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03.04.2019

In eigener Sache

Hinweis!

Aus verschiedenen Gründen war es mir in den vergangenen anderthalb Jahren leider nicht möglich auf die per Email eingegangenen Nachrichten direkt zuzugreifen und zeitnah zu antworten. Viele davon sind erst jetzt entdeckt und gelesen worden. (Antworten werden noch folgen) Daher möchte ich mich zunächst bei all denen entschuldigen, die bis dato auf diesem Wege noch keine Antwort von mir erhalten haben. Gleichzeitig bedanke ich mich für die positiven Reaktionen und Kommentare, die ich - ebenfalls per Email - als Zuspruch erhalten habe. Da ich aber weiterhin wohl offline bleiben werde und die Bearbeitung der Seite - was das Hochladen der Texte betrifft - in andere Hände gelegt habe, möchte ich dringend darum bitten, eine gewünschte Kontaktaufnahme direkt telefonisch (innerhalb Deutschlands rufe ich zurück) oder per Brief vorzunehmen. Auch wenn die ab jetzt eingehenden Emails gesichtet werden, kann ich für eine unmittelbar von mir geschriebene Antwort (aus oben genannten Gründen) nicht garantieren. Insofern bitte ich um Verständnis für mein Anliegen, auch wenn es dem einen oder anderen zu umständlich oder gar unzeitgemäß erscheint. Vielen Dank!

 

Herzliche Grüße, Günther Gerzmann

15.02.2019

Nachtrag zum Text "Krankes Kind"

Aufgrund des Protestes eines Mitgliedes der Familie wurde der Artikel von der Seite genommen.

Die Angst, die Nennung des väterlichen Berufes könnte auf die Spur der Identität der Familie führen, ist eine vorgeschobene, und insofern als Ausrede zu werten. Denn darum geht es nicht. Vielmehr bestätigt sich hier, dass man – im Sinne der MRL – für die Benennung und Kenntlichmachung eines Modells, das als solches auf einen Verneinungs- und Verdrängungszwang hinweist, von denjenigen am meisten angegangen wird, die, vom eigenen Empfinden isoliert, in einem solchen selber noch festsitzen. Davon kann sich wohl niemand gänzlich freisprechen und insofern ist das verständlich und nachvollziehbar.

Das Horoskop sollte beispielhaft aufzeigen, was es heißt, wenn das bis dato Ungelöste einer Familie oder eines Kollektivs etc. das Leben und Schicksal der Nachkommen ergreift und besetzt, und diese – je nach individueller Radix-Struktur – immer noch in Mitleidenschaft zieht (Stichwort: Erbkrankheiten). Naturgemäß können sich die Kinder dagegen zunächst nicht wehren. Es bleibt also den Eltern überlassen, sich die unbewussten und gegen das Dasein der Kinder gerichteten Projektionen soweit wie möglich bewusst zu machen, damit die eigenen noch bestehenden Anhaftungen bezüglich eines Modells sich schrittweise immer mehr aufheben und wirkungslos gemacht werden können. So würden auch die Kinder frei werden für einen eigenen Entwicklungsweg, als unabdingbare Voraussetzung für einen dann möglich gewordenen schicksalhaften Prozess, einer weitestgehenden Heilung.

Einen solchen Weg zu unterstützen wäre sinnvoll (z.B. durch die astrologisch-homöopathischen Entsprechungen). Alles weitere fügt der Himmel.

 

© Günther Gerzmann

28.11.2018

Zur Homöopathie

Am 6.11.2018 sendete Spiegel-TV wieder einmal einen „kritischen“ Beitrag zum Thema Homöopathie. In gewohnter Fake-News-Manier wurde gehetzt, gelogen, verdreht und verfälscht. Eine Ärztin trat auf, die sich nach einer angeblich jahrelangen Praxiserfahrung von dem in der Homöopathie vorherrschenden Aberglauben verabschiedete, sowie eine Patientin die meinte, dass die homöopathischen Mittel sie beinahe umgebracht hätten. Hintergrund dieser Aussage war, dass sie womöglich gestorben wäre, wenn sie nicht, dem schulmedizinischen Rat folgend, eine zwingend erforderliche Notoperation vorgenommen hätte.

Das beinahe Ableben eines Menschen aufgrund einer zu späten bzw. nicht durchgeführten Operation mit der Einnahme homöopathischer Mittel zu verknüpfen, soll den Zuschauern klarmachen, dass es sich hier um ein Skandalthema ersten Ranges handelt, ohne jedoch im weiteren Verlauf der Sendung einen zureichenden Nachweis des Geschilderten zu erbringen. (z.B. die Befragung der behandelnden Personen etc.) Das ist nicht nur eine journalistische, sondern auch – im landläufigen Sinne – eine moralische Schweinerei.

Selbst wenn der beschuldigte Homöopath oder Heilpraktiker von einer Operation abraten und ausschließlich homöopathisch weiterbehandeln wollte ( was im Bericht nicht explizit erwähnt wurde), so ließe sich daraus kein solches Negativurteil über die Homöopathie ableiten, wie es die Redakteure und Autoren von Spiegel-TV zu suggerieren versuchen.

Hier zeigt sich überhaupt eine eklatante Argumentationsschwäche vieler Homöopathie-Gegner, die ihre Ablehnung in der Regel auch damit begründen, dass die Wirkungsweise der Mittel noch nicht wissenschaftlich erforscht und ausreichend bewiesen werden konnte. Abgesehen davon, dass die wissenschaftlich-medizinischen Labor- und Untersuchungsmethoden wohl kaum ausreichen, die Homöopathie – im Sinne einer an die schöpferische Ordnung der Natur gebundene Prinzipienlehre - zu entkräften oder gar zu widerlegen, müsste eine nahezu vollständige Abkehr von den materialistischen Vorstellungen der letzten ein- bis zweihundert Jahren erfolgen, hin zu einer mythisch-aufgeladenen Natur- und Weltbetrachtung, die die Götter nicht nur kennt, sondern diese als schicksalhafte Mächte auch ins Bewusstsein und damit zur Wirkung kommen lässt.

Ebenso hartnäckig wird auch immer wieder an der Behauptung festgehalten, dass der Glaube an die Homöopathie das wesentliche und eigentlich Wirksame sei. So lautete auch die Schlussfolgerung der Ärztin im besagten Spiegel-Bericht. Wer aber die Leugnung der Homöopathie ausgerechnet mit der Glaubens-These zu belegen versucht, der sitzt in einer selbstgeschaffenen Argumentationsfalle fest. Hier stellt sich nämliche die Frage, warum dann ausgerechnet der Glaube an die Homöopathie - nachweislich – Heilung bewirken kann, während der Glaube z.B. an Heilung durch Chemotherapie etc. jährlich hunderttausende Krebspatienten dahinrafft? War der Glaube dieser Menschen etwa nicht groß genug? Oder wurde ihnen gerade dieser zum Verhängnis? Und wer denkt schon lange darüber nach, sich entweder durch seinen Glauben selbst heilen zu können, oder sich mit Produkten aus den chemischen Giftküchen der Pharmaindustrie vergiften zu lassen?!

Das eine von giftigen Wirkstoffen durchsetzte Arznei für den menschlichen Organismus kein Heilmittel sein kann, ist wohl eine für jedermann einleuchtende und nachvollziehbare Tatsache. Hier setzt der aus der astrologisch-alchemistischen Tradition sich herleitende Prozess des Potenzierens an, in dem nicht nur verdünnt, sondern ein Prinzip von der Bindung an die materielle Form des stofflichen gelöst und befreit wird, um es in einem weiteren Schritt an einen anderen materiellen Träger zu binden. Ein Umwandlungsprozess, der in seinen tieferliegenden Bedeutungsschichten von jedem verstanden werden kann, der zwischen Geist und Materie zu unterscheiden gelernt hat.

In Ergänzung hierzu sei noch auf das Simile-Prinzip verwiesen, von dem schon im Ur-Parsifal berichtet wird, das nur der Speer, der eine Wunde geschlagen hat, diese auch heilen kann.

Alles das hebt die Homöopathie in den Rang einer im tiefsten Sinne aus dem Geist der Natur gewonnenen, magischen Heilkunst.

In der Mythologie antiker Kulturen wird ausführlich über wundersame Heilungen berichtet, in denen auch der Glaube des öfteren in den Fokus gerückt wird. Am bekanntesten sind wohl die im Neuen Testament geschilderten Heilungen, die immer mit dem Christus-Wort „dein Glaube hat dich gerettet“ enden. Die um die Homöopathe geführte Glaubensdiskussion gibt diesem Zusammenhang eine unerwartete und nicht zu unterschätzende Nebenbedeutung.

Im Neuen Testament ist es also der Christus-Glaube der heilt, und nicht eine Vorstellung von oder über Jesus Christus, wie sie die jüdisch-christlichen Amtskirchen seit dem Konzil von Nicäa 325 (mit einer Mars/Pluto-Opposition im Quadrat zu Sonne/Saturn) bis heute als Dogma in das öffentliche Bewusstsein zu übertragen versuchen. (Die in der Sprache schon vollzogene Unterscheidung bzw. die Differenz zwischen Glaube und Vorstellung sollen an anderer Stelle einmal näher erörtert werden.)

In diesem Sinne deuten die leeren Kirchenbänke weniger auf einen immer stärker werdenden Glaubensverlust hin, sondern auf eine Abkehr von den durch die antichristlichen Impulse durchsetzten Vorstellungsgebilden, die sich tumorartig seit Jahrhunderten in den verschiedensten Varianten innerhalb christlicher Bewegungen und „Glaubensvorstellungen“ eingenistet haben und als Seelengifte heute wieder vermehrt ausgestreut werden. ( Man denke nur an die von dem Jesuiten-Papst Franziskus als Christen-Pflicht deklarierte Unterwerfung unter den Islam und die Migrationsideologie etc.)

 

Dem stehen die über die „öffentlich-rechtlichen“ Zensurmedien gestreuten Eindrucksgifte allerdings in nichts nach. Es bedarf also in doppelter Hinsicht einer mars-neptunischen Austreibungs- und Bereinigungsgestalt (wie die des Christus), um der Schlangen- und Natterbrut überall dort die Köpfe zu zertreten, wo sie ihr lähmendes und zersetzendes Gift in das Bewusstsein und das Herz einer schon zerstörten Welt, sowie in das Fleisch der Lebenden und ihr Dasein, weiter zu injizieren versuchen. Astrologisch-Homöopathisch gesprochen ist es der Widerstreit zwischen dem neptunischen Gestaltprinzip als Urbild, und seinen skorpionischen Abbild als Simile (Neptun/Pluto). Die Ausgewogenheit dieser beiden miteinander verwobenen Kräfte wieder herzustellen, ist eine wichtige Voraussetzung für einen tief in das eigene, sowie in das Zeitenschicksal hinabreichenden Heilungsprozess. Die nach diesem Prinzip strukturierten „homöopathischen Laufzettel“ von Wolfgang Döbereiner erweisen sich hier im Sinne einer Schicksalsdiagnose – nicht nur als eine optimale, individuelle Orientierungshilfe, sondern sind nahezu unverzichtbar in einer Zeit in der nichts mehr stimmt und in der alles versucht wird, den Einzelnen von seiner Bestimmung zu isolieren, sowie ganze Völker ihrer Schicksale, Eigenarten, Mythologien und Geschichten zu berauben. Und es sind wieder mal die Geldwechsler und Falschmünzer der Geschichte in allen Lagern und Religionen, die mit ihren Kulturauslöschungsexperimenten aus den europäischen Gotteshäusern Räuberhöhlen machen. Das rächt sich. Hier kündigt sich Gewaltiges an.

 

© Günther Gerzmann

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