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15. August 2018

Verbranntes Leben (27. Juli 2018)

Seit einigen Wochen sind europaweit nie dagewesene Hitzerekorde zu verzeichnen. Ein Blick in die Ephemeride zeigt für den 26/27. Juli 2018 einen Sonnenstand auf 3-4° Löwe, in Opposition zu Mars auf 4° Wassermann. Es scheint so, als würde der bis zum 28. August noch rückläufige Mars – als Rächer des Neptun (W. Döbereiner) – einer durch den unerlösten Logos gegen ihr Prinzip veränderten und zerstörten Natur das Wasser abgraben und entziehen. (Ob damit denjenigen Kräften, die Europa auch als Kultur ins Chaos stürzen wollen, in die Karten gespielt wird oder nicht, bleibt abzuwarten.)

Überall brennende Wälder und Felder, zerstörte Ernten, ausgetrocknete Flüsse, Seen und Landschaften. Ein trost- und lebloses höllisches Inferno, als apokalyptisches Sinnbild eines fehlenden und verdrängten Neptun. Auch die mit einem brennenden Blutmond am Abend des 27. Juli stattfindende Mondfinsternis (mit einem sichtbar großen, feuerroten Mars am Nachthimmel), deutet – als Mars/Mond-Konstellation gesehen – auf einen Angriff auf das Leben, sowie das Austrocknen seelischer Quellen und ihrer unbewussten neptunischen Zuflüsse hin.

Bilder, die sich auch so lesen lassen, als wäre der vom Gestaltprinzip des Neptun isolierte, bestimmungslos gewordene Mensch in das Stadium einer Welt- und Seinsvergessenheit eingetreten, die in der Konsequenz eine noch umfassendere Vernichtung von Leben nach sich ziehen, als jede bisher dagewesene.

So als würde eine Art von metaphysischem Organ aus ihm herausgeschnitten, das ihn vormals dazu befähigte, sich in ein unmittelbar bewusstes Verhältnis zu den in der Schöpfung wirkenden Gestalten und Kräften zu setzen. Der katastrophale Verlust einer ursprünglichen Welt- und Seinsfühligkeit als seelisches Erleben, das in der Tiefe mit den Wachstumsprozessen der Natur und ihrer Wesenheiten noch verbunden und synchronisiert war. Alles das scheint nun verloren. Doch dem Verlorengegangenen trauert man nicht lange nach, sondern sucht, es wiederzufinden. Eine Suche, die sich als gegenwärtiges Geschehen nur auf das in der Vergangenheit schon Wirklichkeit gewordene richten kann. Es gibt nichts Neues unter der Sonne, ohne Rückbesinnung auf eine Basis nicht nur historischer, sondern vor allem innerer Erfahrungen. Denn jeder Gestaltwandel ist auch ein unbewusster und tiefgreifender Erinnerungsprozess, in den versucht wird, sich das bestimmungs- und schicksalsgemäße Urbild der Gestalt des Gewachsenen als Prinzip wieder ins Bewusstsein zu rufen. Das meint auch die Orientierung im Sinne ererbter Erfahrungsbilder (Skorpion). Zum Leidwesen einiger Zukunftsforscher und Wissenschaften gibt die Zukunft (weil noch ungeschehen) kein solches Erfahrungsbild ab. Daher ist – unter Umgehung der Schöpfungsmatrix – die Zukunft nach menschlichem Ermessen auch nicht planbar (die astrologische Zeitdiagnostik im Sinne von Auslösungen oder Transiten sei hier ausgenommen).

Wer in großen Bögen für die Zukunft plant (wie z.B. die Politik), hat diese mit seinen Vorstellungen bereits besetzt und damit ein eigenständiges Leben und Dasein in ihr schon jetzt zerstört. (Es gibt aber Ahnungen. Diese haben wiederum – wie in der Astrologie – mit einem prinzipiell anderen Zeitverständnis und mit der Annahme von Schicksal zu tun.)

 

Sollte es gelingen, die urbildhaften Quellen alter Erfahrungen wieder freizulegen und sinnvoll zu nutzen, dann wäre z.B. der Agenda zur Auslöschung des europäischen Kulturgedächtnisses ein erster Riegel vorgeschoben. Ebenso den Frankenstein-Abkömmlingen in der Wissenschaft, die mittels Gen- und Biotechnik versuchen, eine Neucodierung der Erberinnerungen und Strukturen vorzunehmen, um so die Natur und den Menschen vom ursprünglichen Prinzip der Gestalt des Gewachsenen abzuschneiden und von ihrer Bestimmung zu isolieren.

 

Sofern der Mars in der Realität als Regulativ eines verdrängten Neptun in Erscheinung tritt (die Hitze und die Trockenheit betreffend), stimmt der bis zum 16. November (!) 2018 noch andauernde Lauf durch den Wassermann (mit Rückläufigkeit) mehr als bedenklich. Doch der Ebbe folgt bekanntlich ja die Flut; und für eine solche scheinen – um den 20. November herum – mit einem Mars/Jupiter-Quadrat von 2,5° Fische zu 2,5° Schütze, die Schleusen weit geöffnet zu sein.

 

Auch ein weiterer Schritt in Richtung Konkurs und Zusammenbruch bestehender Systemstrukturen ist – mit Mars als Initialzünder – daraus ableitbar. (Als Folge der aktuellen Dürre-Katastrophe erwischt es diesmal auch die von Brüssel aus gesteuerte und regulierte Landwirtschaft, in der es ja buchstäblich um „das Gewachsene“ an sich geht.) Dort, wo Mars/Jupiter auf den fehlenden vierten Quadranten nicht nur hinweisen, sondern das Fehlende zum Ereignis werden lassen, wird in der Tat eine absurd und abartig gewordene vorstellungsbesetzte Scheinwelt, wieder ein Stück weit zusammenbrechen. Und weil es im Kern um die Wiedererstehung der Prinzipien einer jeden schöpferischen Ordnung geht, deren Gestalten das Maß der Dinge und ihrer Erscheinungen sind, wird auch die von Merkel und ihrem verbrecherischen Klüngel konstruierte Islam und Flüchtlings-BRD nicht von ihrem Untergang verschont bleiben. Denn die Deutschen scheinen nach den Erfahrungen zweier grauenhafter Kriege zwei wichtige Lektionen gelernt zu haben. Nämlich die, dass man Frieden und Freiheit nicht mit Unterwerfung und eine Lüge nicht mit der Wahrheit verwechseln sollte, nur um integer zu erscheinen. Wer sich selbst verleugnet, der hebt sein Schicksal auf und wird taub gegenüber dem „Zuspruch des Feldweges“ (M. Heidegger), wird weg- und ortlos und zu einem bewusstseinslosen Spielball fremder Machenschaften und Herrschaftsansprüchen, getreu dem Motto: „Wer nicht denkt, wird gelenkt.“

 

Abschließend sei für diejenigen, die aus Angst vor dem Gespenst der Islamisierung Deutschlands und des Ur-christlichen Abendlandes nicht mehr ruhig schlafen können, ein Ausschnitt aus dem Fragment der Patmos-Hymne von Hölderlin zitiert:

 

[...] Wie Morgenluft sind nämlich die Namen

seit Christus. Werden Träume. Fallen, wie Irrtum,

auf das Herz und tötend, wenn nicht einer

erwäget, was sie sind, und begreift.

 

© Günther Gerzmann

15.07.2018

Übergänge Teil II

Das Regulativ des Saturn wacht über die Einhaltung der Bestimmung der Gestalt des Zeitlichen und seiner Geschehen. Er setzt das Maß der Endlichkeit der Zeit und ihrer Räume, in denen sich das Leben innerhalb der Struktur seiner angewiesenen Bestimmungsform als Schicksal entwickeln, auswachsen und entfalten kann.

Daraus folgt die Notwendigkeit der Begrenzung und Einhegung subjektiver Spiel- und Erlebnisräume, die trotz ihrer Eigendynamik und Komplexität – mitsamt ihren schicksalhaften Verknüpfungen – auf die saturnische Bestimmung hin ausgerichtet sind. Als klassische Steinbock/Saturn-Analogie gilt in der Natur seit jeher der Baum und sein bis tief in das Erdreich verzweigtes Wurzelwerk. Schon die Alten brachten die als Signatur der Zeit ins Holz eingelassenen sogenannten Jahresringe mit den Ringen des Saturn in Verbindung.

Die für die Erde und ihre Götter zentrale Bedeutung der Bäume, der Wälder und Quellen, wird in der Mythologie der nordisch-germanischen Völker ebenso ausdrücklich geschildert, wie bei den Griechen und den frühen Christen.So berichtet die Edda von dem Selbstopfer des am Weltenbaum gefesselten Wodan/Odin, ehe er sich befreit und von Mimir in die Weisheit der in Holz oder Stein geritzten Runen eingeführt wird. Bei Homer ist es der auf seinem Schiff an den Mastbaum gefesselte Odysseus, der so - „wissend dem Tod zu begegnen“ (Hugo Rahner) – den Verführungen und todbringenden Zauberliedern der Sirenen widerstehen und seine Heimreise fortführen kann. Und zurückgreifend auf die Mythologie der Baumfesselung des Odin und des Odysseus bildete sich im antiken Christentum – in einem fortwährend sich wiederholenden Deutungsprozess – das Mysterium des am Kreuze sterbenden Christus heraus.

 

Wie stark die Bilder ursprünglicher mythischer Überlieferungen noch auf die Deutung frühmittelalterlicher Theologen einwirkten, lässt sich an Augustinus – als einen der sogenannten Kirchenväter – darstellen, der in seiner Theologie mit Blick auf Golgatha von der „gekreuzigten Sonne“ sowie vom „Sonnenuntergang des Gekreuzigten“ spricht.

Diese Beispiele weisen, in der dramaturgischen Form der Darstellung eines Initiationsritus, auf Leben und Tod des Menschen als eine Metamorphose hin, die – als Übergangsmoment in der Zeit – einen Bewusstseinswandel herbeiführt, der die geistig-seelische Grundverfassung des Individuums als Schicksal neu ausrichtet und konstituiert. Eine unverkennbar saturnische Strategie, die das seinen Ängsten und Schmerzen ausgelieferte Subjekt in eine Auseinandersetzung treibt, in der das Sterbenmüssen und Weiterlebenkönnen als Wandlungsmysterium eines parallelen Zeitgeschehens in einem Bild zusammengefasst werden.

Das an seine Bestimmung gebundene Subjekt, als Leitmotiv eines neuen Saturn-Zyklus, wird sich als roter Faden auch weiterhin durch die aktuellen gesellschaftspolitischen Zeitumstände ziehen. An anderer Stelle wurde schon darauf hingewiesen, das der Eintritt des Saturn in den Steinbock die Diskussion über Sicherheits- und Grenzfragen in den einzelnen europäischen Ländern notgedrungen wieder anheizen wird. Dies setzt eine Verletzung bzw. einen Angriff auf faktisch existierende Grenzen und Hemisphären voraus (was angesichts der von der EU/BRD immer noch betriebenen Flüchtlingspolitik auch der Fall ist).

Wenn W. Döbereiner den griechischen Apollon dem Steinbock zuordnet und Friedrich G. Jünger diesen einen „grenzziehenden Gott“ nennt, der unerbittlich ist gegen die „Verletzung der Grenze des Gewachsenen und seiner Gestalt“ (W. Döbereiner), dann lässt es sich erahnen, wie tiefgreifend die geforderten Veränderungen in einem Europa sein müssen, wo die Unterschiede keinen Unterschied mehr machen, und die politisch links dominierten, neoliberalen Grenzaufhebungsstrategien – im Sinne einer kollektiven Selbstauslöschungspsychose – gesellschaftsfähig gemacht werden sollen.

 

Hier gilt es aufzuwachen und auf die unmittelbar mit der Steinbock/Saturn-Achse verbundene lunare Sphäre innerweltlicher Empfindungsräume zu schauen (Krebs), in deren Behausungen nicht nur die Individuen seelischen Schutz und Geborgenheit finden, sondern die auch dem Gestalttypus einer aus der eigenen Bestimmung und Tradition gewachsenen Kultur- und Volksgemeinschaft eine Heimstatt bieten.

Es sind die über Saturn/Uranus/Neptun in die Schöpfung und das Leben eingeschriebenen Codes, mit denen die Bewusstseins- und Empfindungswelten des Menschen verbunden sind, und die das jeweilige gegenwärtige Geschehen seines Daseins erst aufrufen und möglich werden lassen. In diesem Kontext erscheinen die gegen den modus operandi der Natur arbeitenden Genetiker und Informatiker wie die Speerspitzen einer schöpfungsfeindlichen dämonischen Macht, die versucht, mit allen zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen und okkulten Mitteln ihren Golem als den künstlich gefertigten Anti-Menschen herzustellen, um über diesen in die Zeit eindringen und die Gegenwart besetzen zu können. Das ist nicht nur ein ethisch-moralisches Dilemma. Hier wird eine Grenze angetastet, deren Übertretung schon einmal für den sich gottgleich wähnenden Menschen mit der Vertreibung aus dem Paradies geahndet wurde. Auch in diesem Mythos – der die Paradiesbäume als „Stammbäume“ einer göttlichen und einer dämonischen Blutlinie und ihrer Nachfahren darstellt - wacht der Saturn in symbolischer Gestalt des göttlichen Lebensbaumes über die Einhaltung der Grenze des ursprünglich Gewachsenen und seiner Bestimmung.

Im Gegensatz dazu steht der Erkenntnisbaum der Schlange, die dem mit dem wahren Prinzip der Schöpfung noch verwachsenen Menschen ein anderes Paradies verspricht, folgt er nur dem Zauber ihrer verführerischen Einflüsterungen. Ein Paradies der Aufklärung und des logisch-intellektuellen Denkens, das als allmächtige Instanz eines neuen materialistischen Glaubens, die kausal-mechanischen Gesetzmäßigkeiten der Erscheinungswelt in den Mittelpunkt seiner Weltbetrachtung rückt (Zwillinge/Merkur). Geworden ist daraus eine lebensfeindliche und kriegerische Hölle der Labore, Werkstätten und Maschinen, in welcher der von seinem Ursprung abgetrennte und seinsvergessene Mensch die Welt nur noch als das zufällige Produkt einer bestimmungslosen toten Materie vor sich sieht. (Das betrifft auch die von der Astrologie abgefallenen „Sterngucker“ in der Astrophysik, die nach einem ominösen „Urknall“ forschen, anstatt nach dem „Ursprung“ zu fragen.)

Das ist der Saturn/Merkur-Sündenfall einer faustischen Wissenschaft und ihrer Anhänger, wie er in der MRL auch als „Heiligung des Intellekts und der Ratio“ beschrieben wird („Du sollst kein falsches Zeugnis annehmen“).

 

Das auffälligste Symptom einer Sonne/Saturn-Verbindung ist die „Engstellung der Herzkranzgefäße mit Mangeldurchblutung des Herzmuskels“, resultierend aus einer permanenten, sympathikoton übersteigerten „Willens und Absichtshaltung“, die eine fehlende innere Bewegung im Sinne einer emotionalen Erlebnisschwäche kompensieren soll. Es ist das innerhalb der Kollektiven, staatlichen Regelungszwänge fehlende Eigenleben, das durch eine demonstrative, soziale Brauchbarkeits- und Tüchtigkeitshaltung ersetzt werden soll. Eine Brauchbarkeit (wie die der „ehrenamtlich“ tätigen Flüchtlings- und Integrationshelfer), die das System zur Aufrechterhaltung seiner Strukturen dringend benötigt. Insofern ist auch damit zu rechnen, dass unter dieser Konstellation der Staat den Druck zur gezielten Ausschaltung des Einzelnen nochmals zu erhöhen versucht, damit die zur Regelung gewordene Saturn-Bestimmung als Diktat der Verneinung von Leben und Dasein (Pluto im Steinbock) widerspruchslos durchgesetzt werden kann.

 

Wer im Zuge der Rückbesinnung auf die eigene Bestimmung den verloren geglaubten Schicksalsfaden wieder aufnimmt, der kann trotz des Erleidens vieler schmerzhafter Passagen den Übergang in ein Bewusstsein vollziehen, das in dem Gebundensein ans Schicksal einen notwendig zu gehenden inneren Weg der Heilung erkennt, der in das individuelle Zentrum einer größeren Souveränität und Freiheit führt. Das hat auch Rudolf Steiner schon angemerkt, indem er feststellte, das nur der unerlöst bleibt, „dessen freier Wille sich abwendet von der Bestimmung des Menschenwesens“. Eine Formulierung, die selbst nach den MRL-Deutungsregeln die in Steiners Radix verzeichnete Opposition des Saturn in H10 zur Fische-Sonne in H4, nahezu exakt wiedergibt.

 

Das Bewusstsein als geistige Freiheit ist abseits der Steuerung durch genormte Informationsübertragungen mittels staatseigener Medien (FakeNews) weder kontrollierbar noch beherrschbar. In einem solchen Bewusstsein wachsen das Leben und seine Geschehen neu heran. Daran scheitern Diktaturen.

 

© Günther Gerzmann

10.05.2018

Übergänge Teil I

Vom 20. auf den 21.Dezember 2017 fand eine fast gradgenaue Saturn/Sonne-Konjunktion auf 0° Steinbock statt, die einen neuen dreißigjährigen Saturn-Zyklus einläutete. Es scheint so zu sein, dass diese Zyklen aufeinander aufbauen und sich dort ergänzen und Korrigieren, wo die Abweichungen von der Grenze der „Bestimmung der Gestalt der Zeit“ (Steinbock/Saturn-Prinzip) zu groß geworden sind.

Der zurückliegende Saturn-Umlauf begann am 14./15. Februar 1988 mit einer gradgenauen Saturn/Uranus-Konjunktion und einem Sonnenstand von 25° Wassermann. Betrachtet man das Zeitgeschehen der letzten 30 Jahre aus diesem Blickwinkel, so sollte die Charakteristik dieser Konstellation in ihren Grundzügen deutlich wiederzuerkennen sein. Der Steinbock/Saturn, der über die Einhaltung der Bestimmung des Gewachsenen und seiner Grenzen wacht, findet im Uranus, der Grenzen aufhebt, immer dann einen Gegenpart, wenn anstelle der nicht angenommenen Saturn-Bestimmung die artifizielle, kollektive Scheinwelt sozialstaatlicher Regelungen und ihrer Zugehörigkeitszwänge gesetzt wird. Es sind die ritualisierten Saturn/Uranus-Zwänge des „Unvereinbaren“, die als Normen den Einzelnen in seinem Leben und Dasein in dem Maße verhindern (auch im partnerschaftlichen und beruflichen Umfeld etc.), wie der Staat die Kollektiven Regelungen als Modell gegen die Gestalt des Zeitlichen und seiner individuellen Schicksalsgeschehen durchsetzen will. Ein Befund, der auf der erweiterten Ebene der Völkerschicksale auch die gegen Deutschland und Europa gerichteten politischen Zumutungen der letzten 30 Jahre einbezieht und mitdenkt. Denn die im genannten Zeitraum innerhalb der EU vorgenommene Weichenstellung (die „Replacement und Resettlement-Agenda“) hat geradewegs in die aktuellen Kulturkämpfe und damit in die bevorstehenden Kriege hineingeführt, die sich in ihren Anfängen schon jetzt – neben den weltweit sich anbahnenden militärischen Großkonflikten – bedrohlich auszuweiten beginnen. Bezieht man in die Deutung den jeweiligen Sonnenstand mit ein, so lässt die Sonne vom 14./15. Februar 1988 auf 25° Wassermann den Impuls zur Aufhebung von Grenzen und Regelungen in der Durchführung stärker hervortreten. Die für Europa geschlossenen Grenzöffnungsabkommen, inklusive der Fall der Berliner Mauer als deutsche Ost-West-Grenze, sind naheliegende Hinweise in diese Richtung.

Auch der Merkur/Uranus-GSP auf 25° Wassermann weist auf die Funktionalität des Vorgangs einer grenzen-, sowie unterschiedslosen politischen Gleichmacherei, die als Modell einer neuen europäischen Ordnung als Schein-Frieden arrangiert und ideologisch verkauft werden soll. Innerhalb eines solchen Modells ist jedoch keiner der betroffenen Planeten weder lebens- noch entwicklungsfähig, weil Regelungen unterworfen, die eine wesensgemäße Ausübung des jeweiligen Prinzips verhindern und unterdrücken. Hieraus erwächst die für Saturn/Uranus typische, hochexplosive Spannung, die dann zum Aufbrechen der Form des Unvereinbaren führt, indem sich der eine vom anderen zu befreien versucht (Trennung/Scheidung etc.).

 

Mit Beginn des neuen Saturn/Sonne-Zyklus am 21.Dezember 2017 wurde ein solcher Punkt erreicht.

 

© Günther Gerzmann

07.04.2018

Der Mars im Steinbock

Die bedrohliche Tendenz des aktuellen Marslaufes durch den Steinbock zeigt sich in seiner Konjunktion mit Saturn, gefolgt von einer Plutokonjunktion. Obwohl innerhalb der mundanen Tierkreisstruktur Mars/Saturn als ein sich gegenseitig ausschließendes Quadrat angelegt sind, kann dennoch von einem ebenso notwendig einzuhaltenden Gleichgewicht beider Planeten gesprochen werden. In der MRL steht Mars/Saturn u.a. für eine "Blockierung der Energie und Impulse" des Mars durch die Begrenzung und Konzentration des Saturn auf das bestimmende/maßstäbliche einer gemeinschaftlichen Ordnung usw.

Eine solche von Steinbock geforderte strikte Einhaltung derartiger Maßstäbe ist für einen Widder nur durchführbar (je nach Lage der Sonne im individuellen Häuserbild) unter weitreichendem Verzicht auf eine unbedingte Durchsetzung des eigenen Selbstverständnisses. Daraus erklärt sich der Widerstand gegen die als Zwang empfundenen kollektiven Regelungen und Verordnungen des Staates, der Gesellschaft etc. Zwei solche Extreme in ein Gleichgewicht bringen zu wollen scheint auf den ersten Blick unmöglich. Für den Einzelnen ist es eine Frage des Bewusstseins, beide Seiten nicht nur zu sehen, sondern auch sinnvoll miteinander in Beziehung setzen zu können. Hier verknüpft sich das Thema der "Freiheit des Individuums" mit der Frage, inwieweit eine Begrenzung dieser Freiheit im Sinne schicksalhafter Rahmenbedingungen für den Erhalt des eigenen Daseins als notwendig hingenommen werden muss. Was im umgekehrten Verhältnis die BRD/Diktatur z.B. in puncto Meinungsfreiheit auf eine solche Frage erwiedern würde, lässt sich an der Äußerung des Vorsitzenden der Polizeigesellschaft Rainer Wendt ablesen: die Ämter sollten Antisemiten ihre Kinder wegnehmen.

Die am 26./27. April 2018 stattfindende Mars/Pluto Konjunktion auf 21° Steinbock kann mit Blick auf das weltpolitische Klima eine dramatische Entwicklung mit ungeahnten Folgen auslösen. In früheren Artikeln wurde schon mehrfach auf einen drohenden militärischen NATO/Russland Konflikt hingewiesen. Derartige Pläne existieren in gewissen Kreisen immer noch (das macht die von England inszenierte Skripal-Affäre deutlich). Kein gutes Omen für die in Russland vom 14.06.-15.07.2018 stattfindende Fußball-WM. Fast die gesamte zweite Hälfte dieser Veranstaltung findet mit einem rückläufigen Mars im Wassermann statt, mit einem exakten Überlauf von 7° Wassermann zum Finale am 15. Juli in Moskau.

Das Quadrat des Mars am 16./17. Mai zu Uranus im Stier weist grundsätzlich auf eine erhöhte Aggressionsbereitschaft derjenigen hin (Aggression aus Schwäche), die mit Gewalt den Zusammenbruch ihres Babel-Turmes sowie die Auflösung ihrer alten Koalitionen und Strukturen verhindern wollen (das gilt auch für die Eroberungsstrategien der islamischen Netzwerke in Deutschland und Europa). Ein sinnloses Unterfangen, weil nahezu niemand mehr davon überzeugt werden kann, an seiner eigenen Vernichtung mitzuwirken. Unter Mitwirkung des fehlenden Neptun, wird damit die Aufhebung der unter dem Signum der Fremdbestimmung (Mars/Saturn) stehenden Kollektive eingeläutet (Uranus im Stier).

Zur Veranschaulichung des zu eingangs erwähnten Gleichgewichts der Stärken eines Mars/Saturn - im Kontext gesellschaftspolitischer Krisenzeiten - hier noch ein Zitat von Ernst Jünger aus 'der Waldgang': "der historische Vorgang verläuft so, dass beide Mächte, sowohl Notwendigkeit wie Freiheit, auf ihn einwirken. Er entartet, wo eine der beiden Mächte fehlt."

Dieser gegenwärtigen Entartung Einhalt zu gebieten liegt im Vermögen eines jeden Einzelnen, der sich darauf besinnt, dass die innerhalb der Grenzen der eigenen Saturn-Bestimmung sich eröffnenden Freiheitsräume nur besetzt und staatlich fremd verwaltet werden können, wo man diese in sich schon Preis gegeben hat.

Eine Rückeroberung dieser Räume im Sinne eines Bewusstwerdungsprozesses lässt sich dort nicht mehr aufhalten, wo die Wiederherstellung der Verbindung mit den unbewussten Quellen und Zuflüssen einer individuellen so wie gemeinschaftlichen Schicksalsordnung gelungen ist.

 

© Günther Gerzmann

18.03.2018

Der Untergang

SPD-Votum/Große Koalition, 04.03.2018, 09:38, Berlin

Das Horoskop zeigt den Moment der Bekanntgabe des SPD- Votums hinsichtlich einer erneuten großen Koalition mit der CDU/CSU. Die politische Brisanz dieses "Mitglieder"-Votums ist auf den Umstand zurückzuführen, dass mit diesem Ergebnis (66% Ja-Stimmen) die Fortsetzung des Dramas einer weiteren Legislaturperiode der Kanzlerschaft Angela Merkels mit verkündet wurde. Ein Drama, das aber mit Uranus als Herrscher von Haus 10 im H12 in eine weitere akute Auflösungsphase eingetreten ist.

Der im Quadrat zu Uranus stehende Pluto sowie der in der  Sonne/Neptun-Konjunktion in H11 angezeigte "Königsmord", lassen durch die Entmachtung und Einsperrung des Souveräns des zehnten Hauses die Absicht erkennen, sich mit Gewalt (Mars in H7/SP Saturn in H8) und mit Täuschung und Betrug (Pluto/Uranus) für weitere 4 Jahre an der Macht halten zu wollen. Eine Strategie die Uranus jedoch rückwirkend wieder aufhebt, sodass wir beobachten können, wie sämtliche an seiner Stelle herrschenden Kräfte und Parteien sich ihr eigenes Grab schaufeln. Im Ergebnis scheint das die instinktiv richtig gewählte und unausweichliche Konsequenz des Unheils zu sein, dass sie unentwegt weiter zu erzeugen versuchen und mit zu verantworten haben. Denn das absichtliche Schädigen und Zerstören, die Grausamkeit und das Unmenschliche der aktuell immer noch agierenden Systemhandlanger und politischen Quälgeister ist auf ein bisher unvorstellbares Maß angewachsen und hat seit dem 27.12.2017 einen Namen: Kandel! Kandel klagt stellvertretend für jeden durch solche Verbrecher zu Schaden gekommenen und ermordeten Deutschen all diejenigen an, die sich als politische Helfershelfer des Mordes an der 15-jährigen Mia mitschuldig gemacht haben. Jeder weiss wer hier gemeint ist und welche Ideologien und Planungen dabei im Hintergrund stehen. Und diejenigen, die zu relativieren versuchen, indem sie behaupten, man dürfe hier keinen Generalverdacht äußern, oder gar versuchen politisches Kapital daraus zu schlagen - während sie gleichzeitig ihre Prämien kassieren und die öffentliche Betroffenheit zum Anlass nehmen gegen Haß und Fremdenfeindlichkeit auf die Straße zu gehen; die es also vergessen machen wollen um ungestört die Alltagsgeschäfte ihrer mitverantwortlichen politischen Verwaltungsroutine weiterführen zu können - die seien hier an erster Stelle genannt.

Es ist nahezu unerträglich geworden, solche Tragödien als tagtägliches Eindrucksgift ohnmächtig wahrnehmen zu müssen, währenddessen der Staat, der die Mörder schützt, den zur Durchsetzung seiner Ideologie zu entrichtenden Blutzoll billigend in Kauf nimmt und das Leiden der einheimischen Opfer stillschweigend ignoriert. Ein dermaßen entartetes und verwahrlostes System, dass durch die permamente ideologische Vergewaltigung eines Landes erst den realen Boden für diejenigen bereitet hat, die hier ihr Unwesen treiben - ein solches System muss zwingend mit einer immer stärker werdenden Abwehr derjenigen rechnen, deren Leben und Dasein man besetzen und zerstören will.

Die beiden Konjunktionen im elften Haus deuten auf das vorzeitige Scheitern dieser GroKo und damit auf den Sturz Angela Merkels hin. Der Versuch eines Neuanfangs unter Sonne/Mond/Neptun ist reines Wunschdenken; und schon die von der Wurzel des vierten und fünften Hauses her erschaffende Sonne (Löwe als Herrscher von H4 und H5) trägt die Auflösung/Aufhebung - unterstützt durch Uranus in H12 - im Sinne einer Niederlage bereits in sich. Was soll von einer durch Identitäts- und Geschlechtsangst geprägten Regierungskoalition, die sich durch parteiinterne Macht- und Konkurrenzkämpfe selber auflöst und zerstört, auch anderes zu erwarten sein?

Die in das Bild des Uranus/Neptun einbezogene subjektive Sonne (in Kombination mit dem Mond-SP) verweist auf den Schock und die Schrecklähme im Empfinden all derer, die sich von der Besetzung durch die plutonischen Übertragungsprogramme bewusstseinsmäßig schon befreit und auf das Ende der Herrschaft des Berliner Regimes gehofft haben. Diese Enttäuschung (Uranus/Pluto) führt im dritten Quadranten in Gestalt des Mars/Saturn dann auch zu den massiv anwachsenden öffentlichen Widerständen gegen sämtliche von der BRD-Elite noch geplanten Geißelhiebe, die noch kaltblütiger in Richtung Unterdrückung, Entrechtung und Enteignung eines gesamten Volkes zielen werden.

Diese Herrschaften werden jedoch bitter enttäuscht sein, wenn sie erleben und begreifen müssen, dass die Deutschen und die Europäer sich nicht widerstandslos aus ihren eigenen Häusern verjagen und vertreiben lassen. Eine Erfahrung, die auch diejenigen machen werden, die man als "fremde Vögel" hier anzusiedeln versucht, indem man mittels Zwangsverordnungen und Regelungen das idelologisch zusammenbringen und aneinander binden will, was innerhalb eines Reviers vom Ursprung her nicht zusammengehört. Eine Grundformel, die gemäß der Phänomensseite einer Saturn/Uranus-Unvereinbarkeit auf die Merkur/Venus-Konjunktion in H11 hinweist. Dieses formal-harmonische Arrangement im Sinne eines nach außen hin dargestellten Scheinfriedens ist damit auch ein Kennzeichen für diese GroKo, die aufgrund des in sich selber Zerrissen- und Abgehobenseins und trotz aller vorgetäuschter Harmoniebekundungen scheitern wird.

Für die kommenden zwei Jahre ziehen nochmal dunkle Wolken am deutsch/euopäischen Himmel auf, ehe der ab Mai 2018 beginnende Prozess einer schmerzlichen Wandlung die Forderungen nach einer Wiederherstellung eines intakten Europa als kultureller - und territorialer - Schutzraum für Einheimische wird laut werden lassen.

 

© Günther Gerzmann

04. September 2017

Bundestagswahl 2017

Bundestagswahl, 24.09.2017, 12.58.20 MEZ, Berlin

Am 06. August wurde in der deutschen Presse eine Aussage des FDP-Chefs Christian Lindner veröffentlicht, die sinngemäß lautete, dass die Wahl zu Gunsten von Angela Merkel schon jetzt entschieden sei. Wenn dem so ist, warum dann noch wählen gehen?

Dass der Versuch, eine solche Figur wie Martin Schulz als Gegenkandidat zu Merkel aufzubauen, scheitern musste, war von vorneherein klar. Aber auch wenn Lindner die katastrophalen Umfragewerte für Martin Schulz als Begründung für seine Prognose heranzog, gibt eine solche Feststellung doch Anlass genug, einmal grundsätzlich darüber nachzudenken, wer eigentlich die Regie hinter dem BRD-Wahltheater ausübt.

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang sind die Ergebnisse der letzten Präsidentschaftswahlen in Österreich und Frankreich, aus denen ebenfalls die Kandidaten als Sieger hervorgingen, deren Positionen haargenau in das anti-nationalistische Konzept einer kultur- und völkerfeindlichen EU-Diktatur hineinpassen. Dass in Österreich ein grüner Befürworter einer Grenzöffnungspolitik und in Frankreich ein ehemaliger Rothschild-Banker als mehrheitlicher Ausdruck eines sog. freien Wählerwillens nun ihre Ämter ausüben, bleibt nach wie vor zweifelhaft.

Fakt ist, dass in der BRD/Merkel-Diktatur nur noch scheinoppositionelle System-Parteien zur Aufrechterhaltung der Vorstellungskulisse einer Pseudo-Demokratie existieren, die sich zwar vehement für sog. Flüchtlingsrechte einsetzen, gleichzeitig aber die Rechte und die Freiheit der Deutschen immer mehr einschränken und abbauen. Das ist kein Kavaliersdelikt. Wer also in der heutigen politischen sowie gesellschaftlichen Lage Deutschlands und angesichts der zur Wahl stehenden Ideologien immer noch glaubt, diese Zustände durch das Abgeben seiner Stimme weiter legitimieren und unterstützen zu müssen, der spielt mit dem Feuer.

Bleibt zu hoffen, dass die Zahl derer immer größer wird, die sich von der Angst vor den Dämonen einer illusionären Macht befreien, so dass endlich auch der BRD-Parteien-Spuk beendet und die Chance genutzt werden kann, den politischen Machtmissbrauch des Mehrheitsprinzips durch (artfremde) Minderheiten einzudämmen.

Das Horoskop der kommenden Bundestagswahl am 24. September 2017 mit Waage-Sonne/MC-Konjunktion kennzeichnet das Bestimmende sowie das Ergebnis des Wahlvorgangs und seiner Folgeerscheinungen hinsichtlich eines öffentlichen Geschehens.

Hier fällt auf den ersten Blick die gradgenaue Mars/Neptun-Opposition im Spiegelpunkt zum Pluto in Haus zwei ins Auge. Die Abwehr des Mars/Neptun gegen eine aus dem Hintergrund lenkende und das Kollektiv beherrschende Ideologie (Skorpion als Herrscher von Haus zwölf, Pluto in zwei) zeigt überdeutlich an, welches Thema auch diese Wahl dominieren wird und was auf dem Spiel steht. Dieses sektenhafte Gebilde, das mittels der in den staatlichen Institutionen und Parteien organisierten Helfershelfer versucht, die Aufhebung bestehender Revier- sowie Rechtsgrenzen in Deutschland durchzusetzen, nimmt immer konkretere Formen an.

Darüberhinaus deutet auch die Waage-Sonne sowie die Venus als Herrscher von Haus zehn und sechs auf 6° Jungfrau (= Milieuwechsel) auf eine Strategie der Umschichtung und Neuordnung innerhalb kollektiver Revier- sowie Lebensumstände hin, so dass auch ein möglicher Regierungswechsel nicht gänzlich auszuschließen wäre.

Auffällig ist, wie siegessicher Martin Schulz in letzter Zeit auftritt, was durchaus auf eine schon jetzt beschlossene Strategie, Merkel zu opfern, hinweisen könnte (Mond auf 21°-23° Skorpion), um damit eine "von den Wählern" geforderte Veränderung im Berliner Politik- und Regierungsstil vorzutäuschen. Das bleibt abzuwarten.

In das Bild der planmäßigen Durchführung einer Revierbesetzung durch Pluto in Haus zwei gehört noch der in Haus zwölf auf 21° Skorpion isoliert stehende Mond. Als Herrscher der Bewegung des Krebs von Haus acht nach sieben offenbart die Gefangennahme des Mondes durch den Skorpion in Haus zwölf (das verdrängte, entmachtete Volk) die lebensfeindlichen, zerstörerischen Absichten einer plutonischen Propaganda und ihrer Machtbesessenheit.

Hier geht es um nichts anderes, als um die Verdrängung und Vernichtung der für die Gegenwart zuständigen Gestalt eines gewachsenen Daseins und Lebens, um das Herausreißen einer ursprünglichen Herkunftswurzel mitsamt aller früheren sowie zukünftiger Generationenfolgen, die auf dem spezifischen Kulturboden einer gemeinschaftlichen Bestimmungs- und Gattungsgestalt beheimatet sind.

Auch das im Mars/Neptun/Venus enthaltene Bild der Revierangst und Handlungslähmung derjenigen, die aus ihren Revieren, Ortschaften und Ansiedlungen gedrängt und vertrieben werden sollen, wird deutlich, als Reminiszenz an eine Erfahrung, die sich seit dem zweiten Weltkrieg in ihrer bis heute andauernden Schockwirkung tief ins Unbewusste der Deutschen eingebrannt hat.

Das Unheimliche, die Perversion der schon vielfach dargestellten Katastrophe der sog. Flüchtlingskrise ist die Erzeugung sowie die Instrumentalisierung und Ansiedlung von Flüchtlingsmassen (überwiegend aus islamischen Ländern) mit dem Ziel, die Gegenwart der Erscheinung der Europäer zu besetzen und diese in ihren eigenen Ländern zu verdrängen und heimatlos werden zu lassen.

Peter Scholl-Latour formulierte mit Blick auf die in den Migrationsgesellschaften sich anbahnenden Sozialkatastrophen den pointierten aber treffenden Satz: "Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta."

Der Kampf des Mars/Neptun gegen den Pluto in Haus zwei ist der alles entscheidende Konflikt. An vielen Stellen hat Wolfgang Döbereiner darauf hingewiesen, dass es die Mars/Venus/Neptun-Existenz- und Revierverlustkrisen sind, die es in letzter Konsequenz ermöglichen, dem chronisch gewordenen Zwang der übertragenen Verneinung einer plutonischen Informationslarve zu entkommen. Aus dieser Perspektive kann man hier durchaus von einer Schicksalswahl am 24. September sprechen, auch wenn das Schicksal der Deutschen weder von Frau Merkel noch von irgendeinem anderen BRD-Systemschergen abhängt, sondern einzig und allein von den Deutschen selbst. Denn sie sind es, die das Heraustreten aus dem BRD-Merkel-Geflecht, in welchem das Revier der eigenen Herkunft und Bestimmung nicht gewährleistet bzw. versagt und verneint wird (Pluto in Haus zwei), leisten müssen.

Hier scheint auch die andere, verborgene Wesensseite des Mond im zwölften Haus nochmals auf, der in der Rückerinnerung an die "Zeit vor der Zeit" diejenigen Ereignisse und Modelle aufzuspüren versucht, in denen das Leben verdrängt und der Zwang des Vollzugs der Verneinung des eigenen Daseins als Schuldspruch verhängt wurde. Die mit diesem Prozess verknüpfte Empfindungswelt eines jeden Einzelnen erzeugt in Summa die Bewegung eines gemeinschaftlichen unbewussten Lösungsgeschehens, das als Ausdruck eines wiedergewonnenen und erstarkten Selbstbewusstseins an eine Freiheit heranführt, die es zu ergreifen und zu verteidigen gilt.

Dass der in dem Pluto-Container mitsamt ihrem Anhang eingeschlossenen Machtelite unruhige Zeiten bevorstehen, darauf deutet die Einkreisung des Pluto in Haus zwei durch Neptun/Uranus (beide Herrscher von Haus drei) und des Saturn (Herrscher von Haus zwei), im ersten Haus stehend, hin. Neben der unsicheren und aggressiv gestimmten Revierumgebung des Mars/Neptun in Haus drei ist es der Saturn auf 22° Schütze in Haus eins auf einem Sonne/Uranus-Gruppenschicksalspunkt, der den Zusammenbruch des BRD-Merkel-Systems konkret und real durchführt. Das bringt auch die Jupiter/Uranus-Opposition mit ins Spiel, die den zwischen diesen beiden Planeten fehlenden Saturn als kollektives Geschehen eines Systemzusammenbruchs Erscheinung werden lässt.

Darüberhinaus weist das Saturn/Merkur-Quadrat nicht nur auf die rückläufigen Zustimmungswerte beider Kanzlerkandidaten hin, sondern von Seiten der Öffentlichkeit (Zwillings-Merkur als Herrscher von Haus sieben) auch auf eine glatte Ablehnung des Wahlsiegers, ganz gleich wer gewinnt.

Für die Deutschen wird es hinsichtlich des Saturn/Merkur darauf ankommen, das unterwürfige und in einer Fremdherrschaft verharrende, plutonische Larvendasein aufzugeben und innerhalb des eigenen Reviers in ein selbstständiges, dem eigenen Ursprung gemäßes Gestaltsein hineinzuwachsen.

Vorausschauend sei noch angemerkt, dass der Eintritt des Saturn in den Steinbock zwischen dem 20. und 24. Dezember 2017 - in Konjunktion mit der Weihnachtssonne - eine grundsätzliche, inhaltliche Neuausrichtung des Gegenwartsgeschehens in Richtung Einhaltung und Annahme von Bestimmungsgrenzen einleiten wird. Die ungeheure Zumutung für die in den europäischen Gärten gewachsenen Völker, sich dem Zwang der Modellbildung künstlich geschaffener Gesellschaftsformen unterwerfen zu sollen, wird dann noch stärker auf das öffentliche Bewusstsein einwirken.

Alle Europäer finden sich hier vor die Wahl gestellt, das eigene Dasein weiterhin aus der Bestimmung eines geistesgeschichtlich gewachsenen Kulturerbes gesichert zu sehen, oder sich widerstandslos als eine ins Nichts abgleitende, seins-vergessene Demenzkultur den Machenschaften und Slogans Ihrer Feinde zu unterwerfen und auszuliefern.

Es sind die auf der Basis des Uranus/Neptun im Steinbock/Saturn wirksamen Erfahrungen des historisch Gewordenen und seine Überlieferungen, die als Generationenerbe wiedererinnert und weitergegeben werden müssen, will man die Gegenwart von der Besetzung durch die illusionären Trugbilder einer pseudo-kulturellen und lebensfeindlichen Vorstellungswelt befreien.

 

© Günther Gerzmann 2017

25. April 2017

Einführung der Rundfunkgebühren

Einführung der Rundfunkgebühren

01. Januar 1976, 0.00h, Köln

Zuerst einige Eckdaten zur GEZ:

Die GEZ als Gemeinschaftseinrichtung von ARD, ZDF und Deutschlandradio mit Sitz in Köln wurde 1973 gegründet und nahm am

01. Januar 1976 ihre Arbeit auf. Die GEZ bestand bis zum

31. Dezember 2012.

Seit dem 01. Januar 2013 wird der Rundfunkbeitrag vom ARD/ZDF/Deutschlandradio-Beitragsservice eingezogen. Hierbei handelt es sich um eine nicht rechtsfähige Gemeinschaftseinrichtung, die unter der Branche "Inkasso" firmiert.


 

Aus der Vielzahl der Daten sticht der 01. Januar 1976 als Tag der öffentlichen Einführung der sog. Gebührenpflicht heraus. Was die juristische Form dieser Einrichtung und ihre gesetzliche Legitimation betrifft, so ist darüber schon genügend recherchiert und veröffentlicht worden. Auch wenn dieser Befund in der Deutung zunächst also vernachlässigt werden kann, so wird eine inhaltlich tiefergehende Analyse gerade diesen Aspekt in ein völlig anderes Licht rücken.

Schon im Waage-AC mit Venus in Haus drei im Skorpion wird das Thema des Bildempfangs - resp. der Bildausgabe - angesprochen, in einem direkten Austausch mit Pluto in Haus eins, der als Herrscher von Haus drei seinem Prinzip gemäß die Ausgabe derjenigen Bilder regelt, die über die Waage ins öffentliche Bewusstsein gebracht werden sollen.

Auch der in Haus drei von Skorpion und Steinbock eingeschlossene Schütze mit Jupiter in Haus sieben in Opposition zu Pluto steht hier sinngemäß für die Regelung des Empfangs ideologisch gefärbter, technisch-funktionaler Bildstrukturen, die dann als kollektive plutonische Leitmuster über die staatseigenen Rundfunk- und Fernsehanstalten als mediale Inszenierungen ins öffentliche Informationsfeld übertragen werden. So werden Trends geschaffen, Meinungen gebildet und Urteile übertragen, die als politischer Subtext auch in öffentlichen Diskussionen unterbewusst und damit nahezu widerspruchslos mitlaufen und weiter verbreitet werden. Eine Technik, die wie geschaffen ist zur Erzeugung und Lenkung öffentlicher Erregungszustände im Sinne kollektiver Befindlichkeiten. Je nach Motivlage rufen die ausgegebenen Bilder emotionale Reaktionen hervor, auch Angst und Stress etc. können beliebig heraufbeschworen werden.

Die Zahl derer, die sich als Reizleiter aus den plutonischen Übertragungsketten medialer Erregungsprogramme abzulösen beginnen, wächst jedoch zunehmend. Auch das gehört als Phänomen in den Kontext der immer größer werdenden Zahl sog. GEZ-Gebührenverweigerer.

Die Steinbock-Sonne sowie der Mond als Herrscher von Haus zehn im vierten Haus bilden den Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Nicht nur, dass die Bilder "frei Haus" in die Wohnstuben geliefert werden - es zeigt sich auch die Dramatik der Bedrohung einer gemeinschaftlichen Lebens- und Empfindungswelt, die unter dem permanenten Druck steht, sich der übertragenen und Stress erzeugenden Bildeindrücken rund um die Uhr erwehren zu müssen. "Abschalten" heißt hier die Devise. Denn in dem Moment, in dem die Einzelnen zum Empfänger von Übertragungen werden und diese buchstäblich als real - resp. wirklich - ansehen, ist das Leben innerhalb der Strukturen plutonischer Vorstellungsmodelle gefangen und eingeschlossen (Sonne/Pluto-Quadrat) und damit dem Vollzug der Regelungen staatlicher Ausübungsformen ausgeliefert (Saturn/Merkur-Opposition von Haus zehn zu vier).

Unter dem Zwang der Ausübung des Sozialen stehend (Saturn/Venus-Spiegelpunkt) gerät das Leben des Einzelnen damit verstärkt unter die bürokratische Kontrolle der Schaltzentren der Macht und ihrer institutionalisierten, tyrannischen Helfershelfer in den Parteien, Gremien und Verbänden etc., sowie weiterer Nutznießer und Parasiten am faulenden Organismus einer sich selbst zerstörenden Verdrängungsgesellschaft, die sich mangels intakter Abwehrkräfte gegen eine Vielzahl mediengesteuerter Informationsinfekte und ihre dramatischen Folgeerscheinungen immer weniger immunisieren kann.

Der Vorstoß des Bundesjustizministeriums, die Recherchen und Richtigstellungen alternativer Nachrichtenplattformen (noch rechtzeitig vor der nächsten Bundestagswahl) als "Fake News" zu diskreditieren, beweist einmal mehr, dass Deutschland unter die Vasallenherrschaft einer linksfanatischen Gesinnungsdiktatur gefallen ist, wie sie von Wolfgang Döbereiner im Text Die Inquisition der Gegenwart (Astrologisch-homöopathische Erfahrungsbilder, Bd. II) schon 1980 beschrieben wurde. Dieser Text sei jedem nochmal ans Herz gelegt, der die Funktionsweise der Steuerung heutiger Mediengesellschaften in punkto Meinungsdiktatur noch besser verstehen möchte.

Der Versuch der Steinbock-Sonne in Haus vier und des Saturn im zehnten Haus, die seelischen Inhalte einer Form des Gemeinschaftlichen nach eigenem Gusto manipulieren und umgestalten zu können, scheitert am Veto der Mars/Neptun-Opposition sowie am Uranus/Saturn-Quadrat. Der in Diensten des Neptun und als Herrscher von Haus sieben und acht in Haus neun stehende Mars bringt die aus den Konzepten der Vorstellungswelt des Sonne/Pluto ausgeschlossenen und verdrängten Bilder, Eigenarten und Gestalten wieder ins öffentliche Bewusstsein (Mars-Spiegelpunkt Sonne/Pluto), macht sie anschaulich (Mars/Jupiter-Spiegelpunkt) und wahrnehmbar. Zusätzlich werden auf Basis der Veränderlichkeit neptunischer Bedingungen und Umstände diejenigen Strategien und Funktionen des Skorpion und des Schützen durchkreuzt und aufgehoben (Neptun in Haus drei im Spiegelpunkt zu Jupiter), die über eine zwanghafte und permanente Wiederholung ausgewählter, systemrelevanter Fakten, News und Kommentare den reibungslosen Ablauf der Erhaltung des eigenen Modells garantieren sollen.

Ähnliches zeigt sich auch im Uranus/Saturn-Quadrat mit Uranus als Herrscher von Haus fünf im zweiten Haus, der bereitsteht, die Strukturen des plutonischen Informationsgeflechtes aufzuheben und zu entmachten, um die ideologisch besetzten öffentlichen Räume und Reviere vom Zwang der Diktate staatlicher Regelungen und Systeme zu befreien. Eine solche Befreiung in sich selber zu vollziehen ist eine unumgängliche Voraussetzung für all diejenigen, die aus dem informationsgesteuerten Dämmerzustand einer bewusstseinslosen Kollektivlarve erlöst werden wollen, hin zu einer Wiederanknüpfung an eine Empfindungswelt, die das Wesenhafte der Bestimmung des eigenen Daseins wieder lebendig werden lässt. Noch strömen die Zeit und ihre Bestimmungsgestalten als Schicksale in die Räume der Gegenwart ein. Noch sind diese Quellen nicht versiegt.


 

Ergänzung:

Der im Januar 2018 erreichte Milieuwechselpunkt von 0° Widder läutet eine weitere 7-jährige Mars/Neptun-Phase ein, was auf eine erneute Veränderung der Umstände im Sinne einer schleichenden Auflösung der "öffentlich-rechtlichen" Funktion der GEZ hinweist. Die Forderung nach einer weiteren Erhebung, oder sogar die Verschärfung des Zwangs zur Gebührenpflicht (alias Mars/Pluto) lassen sich dann - nicht nur auf der juristischen Ebene - nur noch schwer vermitteln. Der 0° Widder-Punkt als Initialzündung für Mars/Neptun spricht dafür, dass die Betreiber der Rundfunkanstalten sich mit einer zunehmend größeren Öffentlichkeit konfrontiert sehen, die Front macht gegen eine, für den Erhalt des Systems unverzichtbare Institution.

Da sich trotz Androhung verschiedener "Maasnahmen" der Einfluss freier/alternativer Medien auf die Gesellschaft noch verstärken wird, geraten die staatlich kontrollierten Medienorgane - und damit auch der GEZ-Beitragsservice - erheblich unter Druck.

Die über den Gruppenschicksalspunkt 4,5° Widder zum wiederholten Male ausgelöste Mars/Neptun-Opposition im Frühjahr 2019 setzt erneut einen Auflösungsprozess in Gang, der sich als Trend weiter fortsetzt und mit der ersten Auslösung des Mars Mitte 2020 sowie der ein Jahr später folgenden Neptun-Auslösung in Haus drei nicht aufzuhalten ist.


 

© Günther Gerzmann, 2017

27. März 2017

Vereidigung Donald Trump

Vereidigung Donald Trump

20.01.2017, 12h EST, Washington DC, USA

 

Dass die erste öffentliche Rede von Donald Trump als neuer Präsident der USA für Aufregung sorgen würde, war vorhersehbar. Nach der klaren Wählerabsage an die Repräsentanten der alten Machtstrukturen in Washington hat Trump die Gunst der Stunde genutzt und zu einem Rundumschlag ausgeholt, der in den "Eliten" noch lange nachklingen wird.

Wie stark das von dieser Rede ausgesendete Signal auf die politisch-ideologischen Grundpfeiler der "westlichen Wertesysteme" immer noch einwirkt, lässt sich täglich in der Berichterstattung und den Kommentaren einschlägiger Medien nachlesen. Über die für Donald Trump kontinuierlich ansteigenden Zustimmungswerte schweigt man sich dort allerdings weitestgehend aus. Stattdessen wird wiederholt auf ein mögliches Amtsenthebungsverfahren hingewiesen, was einem Putschversuch seitens derjenigen Kräfte gleichkäme, die Trump in seiner Rede als die alte Machtelite gezielt ansprach und auch noch als "US/Volksschädlinge" öffentlich brandmarkte und bloßstellte.

Sofern die Inhalte/Konstellationen des Vereidigungs-Radix grundsätzlich für den Gesamtverlauf der Amtszeit Donald Trumps anzusehen sind, ist es im Sinne einer tagespolitischen Aktualität nicht auszuschließen, dass mit dem Transit der Sonne über den Uranus in Haus zwölf (ca. 10./11. April) ein weiterer Vorstoß in Richtung Amtsenthebung vorgenommen werden könnte.

Der im Septarrhythmus (pro Haus sieben Monate) im direkten Überlauf Anfang Mai 2017 ausgelöste Uranus lässt vermuten - bei einem gleichzeitigen Sonne-Transit über den Aszendenten zwischen dem 4. und 6. Mai - dass die Claqueure der Anti-Trump-Proteste noch einmal lautstark versuchen werden, sich in Stellung zu bringen. Die über den Mars als zweiten Phasenherrscher zeitgleich mit Uranus stattfindende Saturn-Auslösung (Mars-Quadrat-Saturn in Haus acht) macht deutlich, wie hochexplosiv die Stimmung dann aufgeladen sein wird (indirekte Konjunktion Saturn/Uranus). Ob die pro Donald Trump agierenden Hintergrundkräfte sich allerdings jetzt schon als dermaßen schwach erweisen, einer solchen Feindschaftserklärung nicht mit einer angemessenen Abwehrstrategie entgegentreten zu können, erscheint höchst unwahrscheinlich und muss abgewartet werden. Der Kampf hat gerade erst begonnen.

Das Radixgeschehen bringt die von Donald Trump angekündigten Veränderungen/Umwandlungen dezidiert zum Ausdruck. Allein die Stier/Waage-Venus als Herrscher von Haus eins und sechs im elften Haus, sowie die - der alten Tierkreisstruktur gemäße - kardinale Wassermann-Sonne in Haus zehn, weisen deutlich in Richtung Aufhebung bestehender Umstände und ihrer Regelungen, die als kollektive Leitmuster das Dasein des ursprünglich Gewachsenen innerhalb des Lebens jedes Einzelnen verhindern und zerstören sollen.

Dermaßen in die Enge getrieben ist es nur eine Frage der Zeit, bis die individuellen resp. gemeinschaftlichen Selbsterhaltungstriebe und

-instinkte in einen Abwehr- und Verteidigungsmodus übergehen, der allein unter politisch-rationalen Gesichtspunkten nicht zureichend erklärt werden kann. Hier geschieht mehr; hier scheinen tieferliegende, mithin transzendente Reflexe auf, die auf das Vorhandensein immer noch intakter und unverbrauchter Erneuerungsenergien hindeuten (Uranus im Widder in Haus zwölf), die für den kontinuierlichen Erhalt eines Kultur- und Identitätsbewusstseins unverzichtbar sind.

Dahingehend scheint Donald Trump mit seiner Rede - wenn auch unbeabsichtigt - gerade bei denjenigen etwas angestoßen zu haben (auch außerhalb der USA), die sich aus den Zwängen der Umstände sozial-staatlicher Repressionen und ihrer sklavischen Funktionsweisen befreien wollen (Saturn/Venus-Quadrat, Saturn/Merkus-Spiegelpunkt).

Die vor allem in den westlichen Systemmedien so oft zitierte Schockwirkung dieser Rede ist auf den fast gradgenauen Uranus/Neptun-Spiegelpunkt sowie die Umkehrung der Stellung beider Planeten in den Häusern zurückzuführen (Neptun in Haus elf, Uranus in Haus zwölf). Also das Aufdecken sowie - mit Mars als Herrscher von Haus zwölf in Haus elf im Verbund - das Hochbringen eines bis dato verdeckten und im Verborgenen stattfindenden Geschehens, das mit Hilfe des Jupiter als Herrscher von Haus acht in Haus sechs in die Wahrnehmung des öffentlichen Bewusstseins gebracht wird. Die Angst bestimmter Kreise der Macht vor solchen Enthüllungen ist mit Händen zu greifen, wenn man sieht, dass Pluto im Quadrat zu Uranus/Neptun dermaßen in die Zange genommen wird, dass alles noch unter der Macht seiner Regie Stehende regelrecht weggespült wird (siehe hierzu auch: Pluto auf 17° Steinbock!). Die unter der Maske wechselhafter Erscheinungen verborgene Tyrannis wird demaskiert (Uranus/Pluto) und verliert angesichts der in den alten Kulturen wieder erwachenden Selbstbehauptungskräfte und -energien seine dämonische Macht. Ein Prozess, der selbst nach einem erfolgreich durchgeführten Umsturz der jetzigen US-Regierung nicht mehr rückgängig gemacht werden könnte.

Der von Donald Trump auch in seiner Antrittsrede so oft verwendete Slogan "America first!" wurde ihm vielfach als Anlehnung an die Rhetorik des nationalsozialistischen Deutschland und seiner damaligen politischen Stellvertreter zum Vorwurf gemacht. Selbst die Pöbeleien und Anspielungen der Presse auf Trumps deutsche Abstammung sind nicht ausgeblieben. Dass es unverkennbare Parallelen in der Konzeption und geistigen Ausrichtung zwischen der Rede Trumps und einer im Jahre 1933 von Martin Heidegger während einer NS-Wahlkundgebung gehaltenen Ansprache gibt, belegen die folgenden zwei Zitate aus dieser Kundgebung:

"Nicht Ehrgeiz, nicht Ruhmsucht, nicht blinder Eigensinn und nicht Gewaltstreben, sondern einzig der klare Wille zu unbedingter Selbstverantwortung im Ertragen und Meistern des Schicksals unseres Volkes forderte vom Führer den Austritt aus der Liga der Nationen. Das ist nicht Abkehr von der Gemeinschaft der Völker, im Gegenteil: Unser Volk stellt sich mit diesem Schritt unter jenes Wesensgesetz menschlichen Seins, dem jedes Volk zuvorderst Gefolgschaft leisten muss, will es noch ein Volk sein."

"Unser Wille zur völkischen Selbstverantwortung will, dass jedes Volk die Größe und Wahrheit seiner Bestimmung finde und bewahre. Dieser Wille ist höchste Bürgschaft des Friedens der Völker, denn er bindet sich selbst an das Grundgesetz der mannhaften Achtung und der unbedingten Ehre."

In beiden Reden wird genau das zur Sprache gebracht, was im Sinne einer political correctness aus den aktuellen Analysen sämtlicher gesellschaftspolitisch relevanter Fragen ausgeschlossen und verbannt wird. Auch das gehört zu den Kennzeichen einer Uranus/Neptun-Symptomatik als Ausdruck der Angst vor der Wahrnehmung einer verdrängten Wahrheit, die angesichts eines aktuell in Europa stattfindenden Identitäts- und Glaubenskrieges jeden Einzelnen dazu herausfordert, sein Eigenleben im Rahmen des Ursprungs der eigenen Bestimmung als Schicksal zu finden und anzunehmen, oder sich selbst im Fremden zu verlieren und unterzugehen.

Dass nun ausgerechnet von einem US-Präsidenten als Repräsentant einer multinationalen Mischkultur ein solches Signal in die Welt gesendet wird, erscheint zunächst befremdlich. Aber auch wenn die Amerikaner im Gegensatz zu den Deutschen ein in der Neuzeit künstlich geschaffenes Volk sind (die indianischen Ureinwohner ausgenommen), so fand seit Gründung der USA - wenn auch nur als ein gesellschaftspolitisches Oberflächenphänomen - ein Vergemeinschaftungsprozess statt, der dem Anschein nach ein identitätsstiftendes Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Individuen ermöglichte.

Hier jedoch zeigt sich vom Ausgangspunkt her der fundamentale Unterschied zwischen der Trump- und der Heidegger-Rede. Denn Heidegger rührt angesichts der deutsch-europäischen Historie an einer geistesgeschichtlich viel tiefer liegenden Substanz. Auf der anderen Seite darf im Radix der Trump-Vereidigung nicht übersehen werden, dass im Bilde des Uranus/Neptun auch in vielen Amerikanern eine ins Unbewusste zielende, tiefe Erinnerung wachgerufen wurde. Ein Befund, der den linksextremistischen Identitätsverweigerern mit Sicherheit nicht gefällt. Bleibt zu hoffen, dass auch diese Gruppierungen einmal den Mut aufbringen werden, sich von ihren ohnehin schon ins Wanken geratenen destruktiven Vorstellungsmodellen und Gesellschaftsexperimenten loszusagen und das durch Uranus/Neptun unaufhaltsam in Bewegung geratene in sich wahrzunehmen beginnen. Allein die Erkenntnis, dass sie gegen die alteingesessenen Kulturen in Europa in einem absurden Krieg zu Felde ziehen, den sie nicht gewinnen können, ist schon einen Schock und eine Schrecklähme wert. Dem schließen sich Heilung und Neuwerdung an.

Natürlich macht Uranus/Neptun als Konstellation weder vor einer linken, noch einer rechten Anhängerschaft halt. Insofern mag jeder an sich selber feststellen, ob er - um im Bilde zu bleiben - eine linksseitige oder eine rechtsseitige Lähmung in sich aufsteigen fühlt. Nicht nur auf symbolischer Ebene als zwei sich ausschließende, gegensätzliche Denkweisen, sondern auch als Wahrnehmung des eigenen Verhältnisses gegenüber einer ursprünglichen Wahrheit, die mit der eigenen Schicksalsbestimmung noch kompatibel ist oder sich von dieser lossagen will. Hier scheiden sich die Geister.

Welche dieser beiden Optionen die wahrheitsgemäßere und damit tauglichere zur Eindämmung einer immer brutaler sich ausweitenden Kulturverstümmelung tatsächlich ist, hängt im Wesentlichen davon ab, die im Kulturerbe der Vergangenheit jedes einzelnen Volkes traditionsgemäßen Deutungsschlüssel der eigenen historischen Überlieferungen wiederzufinden und für den Prozess der Entwicklung zukünftiger souveräner Gesellschaftsformen zur Anwendung zu bringen.

 

© Günther Gerzmann, 2017

 

Nachtrag

28. März 2017

 

Der Steinbock-MC mit Saturn im achten Haus am Beginn der Rede steht stellvertretend für die alten Machtstrukturen. Die Wassermann-Sonne in Haus zehn sowie das Uranus-Quadrat zum MC und zum Pluto im Steinbock in Haus neun deuten schon auf die Veränderungen/Umschichtungen dieser Strukturen hin. Eine Metamorphose (Saturn/Merkur-Spiegelpunkt), die nach Ausschaltung der alten Machtgefüge mitsamt ihren plutonischen Organisationsgeflechten (Uranus/Pluto) eine die gegenwärtigen Zeitumstände verändernde Bestimmungsform zustande kommen lässt (Jupiter als Herrscher von Haus acht in Haus sechs).

Als die mundan erstrangigen Prinzipien bewirken Uranus und Neptun auch eine Umgestaltung des Saturn mit dem Ergebnis, dass dieser - im bildhaften Sinne - am Schluss der Rede ein anderer war, als vor und während der Rede. Schaut man nämlich auf die Redezeit von ca. achtzehn Minuten, so ist der 26° Steinbock-MC um ca. 4,3° auf die 0° Wassermann und damit auf die Sonne weiter gewandert. Verschiebt man den MC gemäß der Formel ein-Grad-gleich-ein-Jahr, so sind die Geschehnisse der kommenden vier Jahre wie in einem Zeitraffereffekt an der Verschiebung des MC dieser Antrittsrede ablesbar. Vorausgesetzt, dass alles trotz vorhersehbarer Widerstände glatt läuft. Denn der noch bis Juni 2018 im Quadrat zur Sonne in Haus zehn laufende Uranus lässt notgedrungen an einen geplanten Umsturz (der Königssturz) denken. Bleibt die Frage, wer einen solchen verantworten und durchführen will und kann, ohne die USA in eine noch tiefere als die vor der Wahl Donald Trumps bestehende Krise zu stürzen.

 

© Günther Gerzmann, 2017

 

02. Januar 2017

Pluto auf 17° Steinbock

Zum Jahresbeginn 2017 überläuft Pluto den Mars/Saturn-Gruppenschicksalspunkt auf 17° Steinbock. Ein Blick ins Radix der Pluto-Entdeckung macht deutlich, wie entscheidend die Summe dieser Konstellation für den weiteren Verlauf des Jahres und die vor uns liegenden Entwicklungen tatsächlich ist.

Fest steht, dass mit Erreichen dieses Gruppenschicksalspunktes die seit 1930 zementierten Machtstrukturen des militärisch-industriellen Komplexes sich einer noch nie dagewesenen Existenzkrise und Infragestellung gegenübergestellt sehen. Auch der über die technischen Medien geführte Informationskrieg zwischen Wahrheit und Lüge in den Parlamenten und Parteien, in Kirchen, in der Kunst, der Medizin usw. - praktisch die Summe sämtlicher fake-news der Moderne und ihres "way of life", sie alle stehen nun an einem Punkt der Abrechnung, an dem sie gezwungen sind, die verheerende Bilanz ihrer Zerstörungen und Manifestationen anzuschauen.

Es ist die Krise sämtlicher bis heute angewachsener kollektiver Verdrängungen und Psychosen, der Zerfall eines - mit Blick auf Deutschland und Europa - gegen sein Prinzip entarteten und in seiner seelischen Tiefenstruktur deformierten, zerrütteten Kulturkörpers. Der Pluto als Informationsträger und Schaltstelle eines Programms, das die Ausschaltung der Freiheit der Natur und des Menschen im Weltformat koordiniert und lenkt, ist an eine Grenze gestoßen, die ihn davon abhält, noch tiefer in die Ordnung der Gestalt des natürlich Gewachsenen einzugreifen. Die Vorstellungen und die Absichtshaltung des Machens und Wollens, die Pläne zur Herrschaft über eine künstlich geschaffene neue Welt, als Gegenentwurf zu den geschichtlich-historischen Ursprüngen alter Kulturseelen - all das bricht zusammen. Auch wenn die bestehenden Systeme mit aller Macht und noch mehr Repressionen erhalten bleiben sollen - dagegen anzukämpfen ist sinnlos. Es sind die durch den Asphalt durchbrechenden kleinen Triebe, an denen die Tyrannen und ihre Planungen und Projekte scheitern. Auch in den Einzelseelen sind derartige Regungen immer deutlicher wahrnehmbar, wo der Trieb, das Wesentliche in sich durchbrechen zu lassen, zum alles entscheidenden Faktor des eigenen Daseins und des eigenen Überlebens wird.

Die Krise des Pluto kann also auch individuell dazu genutzt werden (je nach Lage im Geburtsbild), sich dem Zwang der Selbstverhinderung durch übertragene, bestimmungsfremde Vorstellungsmodelle und -strukturen zu entledigen, um wieder frei zu werden für einen eigenen Schicksalsweg. Nur so können auch die Deutschen den ihnen (und den Europäern) aufgezwungenen Kulturkampf bestehen und der immer größer werdenden Gefahr physischer Gewaltkonfrontationen auf den Straßen effektiv begegnen. Es wird nicht noch einen 8. Mai geben, zumal der Kampf im eigenen Revier geführt wird, was strategisch gesehen ein gewaltiger Vorteil ist. Das hat schon Varus und seine Legionen den Kopf gekostet.

Auf politischer Ebene deutet der Mars/Pluto auf 17° Steinbock in Haus vier im Entdeckungs-Radix auf innenpolitische Machtkämpfe sowie den Verlust der inneren Sicherheit und damit den Zusammenbruch all derjenigen Staaten und Regierungen hin, die nach dem teile-und-herrsche-Prinzip (Saturn/Uranus) als die oberste Maxime eines One-World-Order-Regimes (Pluto in zehn) organisiert sind. Ein Schelm, wer dabei an die Primaten im Berliner Regierungszoo denkt. Beruhigend zu wissen, dass diese nicht aus sich, sondern nur solange leben, wie sie gefüttert werden. Das zu begreifen und zu erkennen, von welcher Substanz sie sich ernähren, kann ein wichtiger Schlüssel zu ihrer Beseitigung sein.

Diesbezüglich sei noch auf die Parallele zwischen dem aktuellen Pluto-Transit und der Auslösung der Sonne im Januar/Februar 2017 im Radix der Reichtstagseröffnung hingewiesen. Auch der Mars-Überlauf über die 12°/13° Fische im Spiegelpunkt zu Uranus/Pluto (1.-5. Januar 2017) sowie die Mars/Uranus-Konjunktion im Spiegelpunkt zu Neptun und im Quadrat zu Pluto (ca. 25. Februar bis 4./5. März) deuten auf mehr als instabile Verhältnisse mit einem revolutionären Charakter hin. Neben der bis dahin in den USA neu installierten Trump-Administration lässt sich auch an die Gefahr eines immer noch möglichen militärischen NATO-Russland-Konflikts denken.

Diese Konstellation gibt außerdem noch einen Hinweis auf eine weiterhin eklatante Erdbebengefahr verstärkt in den davon ohnehin schon in Mitleidenschaft gezogenen Gebieten.

Als ein äußerer Hinweis auf die im Zusammenhang mit Pluto abzusehenden Umwälzungen konnte man am 17. November 2016 folgenden Videotext auf N-tv lesen:

"Was trägt Pluto unter dem Herzen? Die auffällige Herzstruktur auf dem Zwergplaneten Pluto deutet auf einen unterirdischen Ozean. Das berichtet ein US-Forscherteam von der Universität von Kalifornien in Santa Cruz im britischen Fachblatt Nature. Die eine Häflte des Herzens, die als Sputnik Planitia bezeichnet wird, hat Pluto demnach aus seiner ursprünglichen Position gedreht. Die Studie gibt früheren Spekulationen über einen unterirdischen Ozean auf dem Eiszwerg neue Nahrung."

Eine Gemeinsamkeit zwischen Pluto und dem Herzen ist in der Spiegelung zwischen Skorpion (Pluto) und Löwe (Sonne) durchaus gegeben. Allerdings nicht in dem Sinne, dass Pluto selber über Herzkräfte verfügt, die von der energetischen sowie der organischen Struktur her im Löwen angelegt sind. Die Frage also, was Pluto unterm Herzen trägt, ist - als Symbolon gefasst - ein durchaus sinnvoller Aspekt im Hinblick auf die jetzt stattfindenden historischen Umwälzungen und Gleichgewichtsverschiebungen in den Gefügen der Macht.

Unter den Ruinen und der Totenasche zweier Weltkriege regt und bewegt sich etwas, das nicht nur Pluto, sondern auch seine Vasallen aus ihrer ursprünglichen Position gedreht hat. Wen das beunruhigt, der gehört zur Spreu. Die anderen sind diejenigen, die aus dem Zwang der Monotonie ihrer Angst ausbrechen, in der Hoffnung und der Gewissheit auf einen Wandel, der die in den Individuen verschütteten, lichteren Kräfte wieder aufsteigen lässt.

 

© Günther Gerzmann, 2017

 

Ergänzung:

Der erste Überlauf des Pluto über 17° Steinbock fand bereits im März 2016 statt. Somit ist der Zeitraum von März 2016 bis Januar 2017 als Geschehen in die Deutung mit einzubeziehen.

29. Dezember 2016

Die Entdeckung des Pluto

Entdeckung des Pluto, 21. Januar 1930, 21.59h MST, Flagstaff-Arizona

Im März 1930 ging die Nachricht von der Entdeckung des Planeten Pluto durch die Weltpresse. Obwohl im Jahre 1902 dieser Planet von Dr. Percival Lowell schon entdeckt bzw. berechnet wurde, gilt auf Grund der Datierung einer Photoplatte des Lowell-Observatoriums in Flagstaff (Arizona) der 21. Januar 1930 als das eigentliche Datum seiner Entdeckung. Die Diskussion, welchem Tierkreiszeichen Pluto zuzuordnen sei, wurde von den damaligen Astrologen kontrovers geführt. Bis zu diesem Zeitpunkt galt die tatsächliche Enfernung eines Planeten von der Sonne als das entscheidende Kriterium der Zuordnung.

Ausgehend von der Löwe-Sonne als das bei den Alten alles beherrschende kardinale Prinzip, entsteht die in Richtung der Jungfrau/Waage usw. verlaufende Tierkreisstruktur der Planeten und ihrer Herrschaft über die jeweiligen Zeichen. Schaut man also von 0° Löwe ausgehend auf die bis zum Steinbock-Saturn als "Hüter der Schwelle" hinaufreichende Planetenreihe, so fällt auf, dass in der absteigenden Bewegung der linken Tierkreishälfte, also ab 0° Wassermann, die Planeten (mit Ausnahme der Sonne) im Sinne einer Spiegelung ihrem jeweiligen zweiten Domizil zugeordnet wurden (also Saturn im Wassermann, Jupiter in den Fischen, Mars im Widder etc.). Das erklärt auch den ursprünglichen Gebrauch der 0° Löwe/0° Wassermann-Achse als die kardinale Spiegelachse, was allerdings zur Folge hatte, dass die kardinale Horizontalachse des Tierkreises die Stier/Skorpion-Achse war, also alle Zeichen im Uhrzeigersinn um ein Haus verschoben gedacht werden müssen. Das scheint auf den ersten Blick befremdlich und wirft Fragen auf.

Wir berühren hier - aus astrologischer Sicht - den mythologischen Gehalt alter Sonnenreligionen und Bildkulturen mit ihrem untrügerischen Blick für die inneren Zusammenhänge zwischen der Ordnungsstruktur unseres Planetensystems und dem Leben auf der Erde. Dazu später an anderer Stelle mehr.

An der oben beschriebenen Logik der Zuordnung der Planeten zu den Tierkreiszeichen hielt man auch noch fest, als es darum ging, die beiden transsaturnischen Planeten Uranus (entdeckt 1781) und Neptun (entdeckt 1846) ins astrologische System einzufügen. Nachdem also Saturn im Wassermann durch Uranus und Jupiter in den Fischen durch Neptun ersetzt wurden, stellt sich die Frage, warum Pluto als der nächste hinter Neptun liegende sonnenfernste Planet nicht dem Widder, sondern dem Skorpion - also noch vor Jupiter und Saturn liegend - zugeordnet wurde.

Es erweckt aus heutiger Sicht den Anschein, als würde nicht nur auf symbolischer Ebene in eine bestehende alte Ordnung - von welcher Seite auch immer - eingegriffen. Die zeitgleich in der Wissenschaftsentwicklung hervortretenden Möglichkeiten des Bomben- und Atomzeitalters, die Freisetzung, Verdichtung und Dienstbarmachung plutonischer Zerstörungsenergien verhalfen den damaligen Kriegshetzern und ihren Armeen dazu, die mit ihrem Geld geschaffenen Waffen und Kriegstechnologien im planetarischen Maßstab todbringend einzusetzen. Immer noch schweben die Schatten der Opfer von Dresden, Hiroshima und Nagasaki über den Häuptern der sog. Siegermächte und ihrer Vasallen.

Angesichts der Gewalt der damalig explosiven Ereignisse denkt man auch hier reflexartig an die verheerende Entfesselung marsisch-plutonischer Feuerkräfte, die als Element den Widder, als strategische Zerstörungsmittel zur gewaltsamen Durchsetzung einer politischen Ideologie, die über Leichen geht, jedoch dem Skorpion zuzuordnen sind. Im Sinne einer inneren Verwandtschaft beider als ursprüngliche Marszeichen schließt das eine das andere jedoch nicht aus und für die Kaste der Blutvergießenden und ihrer Opferkriege sind beide Prinzipien seit jeher unverzichtbar. (Als kurze Anmerkung sei hier nur darauf hingewiesen, dass die Konstellation Mars-Pluto im Kontext menschlicher Regungen, Leidenschaften und Affekte nicht ausschließlich auf physische Gewalt- und Schmerzerfahrungen reduziert werden kann, zumal dann nicht, wenn noch Ausgleichs- und Bereinigungskonstellationen als individuelle seelische Komponenten hinzutreten.)

Diese aus der jüngeren politischen sowie technologisch-wissenschaftlichen Geschichte genommenen Beispiele machen deutlich, dass die damalige Diskussion über die Zuordnung des Pluto ihre Berechtigung hatte. Letztendlich hat die Skorpion-Fraktion mit dem nicht unerheblichen Argument des mundan achten Skorpion-Hauses als das klassische Todeshaus (im Sinne des Hades-Mythos) durchgesetzt. Gestorben wird allerdings auch in den anderen Häusern, sowie umgekehrt auch die im achten Haus stehenden Planeten als Anlagen gelebt werden müssen.

Zurückkehrend zum Horoskop der Pluto-Entdeckung und damit zur Münchner Rhythmenlehre sieht man einen Pluto im zehnten Haus in Opposition zu Mars in Haus vier, sowie eine Sonne/Merkur-Konjunktion im Wassermann in Haus fünf. Das Hauptmerkmal ist also das Erschaffende/Schöpferische und mit Steinbock als Herrscher von Haus fünf und einer Wassermann-Sonne in fünf wird demnach ein Saturn/Uranus erschaffen. Die im Saturn/Uranus-Quadrat sich ausdrückende Unvereinbarkeit von Haus vier zu Haus sieben beruht wohl u.a. darauf, dass die für das Leben notwendige Gestalt des Daseins als zeitliches Geschehen der Gegenwart ins zwölfte Haus verdrängt und somit nicht verfügbar ist (Neptun als Herrscher von sieben im zwölften Haus). Wie ein Riss in der Gestalt der Welt (Saturn-Uranus), durch den die Zeit abfließt ins Namenlose des zwölften Hauses, in die Vorräume der Zeit, losgelöst von den Formen der Endlichkeit und ihrer Erscheinungsweisen in der Welt, die das Leben braucht, "um den Gebärenden eine Heimat zu geben" (Wolfgang Döbereiner).

Damit fehlen der Sonne und dem Merkur in Haus fünf die Anschlussmöglichkeiten an ein dem Eigenleben gemäßes, adäquates Zeitgeschehen. Das ist der Moment der Einschaltung des Pluto im Krebs in Haus zehn. An die Stelle der Schicksalsbestimmung eines echten, ursprünglichen Lebens wird eine gegen das Leben selbst gerichtete Vorstellung als Modell einer Ideologie gesetzt (Opposition Mars-Pluto). Der Mars/Saturn-Gruppenschicksalspunkt auf 17,5° Steinbock ist hier durchaus noch wirksam und lässt die auf Vernichtung und Zerstörung zielenden Planungen und Strategien erkennen, die sowohl im ersten als auch im zweiten Weltkrieg auf europäischem Boden durchgeführt wurden. Nicht zu übersehen ist in diesem Zusammenhang auch der Venus/Neptun/Jupiter-Spiegelpunkt sowie der Mond auf 8° Skorpion in Haus zwei, der noch im Orbis eines Saturn/Mondknoten-Gruppenschicksalspunktes unmissverständlich darauf hindeutet, dass die plutokratischen Mächte den an ihre Dämonen zu entrichtenden Blutzoll der zahllos im Kriege zu Tode gebrachten Unschuldsopfer billigend in Kauf nahmen. Auch das Bild der Anweisung des Pluto zur Zerstörung der Ansiedlungen und Orte (Skorpion als Herrscher von Haus drei löst Haus zwei aus), die Verwüstung des Gestalthaften alter gewachsener Kultur- und Lebensräume (Waage-Venus als Herrscher von Haus zwei im Steinbock in Haus fünf) ist ablesbar. Dieses Vorgehen der Natur- und Weltzerstörung kennzeichnet auf tragische Weise auch heute noch die Herrschaft und die Politik des plutonischen Wissenschafts- und Atomzeitalters als "ein Werk der Titanen und ihres unersättlichen Hungers nach Energie" (Ernst Jünger). Aber um welchen Preis?

Als Gottheit wird Pluto in der Mythologie auch noch als Spender des Reichtums und des Überflusses bezeichnet. Auf den ersten Blick deutet das Identisch-sein einer Gottheit mit zwei so unterschiedlichen Herrschaftsbereichen auf einen zwiespältigen Doppelcharakter hin. Die Vorstellungen eines Jenseits, das mit ungeheuren Reichtümern und Schätzen aufwartet, sind in nahezu allen Kulturen verbreitet. Auch die Schätze im Himmel, von denen Christus spricht, befinden sich "jenseits der Zeitmauer" (Ernst Jünger), auch wenn sie im Diesseits erworben werden müssen. Das sind Chiffren für die metaphysische Teilhabe des Menschen am Reichtum des Seins.

Die Plutokratie im Sinne der Macht des Geldes zeigt die andere, physische Seite dieser Medaille. Auf dem amerikanischen Dollar kann man lesen: IN GOD WE TRUST. Bekanntermaßen steht dieser GOD für: Gold, Öl und Diamanten. Alle drei zur leiblich-physischen Ausstattung und Erhaltung des Planeten gehörenden Materialien müssen aus der Tiefe der Minen und Stollen sowie den tieferliegenden Erdschichten hervorgeholt werden. Ein Reichtum also, der im Gegensatz zu den Himmelsschätzen, von denen Christus spricht, direkt aus der Hölle genommen ist, sofern diese - in Anlehnung an den Hades-Mythos - als eine innerirdische Unterwelt vorgestellt wird. Wer nach diesen Schätzen gräbt und sich eines solchen Reichtums als Mittel der Ausübung von Macht bedient, hat damit sprichwörtlich seinen Pakt mit dem Teufel geschlossen, der als Tribut immer das Blut und die Seele der Menschen fordert. Dass das Geld der Plutokraten die Welt regiert ist also nur die eine Hälfte der Wahrheit. Die andere Hälfte ist die Antwort auf die Frage, wer über die Plutokraten regiert. Das Finden und Aussprechen dieser in vielerlei Hinsicht zu gebenden Antwort ist ebenso auf der Ebene der Chiffren angesiedelt, die wie ein metaphysisches Losungswort in die Gegenwart herübertönt und von der Sprache als Gleichnis aufgefangen werden kann. Auch das ist eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit, sich der Einflussnahme gegenüber der noch unerlösten, dunklen Wesensseite des Pluto zu erwehren.

Wer also angesichts der heutigen in globalem Maßstab zu beobachtenden unvorstellbaren Katastrophen noch Schlimmeres zu verhindern sucht, der sollte nicht mehr nur Fragen stellen, sondern - auch um seiner selbst willen - Antworten geben, die heute dringender denn je von jedem Einzelnen verlangt werden.


 

© Günther Gerzmann, 2016

08. November 2016

Zur US-Präsidentschaftswahl 2016

Donald Trump, 14. Juni 1946, 10.49h EDT in New York

Hillary Clinton, 26. Oktober 1947, 08.02h CST in Chicago

Gegen Ende des laufenden Wahlkampfes in den USA wurden Gerüchte laut, dass das Ergebnis zu Gunsten von Hillary Clinton manipuliert werden könnte. Donald Trump selbst hat in mehreren öffentlichen Veranstaltungen darauf hingewiesen.

Verschiebt man im Trump-Radix den MC von 23° Stier um ein Grad pro Jahr, so kommt man mit 70 Jahren (Trump wurde am 14.06.1946 in New York geboren) auf die 3° Löwe, während er gleichzeitig im 7er-Rhythmus sowohl über die 0° Krebs als auch über den Jupiter Spitze Haus drei läuft. Zusätzlich bildet der laufende Jupiter auf 12,7° Waage vom zweiten Haus aus ein Quadrat zu Merkur in elf (als Herrscher von Haus zwei), sowie einen fast gradgenauen Spiegelpunkt zu Uranus/Sonne in Haus zehn. Auch der Jupiter-Spiegelpunkt zum Mond im vierten Haus gehört noch in dieses Bild. Ein Wahlsieg Donald Trumps ist mit diesen Konstellationen mehr als wahrscheinlich.

Dem hat Hillary Clinton (geboren am 26.10.1947 in Chicago) konstellationsmäßig nichts Vergleichbares entgegenzusetzen. Geht man bei Clinton von einem MC von 5° Jungfrau aus (AC 23° Skorpion), so lösen sich mit 69 Jahren nahezu zeitgleich Neptun in Haus elf sowie Uranus in Haus acht aus. Parallel dazu liegt die MC-Direktion (ein Grad = ein Jahr) mit 69 Jahren ebenfalls auf dem Uranus in Haus acht. Die Zusammenbrüche Clintons während der letzten zwei bis drei Monate sowie ihre mehrfach auf Video dokumentierten Sprachschwierigkeiten und Koordinationsprobleme des Bewegungsapparates etc. hängen mit der Auslösung Uranus/Neptun zusammen (im Uhrzeigersinn beherrschen beide Planeten zwischen 63 und 70 Jahren das dritte Haus).

Der Schreck und der Schock angesichts einer verdrängten Wahrheit, die mit 69 Jahren in ihr hochsteigt und zur Erfahrung werden will (Neptun in Haus elf), die lähmende Angst vor der Wirklichkeit, die sie zur Durchsetzung ihres plutonischen Egos verdrängt hat, all das löst sich und steigt im Empfinden auf, ohne weitere Möglichkeiten, diesen Prozess zu verhindern oder abzuwehren.

Wenn ein Land die Konstellationen seiner obersten Repräsentanten auszuhalten hat (siehe Angela Merkel und die Deutschen), dann wird die USA in eine noch nie dagewesene Schock- und Handlungslähmung verfallen, sollte Hillary Clinton gewählt werden. Als dreifacher Skorpion (AC/Sonne/Merkur als Herrscher von zehn am AC) mit Mars/Pluto/Saturn-Konjunktion in Haus neun wird sie nach alter amerikanischer Tradition weiteres Unglück, Krieg und Vernichtung in die Welt und ins eigene Land bringen. Zudem hat sie im Falle ihrer Präsidentschaft die zu führenden Kriege schon mehrfach öffentlich propagiert und heraufbeschworen. Das wissen also auch die amerikanischen Wähler.

Sofern beide Horoskope stimmen, ist die 23° Skorpion/Stier-Achse in beiden Geburtsbildern verzeichnet (als AC bei Clinton, als MC bei Trump). Der hier verzeichnete Gruppenschicksalspunkt von Saturn/Mondknoten findet sich auch als MC/IC-Achse auf 7° Stier im BRD-Horoskop. D.h., wer auch immer gewählt bzw. ins Präsidentenamt gebracht wird, ob Hillary Clinton oder Donald Trump, das weitere Schicksal der BRD-Eliten bleibt damit auch weiterhin mit der im Weißen Haus sitzenden Macht auf engste verbunden.

Wie es in den nächsten zwei Jahren allerdings mit Deutschland weitergeht, das steht auf einem anderen Blatt. Aber die nächste Wende kommt bestimmt.

 

© Günther Gerzmann 2016

01. November 2016

Reichstagseröffnung (19. April 1999)

Der Aszendent von 5° Löwe (GP Merkur/Uranus) deutet auf eine Zwischenlösung hin, solange bis die Sonne im zehnten Haus erreicht wird (Januar/Februar 2017). Das Saturn/Neptun-Quadrat sowie die Sonne auf 29° Widder (GP Saturn/Neptun) weisen auf die Unrechtmäßigkeit dieser "Machtübernahme" hin, deutlich erkennbar mit dem Mars als Herrscher von Haus zehn im vierten Haus auf 6° Skorpion, der somit nahezu gradgenau in die Saturn/Neptun-Quadratur einbezogen ist. Die Anmaßung, im Rahmen einer Bestimmung tätig sein zu wollen, die den Uranus und damit die Öffentlichkeit in Haus sieben ausschließt, führt in den Zwang der Regelung einer kollektiven Form (Pluto in Haus fünf), in der Leben und Wachstum als Prozess einer ursprünglichen Entwicklung unterdrückt und verhindert werden.

Für die Konstellation Mars im vierten Haus gibt es die Formel "der Feind im eigenen Heim, resp. im eigenen Land". Da sich sämtliche deutschen Nachkriegsregierungen bis heute der Befehlsgewalt der sogenannten aliierten Siegermächte unterwerfen mussten, sind die BRD-Regierungsparteien mitsamt ihrem Anhang als diejenigen, die dieser Gewalt Folge zu leisten haben, ebenso als ein solcher Feind (Stichwort Volksverräter) zu kennzeichnen. Ferner führt die im Berliner Reichstag über das Sonne/Neptun-Quadrat zwingend stattfindende Konkurrenz mit dem Deutschen Reich in eine für das BRD-Regime unvermeidliche Niederlage.

Die Übertragung der eigenen schwachen Rechtsposition eines fremdbestimmten, illegitimen Minderheitenregimes auf das vierte Haus (Herrscher von zehn in vier) verweist einmal mehr auf die Übergriffe einer gesteuerten Obrigkeit und ihrer Parteiorganisationen, deren Ziel es ist, eine der Eigenart des Souveräns (das deutsche Volk) gemäße Bestimmungsgestalt als Leben und Schicksal zu unterdrücken und zu verhindern (siehe hierzu auch das Radix von Angela Merkel).

In der Folge zeigt sich Pluto als Herrscher von Haus fünf in fünf in Opposition zu Mond/Venus, also der "Staat im Staat" (Venus/Pluto), als Hinweis auf die Struktur der alliierten BRD-Besatzungsverwaltung innerhalb des nach wie vor bestehenden Deutschen Reiches (BVGU vom 31.07.1973, Aktenzeichen: 2BvF 1/73).

Auch Mond/Pluto kann hier nichts anderes anzeigen als den auf das Leben der Deutschen ausgeübten Zwang des Schuld- und Sühnemodells der Nachkriegszeit, die staatlich verordnete Unterdrückung des Empfindens von Leid- und Schmerzerfahrungen eines mit der eigenen familiären Herkunft verbundenen Gemeinschaftsverbandes (Mond/Venus), der "die Schmerzen seiner eigenen Trauer nicht beweinen darf" (W. Döbereiner). Der Ausweg aus diesem "Bannkreis der Tyrannis" (E. Jünger) ist allerdings schon längst vorgezeichnet; und diejenigen, die immer noch versuchen, einen solchen durch weitere Lügen und Verdrehungen ideologisch zu verbauen, werden scheitern.

Mit dem Überlauf über die 7° Stier im Juli/August 2015 lösten sich nur einige Wochen später (Oktober/November) Mars/Saturn/Neptun aus, genau zu dem Zeitpunkt, als von oberster Stelle die Migrantenströme nach Deutschland gelenkt und die ersten Rufe nach einer Grenzschließung laut wurden. Dies zeigt in aller Deutlichkeit an, dass der Verlauf der Wirtschafts- und Existenzkrise unter Mars/Saturn/Neptun und damit - auch angesichts der Flüchtlingskrise - der Konkurs des BRD/Merkel-Regimes sich eher noch beschleunigen und nicht wie geplant verlangsamen wird.

Ein erster Höhepunkt wird im Januar/Februar 2017 beim Übergang über die Sonne im zehnten Haus erreicht sein. Unter der Phasenherrschaft der Stier/Waage-Venus im elften Haus lässt sich deutlich die Absicht der Neugründung eines auf deutschem Boden anzusiedelnden, plutonisch gesteuerten Stier-Kollektivs (der Islam und die Politik der offenen Grenzen) erkennen. Doch sowohl der zeitgleich dazu verlaufende Neptun-Transit im Quadrat zu Mond/Venus/Pluto als auch der im Frühjahr 2018 über die Sonne laufende Uranus deuten auf eine Aufhebung des BRD-Modell-Staates durch Kräfte hin, die den Zusammenbruch der scheinbar noch herrschenden Organisationen und ihre groß angelegten, zerstörerischen Planungen und Vorstellungen durchsetzen werden. Das zeigen auch Uranus/Neptun im siebten Haus im Sinne der Aufhebung der Gegenwart dann, wenn ausschließlich eine dem Gestalt- und Daseinsprinzip zuwider laufende Leben und Schicksal zerstörende Ideologie zur Anwendung gebracht wird.

Den Planern und Machern einer solchen Strategie fehlen - im Gegensatz zu den Reichen, die sie zerstören wollen - Ethos und Größe. Die Reiche hingegen gründen im Mythos und sind damit fähig, ihre Wirklichkeit als zeitlose Macht aus den Urquellen des Lebens neu zu schöpfen.

 

© Günther Gerzmann 2016

25. August 2016

Notvorrat, Krise und Wandel

Das aktuell verabschiedete neue Zivilschutzkonzept der Bundesregierung vom 24. August 2016 lässt mit der Sonne auf 2° Jungfrau und einem rückläufigen Merkur in der Jungfrau (vom 31.8.-22.9.2016) einen bevorstehenden Versorgungsengpass durchaus realistisch erscheinen.

Die zum gleichen Termin stattfindende Mars/Saturn-Konjunktion im Quadrat zum Neptun zeigt in aller Deutlichkeit, dass das von der Bundesregierung verwaltete BRD-System und seine Schattenmächte in einer echten Existenzkrise stecken. Neben der Wirtschaftskrise (Saturn/Neptun) handelt es sich hierbei auch um den Zusammenbruch der bestehenden Machtstrukturen und ihrer öffentlichen Vertreter, die sich einem immer größer werdenden Vertrauens- sowie Glaubwürdigkeitsschwund gegenüber gestellt sehen.

Es wird immer klarer erkennbar, dass auf gesellschaftlich-ziviler Ebene eine neue Form von Opposition heranwächst, die ihren Schub nicht mehr aus übernommenen politischen Ordnungen, sondern aus dem Geiste einer höheren Anschauung gewinnt. Auch das deutet auf einen (nicht nur in Deutschland) bevorstehenden Umsturz hin.

In den "Ergänzungen zum Hochwasser" (21. Juni 2016) wurde schon auf die Gefahr einer drohenden Eskalation zwischen den US-NATO-Staaten und Russland für den 24./25.08.2016 hingewiesen. Die offizielle Verabschiedung und Bekanntgabe eines neuen Zivilschutzkonzeptes für Deutschland an genau diesem Datum ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Bundesregierung über eine bevorstehende militärische Auseinandersetzung im Osten schon informiert bzw. instruiert wurde.

Betrachtet man die "Terroranschläge" der letzten zwei Monate (mit Mars im Skorpion), so gehören auch die als Migranten getarnten und von der Regierung Merkel illegal nach Deutschland eingeschleusten islamischen Gotteskrieger durchaus noch in dieses Szenario.

Desweiteren ist zum 23. August 2016 Prinz William nach Nordrhein-Westfalen gereist, zur Jubiläumsfeier der Gründung von NRW durch die Engländer vor genau siebzig Jahren (eine Geschichte, die es - auch mit Blick auf die anderen Bundesländer - zu recherchieren lohnt). Dieser Besuch ist ein Hinweis darauf, dass die territorialen Ansprüche der Aliierten auf deutsches Gebiet nicht nur noch bestehen, sondern wohl auch erneuert werden sollen. Das so oft zitierte Fehlen eines Friedensvertrages wird hier ebenso deutlich wie die Tatsache, dass über die von den anglo-amerikanischen Regierungen nach Deutschland gelenkten Migrationsströme die Wiederbesetzung im Sinne einer Landnahme und Ansiedelung kulturfremder Einwanderungsmassen durchgeführt wird. Mit Beginn dieser Welle im Sommer/Herbst 2015 waren ebenfalls siebzig Jahre nach Einstellung der Kampfhandlungen zwischen dem Deutschen Reich und den Aliiertenverbänden vergangen.

Die siebzig Jahre als Zeitschlüssel sind insofern interessant, als in der Münchner Rhythmenlehre der siebener als Mondrhythmus und der zehner als Sonnenrhythmus jeweils eine Entwicklung abschließen und eine neue Phase einleiten. Auf die Häuserebene eines Radix bezogen steht also der Siebenerrhythmus nach 70 Jahren Spitze elftes und drittes Haus, der Zehnerrhythmus Spitze achtes und sechstes Haus.

Ausgehend vom Kriegsende 1945 sowie der Gründung von NRW 1946 geht es also hinsichtlich der politischen Aktualität von 2015/2016 um die Frage des Ursprungs (Haus elf) und der Form (Haus acht) eines bis heute andauernden Konflikts und inwieweit dieser als Ungelöstes die gegenwärtigen Zeitumstände noch diktiert und bestimmt. Es ist das Modell des Ungeklärten der damaligen Zeit, das unsere Gegenwart besetzt und in der Wiederholung des Zehnerrhythmus zu einer Lösung drängt.

Die bereits erwähnte höhere Anschauung als das Kennzeichen eines Schwerpunktwechsels innerhalb noch bestehender gesellschaftlicher Zeit- und Strukturverhältnisse lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass der bevorstehende Wandel tief in den Fundus vorgeschichtlicher Typen, Leitbilder und Erfahrungen zurückgreifen wird. Dies schließt auch die interfamiliären genealogischen Verbindungsketten und ihre aus einer vorzeitlichen Quelle fließenden Kraftströme mit ein.

Das Bild der Götterdämmerung ist aus heutiger Perspektive nicht mehr ein Ab-, sondern ein Aufsteigen der Kräfte, die als schicksalschaffende Macht denjenigen Menschen beistehen, die diesen Wandel mitvollziehen.

Mit Blick auf Deutschland bleibt festzustellen, dass jedem Untergang eine Neuwerdung folgt, die nur aus der Substanz eigener geschichtlich-mythischer und ererbter Bilderfahrungen gewonnen werden kann. Auch hier gilt: Similia similibus curantur.

 

 

© Günther Gerzmann, 2016

05. Juli 2016

"Deutschsein ist erlernbar"

So lautete die Überschrift einer Videotext-Tafel am 29.06.2016 auf ARTE DIGITAL. Hier der originale Wortlaut dieser Meldung:

 

"Studien: Deutschsein ist erlernbar

Nicht der Geburtsort oder die Vorfahren entscheiden, ob sich Menschen zur deutschen Gesellschaft zugehörig fühlen, sondern die Sprache und ein fester Arbeitsplatz. Das ist ein zentrales Ergebnis zweier Studien zum Thema Was ist deutsch im Jahr 2016, die von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung Eydan Özoguz vorgestellt wurde.

Beide Erhebungen belegen eine Abkehr von dem früheren Verständnis des Deutschseins, wonach Abstammung und Herkunft entscheidend sind."

 

Diese von einer muslimischen Integrationsbeauftragten als "Studie" vorgetragene Geisteskrankheit ist ein weiteres Beispiel für die rassistischen, volksverhetzenden Angriffe gegen die Deutschen, wie sie in den bundesrepublikanischen Medien fast täglich nachzulesen sind.

Die in den vorherigen Artikeln beschriebene und planmäßig durchgeführte Ideologie wird hier als Kampfansage an Deutschland auf die Spitze getrieben und macht deutlich, dass dieser Kampf in eine neue, schon weit fortgeschrittene Phase eingetreten ist. Was den inhaltlichen Wert und den Wahrheitsgehalt derartiger Erhebungen angeht, so erübrigt sich dazu jeder Kommentar. Um so peinlicher liest sich dann das, was als politisch gewolltes Ergebnis dieser sogenannten Studien der Öffentlichkeit vorgelogen wird. 

Es ist der billige Versuch der politischen Drahtzieher (ob vor oder hinter den Kulissen), sich auf Basis weiterer Lügen eine von der Gesellschaft gedeckte, wissenschaftliche Scheinlegitimation für die von Berlin aus betriebene Flüchtlingspolitik verschaffen zu wollen. Eine solche gibt es naturgemäß mehrheitlich aber nicht. Und es sind immer die großen Pläne, die grandios scheitern.

Der Gruppenschicksalspunkt des Sonnenstandes am Tag der Meldung von 7°-8° Krebs (Sonne/Uranus/Pluto) am 29.06.2016 deutet neben dem Versuch einer beabsichtigten Täuschung und Manipulation auf ein solches Scheitern hin. Die in dem Text anklingende Verunglimpfung und Verhöhnung, das Deutschsein auf "Sprachkenntnisse und einen festen Arbeitsplatz" zu reduzieren, zeigt nicht nur, wofür die Neuankömmlinge als die neuen Systemsklaven im BRD-Arbeitslager gebraucht werden, sondern dass auch immer mehr Deutsche der sinnentleerten Funktion der Ausübung von Arbeit als Zwang unterworfen sind. Hier scheint die im BRD-Horoskop beschriebene kollektive Geschlechtsunterlegenheit des Mond/Neptun unter die Pluto/Saturn-Ideologie als ein staatlich organisierter Identitätsraub nochmals von einer anderen Seite her auf.

Die Vorstellung, Flüchtlinge als Arbeitskräfte zu rekrutieren, ist jedoch ein wesentlicher Beschleunigungsfaktor für den Zusammenbruch der hiesigen Systemstrukturen. Alle in diese Richtung marschierenden System-Lemminge sollte man nicht aufhalten. Auch die krankhaft-paranoiden Züge einer politischen Diktatur werden in ihrer Lebens- und Wirklichkeitsfremdheit von Mächten in Frage gestellt und korrigiert, die als vorweltliche, mythische Schicksalsmächte wirken. Jenen, und nicht den Weltstaat-Fanatikern in den freimaurerischen Rentenvereinen, bleibt auch die Schaffung einer Ordnung aus dem Chaos vorbehalten. Der Himmel lässt sich nicht betrügen.

Sicher scheint, dass es heute die aus einer konservativen Geisteshaltung gewonnenen humanen Kräfte und Ideale sind, die - angefüllt mit den Urerfahrungen goldener Friedenszeiten - in eine für die Erd-Kulturen lösungbringende Richtung weisen. Aus dieser Perspektive ist die in der Frage Was ist Deutsch im Jahr 2016? angesprochene geschichtlich-historische Substanz die selbige - wenn auch permanenten Angriffen ausgesetzt und entgegen jeglicher tagespolitischer Strömungen - wie 1916/1816/1716 usw.

Und entgegen den behaupteten Studienergebnissen, die "eine Abkehr von dem früheren Verständnis des Deutschseins" belegen wollen (wer wurde da wohl befragt?!), findet ganz im Gegenteil eine immer mehr als notwendig empfundene Hinwendung zum Prinzip der Abstammung und Herkunft statt, als Zeugnis dafür, in welche Tiefenschichten des Bewusstseins und der seelischen Anbindung die individuellen sowie kollektiven Erberinnerungen zurückreichen. Mit diesen sind sie verwachsen und verbunden, von dort her werden die Rufe und Gebete der Ahnen und Vorfahrenschaft auch heute noch vernommen und erhört.

Wer glaubt, darauf nicht antworten zu müssen, der schneidet den in der Vergangenheit gewachsenen Ast, auf dem er heute sitzt, ab. Genau das wird in den genannten Studien versucht und propagiert.

Der Versuch, die aus Abstammung und Herkunft gewachsene kulturelle deutsche Identität als Wesensbestimmung zu neutralisieren und auszuschalten und diese dann als ein beliebig gewordenes Etikett an jedermann und allerwelt verteilen und anheften zu können, muss scheitern. Wohl dem, der seine Heimat hat.

 

© Günther Gerzmann 2016

12. Juni 2016

Die Hochwasserkatastrophe und die BRD

Souveränität der BRD:

05. Mai 1955, 12.00h MEZ, Bonn

Mit Blick auf die Großwetterlage lässt sich die Hochwasserkatastophe in Deutschland (sowie in anderen europäischen Staaten) an den Mundankonstellationen ablesen und darstellen.

Greift man allein den Pluto/Neptun/Saturn heraus, so zeigt sich das allgemeine/mundane Stimmungsbild einer Massendepression, ausgehend vom "untersagten Recht auf ein dem eigenen Ursprung gemäßes Leben" (Neptun/Saturn) bis hin zum Zwang der Übernahme bestimmungs- sowie schicksalsfremder Vorstellungen und Ideologien (Pluto/Saturn), die unter dem Deckmantel gesetzlich legitimierter Rechtsstaatlichkeit als "alternativlos" verkauft und dargestellt werden.

Bleibt noch der Neptun/Pluto als Hinweis auf die zu bereinigenden Vorstellungs- sowie Modellstrukturen, die unter der Regie des Pluto (BRD) dem Prinzip der "Gestalt des Gewachsenen als Dasein" feindlich sowie zerstörerisch gegenüberstehen.

Schaut man ins Horoskop der BRD vom 5.5.1955, so fällt auf, dass die aktuell bei Neptun/Saturn/Pluto fehlenden Komponenten des Uranus/Jupiter im BRD-Radix in Konjunktion in Haus zwölf stehen.

Als Herrscher von Haus sieben und fünf geht es hierbei um die Ausschaltung der Gegenwart einer ihrem Ursprung gemäßen Daseins- und Lebensgestalt, aus der heraus erst die an das eigene Schicksal geknüpften Bedingungen und seine Lebensumstände geschaffen werden können (Saturn als Herrscher von Haus sechs in Haus vier im Skorpion).

Fällt dieser Prozess aus, konsolidieren sich die saturnischen Lebensbedingungen als Zwang von Umständen, in denen das Leben über die Vorstellungen einer bestimmungsfremden Macht besetzt und gelenkt wird (Pluto als Herrscher von Haus vier in Haus eins im Löwen). Damit sind die Zugänge zum Bereich des Empfindens und seine Wahrnehmung des Bestimmenden als Saturn verbaut, die Erfahrungswege einer langen Herkunft (Heidegger) können nicht mehr beschritten werden.

In der Folge dieses Geschehens zeigt sich die Verneinung der Gestalt des Daseins und ihre Herkunft als Mond/Neptun-Konjunktion im dritten Haus.

Hier zeigt sich das Bild des Unterworfenseins unter die Absichten und Pläne der Besatzungsmächte, die im Sinne einer psychologischen Kriegsführung das ihrige noch dazu beitragen, durch einen propagandistisch eingeimpften Komplex von Schuld und Sühne die Deutschen in die seelisch gebrochene Haltung einer ewigen Niederlage zu zwingen. Es ist die Gefangenschaft in der Übertragung dieses Komplexes (Pluto in Haus eins), aus der es herauszutreten und die es zu bereinigen gilt.

Dass dieser Befreiungskampf in der BRD unter den aktuell gegebenen Konstellationen in eine akute Phase eingetreten ist, zeigen die zeitgleichen Auslösungen des Saturn/Pluto sowie des Mond/Neptun, die im Mai 2016 fällig sind. Während im vierten Haus Saturn direkt überlaufen wird, lösen sich Mond/Neptun über die Venus in Haus neun als Herrscher von Haus drei aus.

Gemäß der Formel Herrscher von Haus drei löst Haus zwei aus lässt sich das Bild der "Überflutung der Reviere" deutlich erkennen, zumal der Krebs-Mond auch noch die Schleusen des zwölften Hauses öffnet.

Die Synchronizität der im BRD-Horoskop ausgelösten Konstellationen sowie die Konstellationen des aktuellen Flutgeschehens deuten auf tiefere Zusammenhänge sowie Veränderungen innerhalb der BRD-Matrix hin, die irreversibel sein werden. Allein der perverse, aussichtslose Versuch der milliardenschweren Rettung des BRD-Systems durch Ansiedelung von Flüchtlingen und Migranten ist unter dem bis Oktober 2016 laufenden Saturn/Neptun eine Investition in den eigenen Konkurs und Bankrott. Was will man mehr?

Das aktuelle Uranus-Quadrat zum Jupiter in Haus zwölf sowie die 2018 unter Schütze-Herrschaft stehende Auslösung des Jupiter/Uranus deuten auf eine Lösung "aus dem Unbewussten" hin, auf das Einwirken von Schicksalsmächten, mit deren Hilfe sich die Menschen (nicht nur in Deutschland) von der Unterdrückung durch das Treiben plutonischer Schattenwesen und ihrer Machenschaften befreien können.

Eine notwendig zu erfüllende Voraussetzung hierzu ist die individuelle seelische Erneuerung einer Lebens- und Schicksalswelt, die sich ihrer eigenen Ursprünge wieder bewusst und damit fähig wird, aus diesen Quellen neues Leben zu schöpfen.

Sollte die durch den Uranus hochgebrachte Flut des Neptun die aus dem Dasein verdrängten Schicksalsgestalten wieder ins Bewusstsein der Gegenwart bringen, dann waren weder die Angst noch der Schmerz über den Verlust des Verlorengegangenen umsonst.

 

© Günther Gerzmann, 2016

 

21. Juni 2016

Ergänzungen zum Hochwasser

 

Zur Frage nach der Ursache der Hochwasserkatastrophe der letzten Wochen ist von verschiedenen Seiten auf eine zum Einsatz gebrachte "Wetterwaffe" hingewiesen worden. Für die inhaltliche Deutung der im BRD-Horoskop laufenden Transite und Auslösungen spielen jedoch die existierenden Militärtechnologien und Waffensysteme als ursächlich äußere Faktoren des Flutgeschehens nur eine untergeordnete Rolle.

Setzt man den Beginn des Hochwassers mit dem Eintritt des rückläufigen Mars in den Skorpion an (27./28.5.2016), so ist die Strategie eines gezielten Angriffs mittels einer Wetterwaffe grundsätzlich nicht von der Hand zu weisen. Parallel dazu verwundert es auch nicht, dass unter den genannten Mundankonstellationen eine massive Aufrüstung der Nato-Staaten als Kriegsvorbereitungen gegen Russland zu beobachten sind ("Anaconda"). Diese Vorbereitungen werden mit dem stationären Mars auf 23° Skorpion am 30.6.2016 wohl erstmal zu einem vorläufigen Abschluss kommen. Die Frage, was dann geschieht und von welcher Seite aus es evtl. zu einem Angriff kommt, bleibt abzuwarten. Der Übergang des Mars über die 2° Schütze mit Quadrat zur Venus auf 2° Jungfrau (7. - 9.8.2016) und die darauf folgende Mars/Saturn-Konjunktion im Spiegelpunkt zum Pluto (24./25.8.2016) sind  hier als die Zeitpunkte mit dem wohl größten Zerstörungspotential anzusehen.

Das Kennzeichen des Mond/Neptun im BRD-Horoskop in Haus drei im Sinne einer "Identitätsangst" zeigt nochmals die inhaltlichen Voraussetzungen für die immer bedrohlicher werdenden Ausmaße der BRD-Migrationspolitik. Die Angst, das zu leben und zu sein, was man von der Bestimmung seiner Herkunft her ist, bringt eine Abwehrschwäche und damit eine Revierangst mit sich, die das Eindringen identitäts- sowie revierfremder Massen überhaupt erst möglich macht. Insofern ist das Erscheinen der Migranten als Symptom einer "Selbstfindungskrise" zu deuten.

Demgemäß wurden zwischen der Migrationsflut und der Hochwasserflut auch schon Zusammenhänge gesehen und hergestellt, die nicht auf einer ursächlich-kausalen, sondern ebenso auf einer schicksalsmäßigen Ebene anzusiedeln sind. Einer massenhaften, illegalen Überschreitung deutscher und europäischer Grenzen, die nicht abgewehrt wurde, folgte die Überflutung der Städte, Dörfer und Gemeinden. Es sind nicht wenige, die in ihrer Wahrnehmung beide Geschehnisse assoziativ miteinander in Verbindung bringen. Dies deutet auf eine tiefgehende, unbewusste Gefahrenwitterung hin.

Zur Erläuterung hierzu ein exemplarisches Beispiel aus der Literatur. Ernst Jünger beschreibt in "Fremde Vögel" (An der Zeitmauer, Kapitel eins) einen in unseren Breiten auftretenden unbekannten Vogel (Jünger spricht vom Seidenschwanz) als einen "Flüchtling, dem ein Eroberer folgt". Er nennt diesen auch einen "Wetterpropheten", einen "Unglücksvogel", der eine "Wetterwende in großem Ausmaß und einen Klimasturz" ankündet.

Welche Eroberer auch immer darauf aus sind, die hiesigen Gefilde in Beschlag zu nehmen, eine der Selbsterhaltung dienliche Wehrhaftigkeit ist dem gegenüber nicht nur legitim, sondern notwendig zur Erhaltung der dem eigenen Dasein gemäßen Schicksalsordnung und seiner Lebensräume.


 

© Günther Gerzmann, 2016

21. März 2016

Hartz IV: Bundestagsbeschluss (Sitzungsbeginn)

17.10.2003, 9.00h, Berlin

Dieses Horoskop wirft ein weiteres Licht auf die unter Merkels Asylpolitik gegebenen Hinweise. Auffallend ist hier, dass sowohl Pluto auf 17,5° Schütze als auch die Sonne auf 23,5° Waage die AC/MC-Achsen auf Merkels Geburtsbild belegen. In persona scheint sie also bestens geeignet, die Agenda 2010 von Gerhard Schröder weiterzuführen und durchzusetzen. Dieser Eindruck bestätigt sich auch durch ihre strikte Weigerung und Ablehnung, einem Sozialpaket für die durch Hartz IV in Armut geratene „eigene Bevölkerung“ (zur Ruhigstellung und als Ausgleich zur milliardenschweren Flüchtlingsalimentierung) zuzustimmen. Wie hat Adenauer gesagt? „Das Deutsche Volk ist nicht unser Klientel!“

Ausgehend von Pluto im zweiten Haus geht es hierbei um den Vorgang der Besetzung sowie Regelung eines Gemeinschaftsgefüges durch eine Sozialideologie (Pluto-Quadrat-Jupiter), mit dem Anspruch, diese im kollektiven Maßstab als einen gegen das Leben des Einzelnen gerichteten Zwang durchzusetzen.

Der aus seinem Revier verdrängte und als Souverän entmachtete Jupiter im zehnten Haus wird in die Rolle eines bestimmenden Repräsentanten gedrängt, der die Aufhebung und den Verlust der Eigenständigkeit innerhalb der Grenzen des eigenen Reviers als gesetz- und rechtmäßig zu verkünden hat. Also eine durch die Staatsmacht legitimierte Entrechtung derjenigen, die als sogenannte Hartz-IV-Bezieher/Arbeitslose (ob freiwillig oder unfreiwillig) aus dem System fallen.

Daraus resultierend zeigen die in der Skorpion-Strategie enthaltenen Konstellationen (Venus-Quadrat-Neptun in Haus drei/Merkur-Neptun) ebenso die Auflösung bestehender Revier- und Rechtsgrenzen an, sowie eine deutliche Minderung individueller Freiheitsrechte und Sicherheiten. Auch die Waage-Sonne im zwölften Haus weist in diese Richtung und verleiht den in der Anlage vorhandenen Auflösungstendenzen und den damit einhergehenden Lebens- sowie Existenzängsten einen zusätzlichen Schub.

Hier verändert sich jedoch der Blickwinkel dahingehend, dass das im zwölften Haus Ungeschehene als Zeichen des Ungelösten in die Erscheinung gebracht wird (Venus als Herrscher von zwölf in eins).

Sofern aber die Summe des Ungelösten das gemeinschaftliche Ergebnis des Verdrängten eines jeden Einzelnen ist (Löwe-MC/Sonne in zwölf), ist jeder in dem Maße dem Vollzug kollektiver Ideologien und ihrer plutonischen Programme unterworfen, wie er sich diesen gegenüber zugehörig oder verpflichtet fühlt. Die Frage, ob eine derartige Verpflichtung auf Freiwilligkeit oder Zwang beruht, ist die Frage nach der Freiheit des Menschen überhaupt.

Als ein Akt des Erwachens zählt die Antwort zu den individuellen geistig-seelischen Prüfungen, die jeder im Rahmen seiner Schicksalsbestimmung zu absolvieren hat. Egal was diese auch immer für den Einzelnen bereithält oder ihm abverlangt, hier findet er den roten Faden, der ihn aus dem Labyrinth der Gefangenschaft seiner in Unfreiheit geratenen Seele herausführt. Es gibt auch ein diesseitiges Licht am Ende des Tunnels, das man erblicken kann. Jede Form von Freiheit ist und bleibt also das Ergebnis eigener innerer Bestrebungen und Entwicklungen, die – zumeist im seelischen Anschauungsmodus passiver Hinnahmefähigkeit – zur Aufhebung des Ungelösten und seiner Zwänge führen.

Die Instrumentalisierung existentieller Grundängste als Mittel einer psychologischen Kriegsführung gegen Deutschland zeigt sich unverkennbar in der zum Anlagebild gehörenden Saturn-Mond-Konjunktion im Spiegelpunkt zu Pluto. Der Mythos des Saturn (hier in Gestalt des Staates), der seine eigenen Kinder frisst, ist hier ebenso wörtlich zu nehmen wie die unter der Fremdherrschaft des Saturn/Pluto („Moses-Konstellation“) staatlich durchgeführte Inbesitz- sowie Gefangennahme eines Volkes und seiner seelischen Identität. Hier betreten wir das weite Feld okkulter Geheimpolitik...

Nach einer jahrzehntelangen antideutschen Propaganda und ihrer Einflüsterungen, nach den Erfahrungen einer permanenten Zurückweisung und Herabsetzung als souveränes Kulturvolk, kommt mit Hartz IV eine gegen jeden Einzelnen sowie gegen die Familien gerichtete Waffe zur Anwendung, die die Auslöschung der „völkischen Souveränität der Deutschen“ scheinbar beschleunigen soll (negative Demographie, Verarmung der Familien, wachsende Zahl der Revier- und Obdachlosen, sog. Sanktionshungern, ansteigende Suizidrate usw.).

Ins Bild einer solchen, leider Realität gewordenen Elendmalerei gehören letztendlich noch Mars und Uranus im vierten Haus. Betrachtet man allein den Mars auf 2,5° Fische (Saturn/Neptun-Gruppenschicksalspunkt), so geht es auch hier um das untersagte Recht auf ein dem eigenen Ursprung und seiner Eigenart gemäßes Leben. Die durch die Uranus-Konjunktion angezeigte Aggressions- sowie Durchsetzungsschwäche bezüglich ureigenster seelischer Befindlichkeiten weist im vierten Haus auf das Fremdbestimmsein innerhalb der Umstände des eigenen Wohnreviers hin.

Das mit Mars-Uranus zu assoziierende schwache Vaterbild auf 2,5° Fische (Konkurs, schwache Rechtsposition) ist zudem ein Hinweis auf die Entmachtung sowie Entrechtung der Männer/Väter, die somit als Versorger des Familienverbandes ausfallen und infolgedessen vom Verband ausgeschlossen und aus dem eigenen Revier gedrängt werden.

Die Existenzlosigkeit erfasst jedoch den gesamten Familienverband, was erwiesenermaßen vermehrt zu Trennungen und Scheidungen führt, bis hin zur vollständigen Auflösung/Aufhebung familiärer Strukturen und ihrer Bindungen. Angezeigt wird dies durch die vom AC/DC belegten Saturn-Mondknoten-Gruppenschicksalspunkte von 7° Skorpion/7° Stier, die beide auf Trennungen - sowie auf indirekte Begegnung mit dem Tod - hinweisen.

Dies trifft vor allem die Kinder, die, aus der Geborgenheit und Sicherheit einer familiären Schutzzone herausgefallen (Mond-Saturn-Pluto), unter den seelischen Symptomen einer inneren Zerrissenheit ebenso leiden wie an der entwürdigenden Abgleichung und Bewertung durch äußere soziale Stellenwerte im Sinne des Habens oder Nichthabens.

Die in der Konstellation Mars-Uranus angelegte Möglichkeit sowie der Drang, aus den der Eigenentwicklung unangemessenen Bedingungen in eine vergrößerte Eigenständigkeit zu springen, darf hier nicht unerwähnt bleiben. Hier kommt es wiederum auf die innere Stärke und das Selbstvertrauen des Einzelnen an. Denn obwohl die Zeit von Hartz IV und das System seiner Erschaffer schon längst abgelaufen sind (ablesbar an den Uranus-Neptun-Transiten der letzten zwei bis drei Jahre), gibt es immer noch kein Patentrezept als Ausweg aus dieser Bedrängnis.

Als ein Prozess eigener Anstrengungen gegen die Gewalt der herrschenden Mächte geht es hier um Entscheidungen, die jeder für sich allein zu fällen hat. Doch jeder einzelne Versuch der Wiederherstellung der eigenen natur- und gottgegebenen Freiheit, ist ein nicht nur persönlich heilsames Geschehen, sondern als geistige Waffe auch unverzichtbar im Kampf gegen die Ausschaltung und Unterdrückung des Lebens ganzer Generationen und ihrer Schicksale (Waage-Sonne in zwölf).

Dank solcher Anstrengungen verringert sich spürbar die durch Hartz IV erzeugte Angst vor dem Abgrund, während gleichzeitig die Gewissheit wächst, wer in diesem Kampf die Sieger und wer die Besiegten sein werden.

Als ein im Geiste Verbündeter formulierte das Friedrich Schiller in dem 1795 erstmals erschienenen Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen so:

„Wahr ist es, das Ansehen der Meinung ist gefallen, die Willkür ist entlarvt, und, obgleich noch mit Macht bewaffnet, erschleicht sie doch keine Würde mehr; der Mensch ist aus seiner langen Indolenz und Selbsttäuschung aufgewacht, und mit nachdrücklicher Stimmenmehrheit fordert er die Wiederherstellung in seine unverlierbaren Rechte.“
 

© Günther Gerzmann, 2016

23. Februar 2016

Hinweise zu Merkels Flüchtlingspolitik

Die von Angela Merkel betriebene Flüchtlingspolitik kennzeichnet sich in erster Linie dadurch, dass sie die von den Aliierten (v.a. USA) schon vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gefassten Pläne zur Zerstörung Deutschlands konsequent umsetzt. So sind die die inoffizielle Diskussion beherrschenden Grundzüge der Wahrnehmung des Migrationsterrors zu Recht von Sorge und Angst bestimmt. Die im letzten Jahrhundert gegen das Deutsche Reich geführten sog. zwei "Weltkriege", als historische deutsche Niederlagen (ohne Friedensschluss) von den Siegermächten festgeschrieben, sind offenbar in eine dritte akute Phase der Fortführung übergegangen.

Stichwort: Migration als Waffe! "Germany must perish"! Sämtliche in diese Richtung deutenden Hinweise lassen erkennen, dass genau das Merkels politischer Auftrag und auch der Plan ist, den durchzuführen sie des öfteren schon betont hat (Pluto/Venus in Haus acht). Mit dem von ihr propagierten Verhöhnungsmotto "Wir schaffen das" spricht sie also in erster Linie nicht die Deutschen, sondern die im Hintergrund agierenden antideutschen Kräfte an. Sinngemäß formuliert könnte der Spruch damit auch "Wir schaffen Euch" lauten.

Dass nach 1945 die BRD keinen souveränen deutschen Nachkriegsstaat repräsentiert, sondern als eine aliierte Besatzungsverwaltung eingesetzt wurde, ist eine in den letzten Jahren schon vielfach dargestellte, allgemein bekannte Tatsache. Welche andere Deutschlandpolitik kann also vom Berliner Marionettentheater weiter betrieben werden, wenn nicht die Weiterführung der Unterdrückung und Zerstörung deutscher Souveränität und Eigenstaatlichkeit?

Ein Spruch ragt ebenfalls noch aus der Merkel-Rhetorik heraus, nämlich: "Aus der Illegalität eine Legalität" zu machen! Anders formuliert: Aus einem Unrecht ein Recht zu machen! Nichts anderes geschieht in puncto Migrationspolitik von seiten der deutschen respektive der westeuropäischen Regierungsparteien. Demgemäß finden sich in Merkels Radix Saturn und Neptun im zehnten Haus als Hinweis darauf, bei Zugehörigkeit in einer dem eigenen Prinzip nicht gemäßen Bestimmungsform Minderheit und somit rechtlos zu sein. Da sie aber als Kanzlerin innerhalb der Hierarchie des Kultur- und Gemeinschaftsverbandes, dem sie ursprungs- und bestimmungsfremd gegenübersteht (Sonne/Uranus, Saturn/Neptun), in bestimmender Funktion auftritt, ist ihr die machtpolitische Möglichkeit zur Umkehrung dieses Verhältnisses gegeben: Also die Entrechtung der Abstammungsdeutschen - als der hier ansässige kulturhistorische Souverän - bei gleichzeitiger Zuweisung vermeintlicher Rechte an illegal einströmende ursprungs- sowie bestimmungsfremde Flüchtlingsmassen.

Bezeichnenderweise sind die krebstypischen Empfindungsattribute der Herkunft und Volksverbundenheit in Bezug auf Deutschland nicht einmal ansatzweise bei Merkel ausgeprägt. Neben den Schuldgefühlen und der Angst, sich seiner seelischen Eigenart gemäß zu verhalten und auszudrücken (Saturn/Neptun, Sonne/Neptun), kann man hieran erkennen, dass sie mit einer anderen Herkunfts- sowie Bestimmungsgestalt seelisch in Verbindung steht (und von der sie auch gesteuert wird) als derjenigen, über die sie politische Verfügungsgewalt besitzt.

Der Missbrauch dieser Gewalt zeigt sich auch in dem von Saturn/Uranus beherrschten zweiten Haus mit Mond im Wassermann, wo unter dem Zwang der Regelungen einer kollektiven Ausübungsform stehend das Unvereinbare (Saturn/Uranus) vereinbar gemacht werden soll. Daraus ergibt sich ein auf das Leben jedes Einzelnen ausgeübter Zwang zur Zugehörigkeit innerhalb eines Arrangements (Multikultur), das in seiner Wirkung das absehbare Risiko eines gesellschaftspolitischen, ethnischen Konfliktes in sich trägt. Wer im nachhinein sein Entsetzen und seine Abscheu über eine eingetretene Katastrophe öffentlich zur Schau stellt, ist ein Heuchler.

Der für Merkel ab Ende März 2016 beginnende und bis einschließlich Juni 2017 laufende Uranus/Neptun/Sonne-Transit wirft die Frage auf (neben der seelisch-körperlichen Krankheitsanfälligkeit in dieser Zeit), ob und wie lange sie als führende Repräsentantin des BRD-Besatzerregimes dem öffentlichen Druck noch standzuhalten vermag.

Mit Blick auf Uranus/Neptun (die versunkene Wahrheit) sowie Sonne/Uranus (die Bedrohungserwartung) genügt hier die Feststellung, dass noch jeder gescheitert ist, der sich der Wahrnehmung einer für ihn zuständigen Wahrheit und Wirklichkeit so rigoros verweigert, wie Merkel es tut.

Hinweise, dass sie an einem großen Zerstörungswerk beteiligt ist, gibt es ja zur Genüge. Dass sie sich der Wahrnehmung dieser Hinweise verweigert, zeigt ihre innere Abspaltung und seelische Isolation vom Geschehen der Umwelt.

Die Befürchtung, Angela Merkel könnte in ihren eigenen Untergang Deutschland/die Deutschen mitreißen, wird immer unwahrscheinlicher, da sich immer mehr Menschen dem Zwang der Unterwerfung unter die Regierungspropaganda ganz einfach dadurch entziehen, dass anstelle der Übernahme bewusstseinsfremder Vorstellungen und Ideologien das eigene Empfinden, Wahrnehmen und Denken gesetzt werden. Eine solche durch das eigene Bewusstsein wirksam gewordene Immunität schützt nicht nur den einzelnen vor einer mentalen und/oder seelischen Versehrung. Auch die dem Organismus einer gewachsenen Gemeinschaft zugefügten Schmerzen und Wunden, die immer auch die Schmerzen Einzelner sind, können so geheilt werden.

Das den Deutschen seit 1918 von verschiedensten Seiten her zugefügte Leid und Chaos gleicht also (wie das aktuelle Migrationsgeschehen) auch dem Ausheilungsprozesss einer Findungskrise, die als Ausdruck eines ungebrochenen Lebenswillen zeitnah auf das Eingreifen ursprünglicher Kräfte und ihrer Ordnungen hinweist.

Hieran scheitert Merkels Mission!


 

© Günther Gerzmann, 2016

2016

Gedanken zur Migrationsideologie

In einer der zahlreichen Fernsehdiskussionen zum Thema Einwanderung wurde von einigen sog. Migrations- und Integrationsexperten einmal mehr versucht, die über das deutsche Volk kommenden Segnungen durch Migration/Integration zu lobpreisen. Drei von fünf Diskutanten hatte einen Migrationshintergrund und waren sichtlich bemüht, die Unvereinbarkeit zwischen der eigenen, geschichtlich gewachsenen kulturellen Identität und ihrem vermeintlichen Deutschsein damit zu begründen, sie seien ja schließlich hier geboren.

Jeder mag sich die skurril anmutende Frage, ob ein in China geborener Deutscher ein echter Chinese ist, selbst beantworten. Er ist es selbst dann nicht, wenn ihm von staatlicher Seite mit Brief und Siegel eine Rechtsstellung als Chinese eingeräumt wird. Das leuchtet ein.

Die in Deutschland diesbezüglich geführte Debatte wird aber quer durch die Parteien- und Medienlandschaft auf einer solch schizophren-absurden Ebene geführt und in die Praxis umgesetzt. Der in diesem Zusammenhang von den BRD-Institutionen seit 1945 betriebene Abbau von Rechten nimmt für die Deutschen immer bedrohlichere Ausmaße an. Und trotz all dieser Einschränkungen und Hindernisse bezüglich der Wahrnehmung der eigenen Souveränität ist es kurios festzustellen, dass am wenigsten die Deutschen (die Europäer überhaupt) bestrebt sind, in eine dem eigenen Ursprung fremde Identität zu wechseln, mit dem Anspruch, die Lösung für die eigenen ungelösten Probleme von einem fremden Staate serviert zu bekommen. Es ist auch diese Haltung, die einen echten Souverän auszeichnet - und die Gründe dafür sind vielschichtig.

Hier müssen die tiefer liegenden Grundlagen der seelischen Beschaffenheiten eines Volkes und seiner Archetypen gesehen werden. Eine solche Analyse führt auf die Bewusstseinsebene des symbolisch-bildhaften und damit astrologischen Denkens.

Die Sicht- und Anschauungsweise der Astrologie zum Thema Migration/Multikultur steht im krassen Widerspruch zum heutigen ideologischen Wunschdenken. Einer Einwanderungsgesellschaft fehlt das verbindende Element einer gemeinsamen Vergangenheit und ihrer Traditonen. Die Deutschen - und zwar jeder einzelne - schöpfen ihr Dasein aus der Gemeinsamkeit der Erfahrungen ihres geschichtlichen Ursprungs. Dass hier gleichzeitig andere Kulturen und Identitäten ausgeschlossen werden, liegt in der Natur der Sache und ist zunächst einmal nichts Verwerfliches. Man ist, was man ist, aus diesem Grunde. Dieser Grund ist der geistige Nähr- und Wurzelboden der seelischen Existenz und Identität derjenigen Individuen, die Deutsche sind.

In dem Gebundensein an diese metaphysische Gestalt, erscheint der dazugehörende Phänotypus als Mensch, der im Sinne einer individuellen Schicksalsdisposition das Bestimmende dieser Gestalt zum Ausdruck bringt. Aus den Gegebenheiten derartiger Grundbedingungen und schicksalhafter Zusammenhänge löst man sich nicht nach Belieben heraus, von der Vorstellung getragen, einen beliebigen Identitätswechsel vornehmen zu können.

Es sind die Urbilder, die als Mächte wirken und die der Planung und dem Zugriff der aktuell im Hintergrund agierenden ideologischen Weltverschwörer verschlossen bleiben.

© Günther Gerzmann, 2016

 

Nachtrag

08. Mai 2016


 

Zum besseren Verständnis des Begriffes Identität, wie er auch in der Astrologie Anwendung findet, gibt es von Martin Heidegger einen interessanten philosophischen Hinweis:

"Wie steht es nun mit dieser Identität? Identisch ist etwas, was mit sich selbst Dasselbe ist. (...) Von der Identität kann ich nur negative Aussagen machen. Ich kann zum Beispiel von ihr sagen, sie sei nicht Gleichheit. Positiv kann ich nur sagen: Identität ist Identität. Dies ist in einem echten Sinne eine Tautologie."*

Auf den obigen Text bezogen ist der Hinweis, Identität sei "nicht Gleichheit", von entscheidender Bedeutung. Denn die Frage nach der Identität ist auch auf die traditions-historischen Grundlagen kultureller Beschaffenheiten der Völker anwendbar, insofern diese auf dem Boden einer intakten und in sich geschlossenen Erlebnis- sowie Erfahrungswelt gewachsen sind. Aus der Weitergabe dieser Erfahrungen durch den Vererbungsstrom der Ahnen beziehen die Individuen - im Rahmen ihrer jeweiligen familiären Strukturen - ihre spezifischen Schicksalprägungen.

Als Bonmot sei noch angemerkt, dass die von Heidegger gemachte Aussage, Identität sei nicht Gleichheit, die zweite und alles entscheidende ideologische Säule aus dem freimaurerischen Freiheits-Gleichheits-Brüderlichkeits-Tempel herausbricht.

Insofern also Identität per Definition nicht auch Gleichheit sein kann, wird der pseudo-religiöse Gleichheitsanspruch nur durch Ausschaltung der Identität der Völker und ihrer traditionellen kulturellen Bindungen umzusetzen sein. Das ist die Agenda, mit der die Brüsseler Machtzentale und ihre Parteien gegen die Europäer zu Felde ziehen. Die Gender-Politik, die Homo-Ehe, die Migrationspolitik etc. sind klare Anzeichen dafür, dass alles auf dem Spiel steht. Dass aber diejenigen, die den Wind gesät haben, auch den Sturm ernten werden, ist - weil Schicksal - beschlossene Sache.

Dem hingegen sind die echten, defensiv agierenden Revolutionäre heute diejenigen, die erkannt haben, dass eine friedvolle Weiterentwicklung einer Gesellschaft nur unter der Voraussetzung des "mit-sich-selbst-Dasselbe-sein" gelingen kann. Nur so können auch die selbigen Identitäts- und Freiheitsräume (auch im nationalen Sinne) erhalten und vor äußeren sowie inneren Zerstörungen geschützt werden.

Setzt man die Identität als Bindeglied zwischen Freiheit und Brüderlichkeit, so wird erkennbar, dass das Ideal der Freiheit sowie das Maß der Brüderlichkeit nur auf einem gleich-ursprünglichen, identitätsstiftenden Beziehungsgrund verwirklicht werden können.

Anstelle einer in jeder Hinsicht lebens- und menschenfeindlichen Gleichmacherei müsste also im Sinne der Sprachfigur Martin Heideggers das französische Revolutionscredo "Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit" ersetzt werden durch "Freiheit - Identität - Brüderlichkeit".

Vermutlich wäre das Ergebnis der Beginn einer geistigen Wiedergeburt der europäischen Völkergemeinschaft und ihrer kulturellen Traditionen und Überlieferungen. Auf einen Versuch käme es an.

* (Martin Heidegger: Zollikoner Seminare, S.172, Klostermann-Verlag, Frankfurt a.M., 1987)


 

© Günther Gerzmann, 2016

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