verlorengegangenen trauert man nicht lange nach, sondern sucht, es wiederzufinden. Eine Suche, die sich als gegenwärtiges Geschehen nur auf das in der Vergangenheit schon Wirklichkeit gewordene richten kann. Es gibt nichts Neues unter der Sonne, ohne Rückbesinnung auf eine Basis nicht nur historischer, sondern vor allem innerer Erfahrungen. Denn jeder Gestaltwandel ist auch ein unbewusster und tiefgreifender Erinnerungsprozess, in den versucht wird, sich das bestimmungs- und schicksalsgemäße Urbild der Gestalt des Gewachsenen als Prinzip wieder ins Bewusstsein zu rufen. Das meint auch die Orientierung im Sinne ererbter Erfahrungsbilder (Skorpion). Zum Leidwesen einiger Zukunftsforscher und Wissenschaften gibt die Zukunft (weil noch ungeschehen) kein solches Erfahrungsbild ab. Daher ist – unter Umgehung der Schöpfungsmatrix – die Zukunft nach menschlichem Ermessen auch nicht planbar (die astrologische Zeitdiagnostik im Sinne von Auslösungen oder Transiten sei hier ausgenommen).

Wer in großen Bögen für die Zukunft plant (wie z.B. die Politik), hat diese mit seinen Vorstellungen bereits besetzt und damit ein eigenständiges Leben und Dasein in ihr schon jetzt zerstört. (Es gibt aber Ahnungen. Diese haben wiederum – wie in der Astrologie – mit einem prinzipiell anderen Zeitverständnis und mit der Annahme von Schicksal zu tun.)

 

Sollte es gelingen, die urbildhaften Quellen alter Erfahrungen wieder freizulegen und sinnvoll zu nutzen, dann wäre z.B. der Agenda zur Auslöschung des europäischen Kulturgedächtnisses ein erster Riegel vorgeschoben. Ebenso den Frankenstein-Abkömmlingen in der Wissenschaft, die mittels Gen- und Biotechnik versuchen, eine Neucodierung der Erberinnerungen und Strukturen vorzunehmen, um so die Natur und den Menschen vom ursprünglichen Prinzip der Gestalt des Gewachsenen abzuschneiden und von ihrer Bestimmung zu isolieren.

 

Sofern der Mars in der Realität als Regulativ eines verdrängten Neptun in Erscheinung tritt (die Hitze und die Trockenheit betreffend), stimmt der bis zum 16. November (!) 2018 noch andauernde Lauf durch den Wassermann (mit Rückläufigkeit) mehr als bedenklich. Doch der Ebbe folgt bekanntlich ja die Flut; und für eine solche scheinen – um den 20. November herum – mit einem Mars/Jupiter-Quadrat von 2,5° Fische zu 2,5° Schütze, die Schleusen weit geöffnet zu sein.

 

Auch ein weiterer Schritt in Richtung Konkurs und Zusammenbruch bestehender Systemstrukturen ist – mit Mars als Initialzünder – daraus ableitbar. (Als Folge der aktuellen Dürre-Katastrophe erwischt es diesmal auch die von Brüssel aus gesteuerte und regulierte Landwirtschaft, in der es ja buchstäblich um „das Gewachsene“ an sich geht.) Dort, wo Mars/Jupiter auf den fehlenden vierten Quadranten nicht nur hinweisen, sondern das Fehlende zum Ereignis werden lassen, wird in der Tat eine absurd und abartig gewordene vorstellungsbesetzte Scheinwelt, wieder ein Stück weit zusammenbrechen. Und weil es im Kern um die Wiedererstehung der Prinzipien einer jeden schöpferischen Ordnung geht, deren Gestalten das Maß der Dinge und ihrer Erscheinungen sind, wird auch die von Merkel und ihrem verbrecherischen Klüngel konstruierte Islam und Flüchtlings-BRD nicht von ihrem Untergang verschont bleiben. Denn die Deutschen scheinen nach den Erfahrungen zweier grauenhafter Kriege zwei wichtige Lektionen gelernt zu haben. Nämlich die, dass man Frieden und Freiheit nicht mit Unterwerfung und eine Lüge nicht mit der Wahrheit verwechseln sollte, nur um integer zu erscheinen. Wer sich selbst verleugnet, der hebt sein Schicksal auf und wird taub gegenüber dem „Zuspruch des Feldweges“ (M. Heidegger), wird weg- und ortlos und zu einem bewusstseinslosen Spielball fremder Machenschaften und Herrschaftsansprüchen, getreu dem Motto: „Wer nicht denkt, wird gelenkt.“

 

Abschließend sei für diejenigen, die aus Angst vor dem Gespenst der Islamisierung Deutschlands und des Ur-christlichen Abendlandes nicht mehr ruhig schlafen können, ein Ausschnitt aus dem Fragment der Patmos-Hymne von Hölderlin zitiert:

 

[...] Wie Morgenluft sind nämlich die Namen

seit Christus. Werden Träume. Fallen, wie Irrtum,

auf das Herz und tötend, wenn nicht einer

erwäget, was sie sind, und begreift.

 

© Günther Gerzmann

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